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von Jesus » Mittwoch 5. Januar 2011, 10:42
Martin van der Laan hat geschrieben:Die Titten waren mir schon gar nicht aufgefallen. Wahrscheinlich wird man desensibilisiert, wenn man jahrelang mit einer stillenden Mutter zusammen gelebt hat.
Wow, die Ausrede muss ich mir merken. Kommt in Gesellschaft bestimmt besser als "ich habe in meiner Jugend zu viele Pornos gesehen". Abgesehen davon, Reggy, ist das Cover wirklich knuffig. Die Haare, das Porzellangesicht, die Farbverläufe, das Collagendesign bei den Blumen. Ist mal was anderes als seelenlose Photoshoporgien von düsteren Wäldern, düsteren Großstädten, einsamen Figuren in der Dunkelheit oder gekreuzigten Zimmermännern.
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Jesus
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von Regina Löwenstein » Mittwoch 5. Januar 2011, 10:47
Martin van der Laan hat geschrieben:Reib dir mal die Augen und guck genau hin. Die Farbspiele sind wundervoll. Die Titten waren mir schon gar nicht aufgefallen. Wahrscheinlich wird man desensibilisiert, wenn man jahrelang mit einer stillenden Mutter zusammen gelebt hat.
Wie kann eine Mutter jahrelang stillen?  Also außer wenn sie pünktlich jedes Jahr Nachschub an Stillbedürftigen zur Welt bringt? Ist mir nur so aufgefallen ... @ Jesus: Ich finde das Cover, ehrlich gesagt, kaum weniger generisch als die von dir erwähnten Beispiele. Weil es für mich so ein typisches "Es soll hübsch und originell und irgendwie sinnvoll ausehen"-Cover ist.
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von Martin van der Laan » Mittwoch 5. Januar 2011, 10:52
Okay, jahrelang ist vielleicht übertrieben. Aber zumindest etwas mehr als ein Jahr zumindest gelegentlich noch gestillt für jedes der Kinder, welche sind 2, im Anstand von 2,8 Jahren auf die Welt gekommen in den Jahren des Herrn 2006 und 2009. Du verstehen?
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von salisbury » Mittwoch 5. Januar 2011, 12:53
Ich muß einfach (mal wieder) dem Teichfrosch huldigen. Perle. Optisch wie musikalisch. Wird jetzt sofort eingetütet.
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von salisbury » Mittwoch 5. Januar 2011, 12:57
Done.
Eigentlich wär das auch schön auf Vinyl.
Kommen die Red Sparowes noch, Frosch?
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von Teichfrosch » Mittwoch 5. Januar 2011, 15:15
salisbury hat geschrieben:Kommen die Red Sparowes noch, Frosch?
Nein. Die wären schon drin gewesen (und zwar mit dem 2005er, glaube ich... ) aber ich hab versucht ein wenig von allen Stilen reinzubringen, da sind auch die SPAROWES auf der Strecke geblieben (zusammen mit zich anderen phantastischen Bands). Ich mache die Liste auch für mich selber, als Erinnerung an Alben die mich bewegt haben und die ich lange nicht gehört habe, und auch um mal vergleichen zu können was mich zum jetzigen Zeitpunkt berührt hat und wie ich darüber gedacht habe (deshalb auch die ausführlichen Texte zu den Bands) um vielleicht später nochmal nachlesen zu können. bzgl. der Coverdiskussion: Ich mag sowohl dunkle, depressive Cover als auch farbenfrohe, fröhliche Artworks, das ist also nicht zwangsläufig der ausschlaggebende Faktor. Ich finde dieses Cover einfach gelungen, es benutzt viele schöne intensive Farben wirkt aber kein bisschen überladen sondern leicht und ungezwungen, zudem passt es einfach wunderbar zur Musik. Kraftvolle Linien zeichnen eindeutige Strukturen, trotzdem wirkt es dabei nicht schwer oder gezwungen, es ist thematisch konkret aber unkonkret genug um zur Musik zu passen, denn auch diese zerfließt bei den Tönen ins Unbestimmte genau wie die zerlaufende Tinte. Es strahlt Trauer und Melancholie aus, verwirklicht aber trotzdem positive Energie und Lebensfreude, Kraft und Leidenschaft. Und natürlich ist auch die rothaarige Schönheit eine echte Augenweide, sinnlich und einladend aber trotzdem unnahbar und entrückt, absolut nicht pornographisch sondern ästhetisch erotisch, stolz und selbstbewusst... Auch die realistischen Anteile (die Haare, Schmetterlinge) passen super zum sonst gezeichneten Grundstil des Artworks. Ach, ich finds einfach super Vorallem passt es einfach so gut zur Musik, andere Albencover sind zwar auch sehr schön passen aber eigentlich nicht so richtig zur Musik (siehe beispielsweise KVELERTAK: tolles Artwork, aber der Bezug zur Musik fehlt mir total). Ob wir Männer das jetzt nur wegen der halbnackten Frau auf dem Cover gut finden kann ich nicht beurteilen, allerdings fände ich einen halbnackten Mann in solch einem Umfeld auch irgendwie ziemlich unpassend, ein männlicher Körper steht für Kraft und weniger für das zerbrechliche und sinnliche, welches die Musik gut repräsentiert. Die Musik ist nunmal verspielt und sinnlich, nicht martialisch.
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von salisbury » Mittwoch 5. Januar 2011, 15:42
Du sprichst mir aus der Seele. Das (Maybeshewill Musik+Artwork) ist einfach 100 % mein Ding! In ein paar Tagen ist es hoffentlich im Haus  .
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von Teichfrosch » Donnerstag 6. Januar 2011, 02:33
Ich hab irgendwie ein paarmal vergessen den Platz dranzuschreiben  vielleicht ist das ein Zeichen es sein zu lassen... Platz XL  Watain - Lawless Darkness (2010) Gelegentlich gehen auch mir die Superlative aus, aber glücklicherweise hilft mir dann Rüdiger Rüdiger Stehle hat geschrieben:Kurzum, die neue WATAIN ist ein pechschwarzes Meisterwerk, das sich nicht auf knüppelndes Inferno und grimmige Garstigkeit verlässt, sondern das mit unglaublich viel Gespür für die Feinheiten und Hingabe ans Detail Black-Metal-Hymnen für die Ewigkeit schafft, die aufgrund der sehr klassischen Gitarrenarbeit und der ausgeprägten Ader für eingängige aber keineswegs flache Hooks auch traditioneller orientierte Metalfans ansprechen sollte. [...] WATAIN [...] haben sich mit "Lawless Darkness" unsterblich gemacht.
Aus diesem Review. Hmm, eigentlich gibt es jetzt kaum noch etwas zu schreiben... Ach, doch, und zwar dass dieses Album bei mir unglaublich gewachsen ist. Anfangs fand ich es gut, konnte aber die Wertung nicht ganz nachvollziehen, dann fand ich es sehr gut aber fand es von Rüdiger immernoch überbewertet, dann hörte ich es unbewusst immer mehr und es zog immer mehr an, wurde immer besser, immer besser... mitlerweile ist es durchaus zusammen mit manch anderen Hochkarätern ein Anwärter auf den Titel "Album des Jahres". Das, was ich von WATAIN vorher kannte, hat mich nicht so vom Hocker gehauen, aber dieses Album ist ein absolutes Meisterwerk. Für die Hörbeispiele orientiere ich mich einfach nochmal an Rüdiger, das gibt nämlich einen guten Querschnitt über das, was man auf dem Album hören kann. Anspieltipps: Malfeitor, Four Thrones, Lawless Darkness, Waters Of Ain
Alsdann: Malfeitor - es gibt nur wenige Songs die ich dieses Jahr häufiger gehört habe. Four Thrones - die Blasts gegen Anfang sind einfach nur Faustfaktor 10². Lawless Darkness - ein rein instrumentelles Blackmetal Stück? Ja Sapperlot, Post-Blackmetal? Es gelingt der Band auch ohne Gesang hervorragend, ein fesselndes Stück zu schreiben. Klasse. Das Stück selbst geht nur bis 6:09, danach folgt das Intro für "Waters of Ain". Waters of Ain - MORDSGEIL!!! Auch wenn ich "Malfeitor" häufiger einzeln gehört habe (hauptsächlich auf dem Fahrrad auf dem Weg zur Uni, siehe meinen Post zu IMMORTAL  ), das hier ist mein Favorit. Epische Länge, epische Qualität, das Gitarrensolo ab 10:52 gehört zum geilsten was ich dieses Jahr hören durfte.
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von Teichfrosch » Donnerstag 6. Januar 2011, 02:36
ZUM SATAN NOCH EINS! Falsches Cover. Wie konnte das denn passieren? Ich habs angeklickt weils die richtige Größe für dieses Forum hat und garnicht mehr drauf geachtet was da eigentlich drauf abgebildet ist Okay, hier das richtige: 
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von Eike » Donnerstag 6. Januar 2011, 03:51
Das obere Bild finde ich schöner.
Schrägie mag ich sein, aber experimentell veranlagt? Ich würde mich in meinem Musikgeschmack eher als konservativ einstufen, bezogen auf's jeweilige Genre.
Music is the only religion that delivers the goods. (Frank Zappa * 21.12.1940 - 4.12.1993)
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