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von Pillamyd » Samstag 22. November 2025, 14:36
kingdiamond hat geschrieben:Die KI hat nur meine Wahrnehmung dieser Art der Musik bestätigt. Danach sucht man ja gerne. Wie kommst du darauf dass ich den Text nicht gelesen habe? Ja, den von Platz 9 tatsächlich nicht, vom Boss habe ich dieses Jahr schon genug von meiner Kollegin ihren Konzertreisen gehört. Das musikalische Interesse ist auch hier leider nicht hoch bei mir. 
Nein, in meiner Wahrnehmung hast du nach Unterstützung in der KI gesucht um deiner felsenfesten Überzeugung, dass die Band Schlager spielt, Grundlage zu geben und völlig außer Acht zu lassen, dass da auch Pop und Rock steht. Mir ist im Grunde genommen egal wie man das nennen mag, denn das Genre hat seine Berechtigung. Den größten Kritikpunkt den ich an Schlager habe ist der, dass er mir zu unkritisch und zu sehr Friede, Freude, Eierkuchen ist. Und das ist Pur eben nicht. "Bis Der Wind Sich Dreht" (Thema: Naziparolen und Stammtischgeschwätz aus mutiger Sichtweise), "Noch Ein Leben" (Thema: Verlust einer Person durch tragische Weise), "Kein Krieg" (Thema: dürfte klar sein), "Verschwörer" (Thema: Verschwörungstheorien. Ein Statement in gewählter Ausdrucksform, nämlich die Musik. Sehr wichtig, weil es mal eine Zusammenarbeit mit Herrn Naidoo gab), "Ich Will Raus Hier" (Thema: Autismus und die Zusammenarbeit mit Birger Selin) "Achtung" (Thema: Die Achtung und den Respekt in unserer Gesellschaft, die aufkeimende Anti-Gesprächskultur usw). Wie man dabei die Texte empfindet, ob flach (was ja oft auch der Grund für Kritik an Englers Texten ist), oder in einfachen Worten verständlich seine Position deutlich vertritt, was ich nie als Kritik anwenden würde, egal bei wem. So lange sie es gibt. Mir kommt deine Kritik reichlich Oberflächlich vor, aber da bist du nicht der einzige. Bloß witzig, wenn man bedenkt, dass die Kritik an Pur ja auch immer die war, dass sie Oberflächlich seien und das wurde ja zum Teil hier auch gegenargumentiert. Und davon grenzen sich Pur einfach und natürlich ab. Alles andere ist feinster Pop, der in einen typischen Pur Stil seine Form verpasst bekommen hat und eben nicht austauchbar ist und schon gar nicht wie ein Song der ständig reproduziert klingt. Auch wenn sich das in den letzten Jahren geändert hat. Zu viele Köche verderben den Brei. Und zu deiner Frage, weil du schon einmal geschrieben hast, dass du keine Beschreibungen liest um ohne bestimmten Erwartungen an die Songs zu gehen. Hier würde aber zusätzlich der letzte Teil wegbrechen, was es noch mal luftleerer macht. Und davon muss ich einfach ausgehen, sorry.
Zuletzt geändert von Pillamyd am Samstag 22. November 2025, 15:01, insgesamt 3-mal geändert.
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von Pillamyd » Samstag 22. November 2025, 14:45
mike hat geschrieben:Pillamyd hat geschrieben:mike hat geschrieben:Ich habe PUR früher aus beruflichen Gründen ein paar mal live gesehen und mußte dabei feststellen, daß das eine großartig klingende und top professionelle Band ist. Trifft musikalisch zwar nicht meinen Geschmack, aber ich habe großen Respekt vor dieser Leistung.
Echt? Darfst und kannst du da mehr erzählen?
Ist nichts spektakuläres. Ich bin Veranstaltungstechniker und habe früher öfter nebenher auch als Stage Hand gearbeitet. Dadurch habe ich natürlich viele Konzerte zumindest teilweise gesehen, war auch beim Soundcheck anwesend und dabei fallen halt manche Acts positiv und andere negativ auf. Und PUR gehörten da immer zu den guten.
Ich hab mich ja früher immer gefragt, wie man es schafft da mitarbeiten zu können Ich habe da immer gerne zugeschaut. Kleines Ding am Rande, was ich sehr witzig fand: Irgendjemand erzählte mal, bei Peter Maffay zum Soundcheck dabeigewesen zu sein. Irgendein Promi war das. Der sagte, dass Peter Maffay komische Störgeräusche wahrgenommen hatte und fragte woher das kam. Ihm wurde dann wohl erklärt, dass das vom Regen kam, der auf das Dach prasselte. Peter trockene Antwort war wohl: "Mach das aus!". Wenn man sich die Stimme vorstellt, kam das sehr witzig. Ich musste lachen.
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von Pillamyd » Samstag 22. November 2025, 14:47
lenbert hat geschrieben:Zu "Nebraska": Das ist ein tolles, ungewöhnliches Album mit einer sehr besonderen Stimmung. Das Schicksal und die Abwege der kleinen Leute werden geschildert, reduziert und oft düster.
Ja, das Album gibt es ja auch noch. Es folgten ja weitere ruhge Alben von ihm. Aber diesen Klang hat er nie wieder hinbekommen.
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von Pillamyd » Samstag 22. November 2025, 15:07
Platz 8 Judas Priest | Stained ClassGenre: Heavy Metal VÖ: 197870er Priest sind einfach meine liebsten Priests. Auch wenn die 80er Göttergaben hervorgebracht haben, so gibt mir das Jahrzehnt in Sachen Priest einfach das ultimative Priest Gefühl. Anders als viele spätere Gassenhauer der Band, habe ich hier das Gefühl, dass das alles so nicht geplant war und auf natürlichem Wege entstanden ist, weil man einfach ein glückliches Händchen bewiesen hat. Ich will damit den späteren Priests keine Willkür unterstellen. Aber in den 70er klingt die Band weitestgehend unverkopft auf mich. Und den perfekten Abschluss stellt für mich einfach auch der Abschluss des Jahrzehnts dar. „Stained Class“ ist unwiderstehlich im Sound, unnachahmbar im Songwriting, in seinem Wirken so aggressiv, wie nur möglich mit einem typischen 70s Sound, der für mich aber zum Besten gilt, den das Jahrzehnt hervorgebracht hat. Die Melodik und die Härte braucht sich nicht hinter anderen Blaupausen verstecken, im Gegenteil, reiht es sich in die Riege der Alben ein, die als großer Einfluss. All derjenigen Alben sind, die den Metal geprägt haben, den wir alle so gerne mögen. Die Band beweist ein unfassbares Geschick im Songwriting und schöpft aus den Erfahrungen der vorausgegangen Alben. Das Album klingt wie ein Mix aus der Epik einer „Sad Wings Of Destiny“, einer Tragik wie sie auf „Sin After Sin“ und der Simplizität einer „Killing Machine“. Dabei macht die Band einen so deutlichen Entwicklungssprung, dass da nichts anderes bei rauskommen konnte als ein Meisterwerk. Und dabei darf man den Fakt nicht auslassen, dass die Band kein Album zwei Mal aufgenommen hat. Die Charakteristik des Albums wird durch neue Nuancen auf eine neue Eben gehoben. „Exciter“ zum Beispiel. Eines der besten Opener eines Albums. Sagte ich Blaupause? Ja verdammt! So viel Speed, so viel Gitarren, so prägnant. „Saints In Hell“. Eines der düstersten Tracks der Band. Ein zwingender atmosphärischer Song, der Bands wie MERCYFUL FATE und viele Schwarzmetaller auf die richtige Fährte gebracht haben müssten. „Beyond The Realm Of Death“. Der unweigerliche Höhepunkt der Scheibe. Ein Song, der die starke Gesangsleistung Halfords auf ein neues Niveau hebt. Dieses Voice Acting ist einfach eine Hundert von Zehn. Gesegnet mit einem wunderbaren Gitarrenspiel, das in eines der schönsten Gitarrensoli mündet. Auch lyrisch eine herausragende Leistung. Unerwähnt dabei darf auch der Einsatz von Les Binks bleiben. Das dazuholen des Schlagzeugers ist ein echter Segen. Was er da auf aus seinen Drums rausholt, ist in Worten kaum zu beschreiben. Der Grundstein für die Twin Guitars ist mit diesem Album gelegt und bringt den Sound der Band so viel weiter. Ein Album, welches dem Jahrzehnt seinen Stempel aufdrückt und die aufkommende Punk Szene, verstummen lassen müsste. Interessant was später Bands aus diesem Pool an Inspiration für sich schöpfen konnte. Das die Band covern können, haben sie schon zuvor bewiesen. Was die Band aber mit „Better By You, Better Than Me“ Jahre später auslösen würde, hätte zu dem Punkt aber wohl keiner für möglich gehalten. Ich finde es immer noch erstaunlich, wie die Band damit umgegangen ist. Schaut man sich die Dokus zu der Thematik an, so ist das in vielerlei Hinsicht dramatisch. Aber wie geschlossen die Band zusammengehalten hat, auf dem in Zahlen auslegenden erfolgreichsten Jahr der Band, ist schon erstaunlich. Für mich stellt „Stained Class“ das beste Album der Band dar und strahlt über die meisten sonst genannten Alben. Der Langzeiteffekt ist einfach immens. Da hat sich eine „British Steel“, „Screaming For Vengeance“ schon deutlicher abgewetzt. Macht die Alben nicht schlecht, aber halt nicht zu der Perle die auf dem Namen „Stained Class“ hört. Hörbeispiele:Saints In HellBeyond The Realm Of Death
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von Pillamyd » Samstag 22. November 2025, 15:12
Platz 7 Mercyful Fate | Don't Break The OathGenre: Heavy Metal VÖ: 1984Die Band lernte ich tatsächlich über das METALLICA Cover kennen. Ebenfalls wie das BLACK SABBATH war ich erstaunt, als ich mich dann intensiv mit MERCYFUL FATE befasst hatte und merkte, dass es sich hierbei um ein Medley handelt. Da musste ich dann doch lachen, weil ich das immer als ganz normale Songs wahrgenommen habe. Anders als viele andere halte ich die Coversongs von METALLICA meist sehr gelungen. Aber ich schweife ab. Ich weiß noch ganz genau, wie ich das erste Mal Kings Gesang hörte. Explosionsartig würde ich es beschreiben. Mir hing die Kinnlade gen Tisch runter und blieb da auch eine Weile, entspannte es am Tisch und lauschte ehrfürchtig dieser von Okkultismus triefenden Musik. Meine Damen und Herren, es lief zum ersten Mal „Don’t Break The Oath“. Ich sog das Album auf wie einen schwamm und wurde von der Progressivität und der technischen Finesse erschlagen. Dieser vertonte Wechselbalg hat mich um den Verstand gebracht. Der kaum vorhersehenden Songstrukturen im Einklang mit dem atmosphärischen Gesang war ich maßlos ergeben und beschäftigte mich unerwartet über Jahre. Diese vertonte Meisterleistung hört man jeder Ecke des Albums. Der mehrstimmige Gesang, dass Falsette, die mehrstimmigen Gitarren, die wechselhaften unerwarteten Auf- und Abfahrten, Abbiegungen, Kreise und Kurven. Ich frage mich bis heute, wie man das damals zusammenbringen konnte, dass es so logisch klingt. Dass das Album eine so massive Tiefe im Songwriting und Komponieren darlegt kommt nicht von ungefähr. Immerhin wurden mehrere Spuren aufgenommen und übereinandergelegt. Aber so großartig hat das vorher und nachher keiner mehr so harmonisch hinbekommen. Ein merklich großer Schritt in unserer geliebten Musik und doch ein Zeitraum von wenigen Jahren, dass den Metal unfassbar Stilsicher und prägend so viele Brücken schlagen konnte. Dass der King sich die erzählerische Art, das Geschichten erzählen zu Eigen gemacht hat und Solo für sich und für uns perfektioniert hat, brauche ich wohl nicht weitererzählen. Die Übergänge sind fließend. Umso erstaunter war ich, als ich lesen durfte, dass es hier schon weit fortgeschrittene Spannungen Interna gab, weil man sich der musikalischen Ausrichtung nicht einig war. Ich finde die Musik der Soloscheiben nicht unweigerlich weniger progressiv. Habe ich also nie ganz verstanden. Denn wenn der King Solo weniger progressiv klingen wollte, dann frage ich mich was da musikalisch geschehen ist. Wenn es Shermanns Ziel war weniger progressiv zu klingen, dann bin ich aber heilfroh, dass das nicht der Fall war. Was da an der Gitarrenfront nämlich abgezogen wird, ist mit Gold nicht aufzuwiegen. Das davon einiges später auch für sein erstes Soloalbum verwendet wurde, macht die Sache noch unnachvollziehbarer. Das ikonische Artwork, konnte passender zur Musik nicht sein und lieferte über Jahre viele Interpretationsmöglichkeiten. Für mich ein Bund der musikalischen Vielseitigkeit, der Tiefe, der Intensität, der okkulten Thematik. King und seine Texte besitzen das ebenfalls und heben es ebenfalls durch seine unter anderem philosophische Herangehensweise von vielen anderen ab. Alles andere als Platt und Pseudoesotherisch. Hörbeispiele:NightmareCome To The Sabbath
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von kingdiamond » Samstag 22. November 2025, 16:18
Pillamyd hat geschrieben:Mir kommt deine Kritik reichlich Oberflächlich vor, aber da bist du nicht der einzige.
Und zu deiner Frage, weil du schon einmal geschrieben hast, dass du keine Beschreibungen liest um ohne bestimmten Erwartungen an die Songs zu gehen. Hier würde aber zusätzlich der letzte Teil wegbrechen, was es noch mal luftleerer macht. Und davon muss ich einfach ausgehen, sorry.
Ja, dem oberen Satz stimme ich zu 100% zu. Die Kritik von mir muss auch ja oberflächlich sein, da ich keine Lust und musikalischen Anreiz habe, mich tiefer mit denen zu beschäftigen. Ich habe allerdings nicht behauptet, dass die Lieder/Texte keinen Tiefgang hätten. Das beschreibst du ja sehr schön und glaube ich dir auch ohne die KI dazu zu befragen. Ergo: meine Eltern haben einen Schlagersender gehört, daher bei mir in der Schublade „Schlagermukke“. Ja, mit dem zweiten Teil, das habe ich mal geschrieben. Das gilt aber eher dann, wenn ich mir ein Album direkt anhören möchte, weil ich weiß, dass es mich musikalisch abholen könnte. Da lese ich immer erst nach dem Hören die Beschreibung und schaue, was sich davon mit den Höreindrücken deckt. In diesem Fall war es aber so, dass ich beim Lesen der Platzierung direkt wusste, dass ich das Album nicht hören werde. So konnte ich dann auch direkt den Text lesen. Vielleicht etwas verwirrend, aber vielleicht auch nachvollziehbar. 
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von kingdiamond » Samstag 22. November 2025, 16:28
Pillamyd hat geschrieben:Platz 7
Mercyful Fate | Don't Break The Oath Genre: Heavy Metal VÖ: 1984
Bitte!!! Das ist meine Zweitbeste mit MERCYFUL FATE. So gut wie auf dem Debüt war ich danach in Summe nicht mehr, aber diese hier in deiner Liste zu nennen, geht schon klar. Beim Artwork gebe ich dir recht. Ikonisch ist der treffende Begriff. Ansonsten: schöner Text/Beschreibung. Danke!!! P.S.: ich hab schon Material für neue MF und KD Alben geschrieben, vielleicht ist 2026 ja das Jahr… 
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von Martin van der Laan » Samstag 22. November 2025, 16:51
PUR ist so ein Fall, wo ich rational ganz viele Punkte aufzählen kann, warum das gute und wichtige Musik ist, aber trotzdem Ganzkörperkrämpfe kriege, wenn ich es anhören muss. Ich glaube, dass gerade in der Jugend bestimmte Triggerpunkte entstehen, die man nie wieder los wird. Was es genau ist bei mir, weiß ich gar nicht, aber offenbar geht es vielen so, dass sie PUR entweder lieben oder nicht ertragen können. PUR, BAP, Wolfgang Petry... das ist alles so meta-normal, immer genau richitg temperiert für den Massengeschmack, sogar die Sozialkritik, alles wohl dosiert und der Mitsingpart kommt, bevor es weh tut. Mir fehlt da komplett das Magische, Unberechenbare, Doppelbödige, das ich an Musik und an Kunst insgesamt liebe. Und wenn schon einfach gestrickt, dann doch lieber Hymne und Metal-Pathos, bis zu einer gewissen Schmerzgrenze auch hier, HAMMERFALL ist gerade noch so okay. Ich kann die PUR-Menschen in der PUR-Welt gut verstehen, mamchmal beneide ich sie sogar um ihr Mindset. Aber meine Prägung und Sozialisation verwährt mir den Zutritt zu dieser Welt. What can I do....!?
Zuletzt geändert von Martin van der Laan am Samstag 22. November 2025, 17:04, insgesamt 1-mal geändert.
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von Martin van der Laan » Samstag 22. November 2025, 17:02
Aber jetzt wird es auch musikalisch wieder spannend für mich hier! Zu JUDAS PRIEST habe ich nicht allzu viel zu sagen, das ist halt Spaghetti mit Tomatensauce, very basic, immer wieder gut, fühlt sich nach zuhause an. Aber wie heißt es so schön: "Desire is about what you want, not about what you need." Ganz anders MERCYFUL FATE. Mitte der 1980er lebt der Heavy Metal zum ersten Mal so richtig kreativ und bunt auf und mit einem Mal ist Platz für so schräge Vögel wie den KING und seine Truppe, allesamt exzellente Musiker, die aus dem starren Heavy-Metal-Konzept ausbrechen wollen. Hier wird das Beste von SABBATH, MAIDEN und PRIEST zusammengefügt und auf eine neue Stufe gehoben, ästhetisch natürlich von ALICE COOPER inspiriert, in einem schrillen und unverkennbaren knackig harten Klangbild. Mit dieser Art von Alben wurde Heavy Metal als Genre für mich persönlich erst richtig interessant. Ich habe mich ja als Kind schon sehe früh sehr intensiv für Musik interessiert und bin eher von der Klassik zum Metal gekommen als umgekehrt.
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von Kenneth Thiessen » Samstag 22. November 2025, 17:22
Danke für den Text zu MERCYFUL FATE. Als ich angefangen habe, mich mit der Band zu beschäftigen, war für eine lange Zeit erstmal das Debüt mein Favorit, doch mittlerweile hat der Zweitling dieses abgelöst, warum genau, weiß ich auch nicht, aber es könnte sein, dass der Song 'The Oath' ausschlaggebend gewesen ist. Der gehört für mich unangefochten zur absoluten Spitze des klassischen Heavy Metals und verkörpert ziemlich gut, was dieses Genre ausmacht. Ansonsten ist natürlich auch jeder andere Song hier ein Volltreffer!
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