Havoc hat geschrieben:@Pilly:
Mich würde mal interessieren, welche Alben so Deine Favoriten sind und wie du insbesondere die neueren Alben der Band so einschätzt.
Mir fehlen selbst noch drei Alben in der Sammlung. Davon kenne ich eines relativ gut (Souls Of Black) und bei den anderen zweien nur Auszüge daraus (Demonic und The Formation Of Damnation). Es gibt wahnsinnige Unterschiede in der Meinung zu der Band. Selten habe ich verschiedenere Auffasungen gelesen. Für ein paar ging es nachdem Demo schon bergab, für manche nachdem Debüt. Mit "der "Practice What You Preach" viel dann auch öfter Mal, dass die Band sich immer mehr wie METALLICA anhören würde usw.
Die 80er Alben haben allesamt starke Songs drauf -
The Legacy: Over The Wall, First Strike Is Deadly, Alone In The Dark
The New Order: Eerie Inhabitants, Trial By Fire, Into The Pit, Disciple Of The Watch
Practice What You Preach: Titelsong, Sind Of Omission, Blessed In Contempt
In den 90ern stechen für mich zwei der fünf so richtig heraus (ja, ich mag die "The Ritual" nicht so gern). Die Alben die ich meine sind "Low" und "The Gathering". Ich bin ein richtiger Fan der "Low" über die Jahre geworden. Ein recht asbtraktes und bis dahin wohl auch härtestes Album der Band. Chucks Stimme ist gereift, hier auch die ersten Ausführungen von Growls. Etwas abstrakter, etwas grooviger und es atmet auch viel diese 90er Luft. Und "The Gathering" ist ein unfassbares Thrash Ereignis, so als hätte man ein vergessenes Album der 80er durch eine modernere Produktion gejagt. Heftig gutes Teil! (Lombardo an den Drums). Aber wirklich, Songs wie "D.N.R." preschen einfach nur nach vorne. Chuck singt unbeschreiblich. Dabei aber auch immer noch die ein oder andere zündende Melodie im Gepäck.
Bis dahin mein Ranking:
01. The Gathering
02. The Legacy
03. The New Order
04. Low
05. Practice What You Preach
So, Jetzt fragst du ja aber auch nach den neueren Alben. Ich gehe jetzt mal einfach von der Zeit ab dem Comeback Album 2008 aus. Wenn du "The Brotherhood Of Snake" magst, kannst du bedenkenlos zu dem Vorgänger "Dark Roots Of Earth" greifen. Die hat ein auf und ab bei mir über Jahre erlebt, ist aber in den letzten Jahre dann doch sehr gut gealtert. Zu "Titans Of Creation" war ich nahezu euphorisiert und hat mir zur Veröffentlichung wirklich sehr gut gefallen. Ich hab das Album sogar als das besten seit "The Gathering" beschrieben. Das finde ich auch heute noch. Steve DiGiorgios Bass blubbert so großartig. Über die Jahre hat sich die Meinung entwickelt, dass ein wenig kürzer, das Album noch prägnanter gemacht hätte. Aber das melodische "Dream Deceiver", das gesanglich heftige und musikalisch groovende Rasierklingenapparat "Night Of The Witch" dreht völlig hohle (und vielleicht auch interessant, weil es rifftechnisch schon an Platten wie "The Atrocity Exhibiton: Exhibit A" erinnert) oder "The Healer" sind klasse Songs. Kann ich mir gut vorstellen, dass die was für dich wäre. Wie gesagt, ein starkes Riffgewitter findest du auch hier, aber, nicht weniger melodiös. Für die "Para Bellum" ist es noch zu früh für eine gefestigte Meinung. Aber es ist ein spannendes Werk, dass wieder etwas neues in den Sound der Band packt und das recht spannend. Mutig, möchte ich sagen! Und wie gesagt zu "The Formation Of Damnation" kann ich nichts nachhaltiges Beitragen.