Exodus

Re: Exodus

Beitragvon Jhonny » Donnerstag 13. November 2025, 00:39

Ich habe andere Nuclear Blast Boxen, die auf Bildern gleich ausschauen.
Die sind so breit wie zwei Jewel Cases.
Das ist keine Garantie, dass es hier auch so ist, aber macht es für mich Recht wahrscheinlich.
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Re: Exodus

Beitragvon Pillamyd » Mittwoch 21. Januar 2026, 09:19

Der erste neue Song des neuen Albums "Goliath" ist draußen.
Dass das jetzt so schnell kommt, habe ich nicht vermutet. Das Album soll laut metal-Archives am 20. März erscheinen.

Also der erste neue Dukes Song seit 16 Jahren. Ich weiß, der Kerl ist hier gern auch für negative Kritik gut. Aber als ich heute Nacht den Song hörte, war ich positiv überrascht. Dukes klingt hier für mich mehr nach der "Shovel..."-Phase, als zu der danach. Die Musik klingt intuitiver. Das Schlagzeug klingt teils etwas besser, die Produktion etwas dreckiger. Immer noch nicht so, wie ich mir das wünsche, aber besser als auf den letzten Alben.
Über das Artwork lässt sich streiten. Aber ich bin erst einmal angetan von dem Old-school-look. Ja, die Proportionen stimmen nicht, der Hintergrund ist sehr statisch. Aber vielleicht drückt es ja mehr aus, als man denen könnte. Ich bin jedenfalls doch sehr gespannt. Die Trackliste deutet wieder auf ein paar längere Songs hin, aber das meiste spielt sich im 5 Minuten Raum ab. Ich bin deftig gespannt zumal ja noch Songs auf dem Server sind, die Holt ja auch absolut feiern soll. Aber hier bekomme ich mehr bock drauf, als auf MEGADETH oder der komischen KREATOR Scheibe. Album kann für mich kommen.

Song heißt "3111" und klingt so:
https://www.youtube.com/watch?v=8_Fv-oXYrvg&list=RD8_Fv-oXYrvg&start_radio=1

Tracklist und Artwork:
https://www.metal-archives.com/albums/Exodus/Goliath/1402214
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Re: Exodus

Beitragvon Jakob » Mittwoch 21. Januar 2026, 12:04

Ich muss zugeben, Dukes klingt echt gut. Der Song ist aber eher so lala und hat eher einen Opener-Charakter, was er ja tatsächlich ist. Schade, dass Bostaph nicht trommelt, aber Hunting ist auch ok ;-) Neugierig macht der Track zumindest!
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Re: Exodus

Beitragvon Pillamyd » Mittwoch 21. Januar 2026, 19:23

Opener Charakter als schwäche? Interessant.
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Re: Exodus

Beitragvon Jakob » Donnerstag 22. Januar 2026, 00:36

Schwach habe ich nicht gesagt, nur als erste Single zumindest nicht gängig.
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Re: Exodus

Beitragvon Pillamyd » Donnerstag 22. Januar 2026, 09:43

Aber "nicht-gängig" im Vergleich wozu? Zum klassischen Radio-Single-Ideal?
So eine Band waren EXODUS doch eigentlich nie.
Ich bewerte den Song nicht als Stellvertreter fürs Album, sondern als ersten Eindruck: Stimmung, Sänger, Richtung.
Ob er gängig ist oder nicht, ergibt für mich ehrlich gesagt erst Sinn, wenn man den Kontext kennt - und als erste Visitenkarte passt er für mich überraschenderweise gut.
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Re: Exodus

Beitragvon Martin van der Laan » Donnerstag 22. Januar 2026, 10:16

Na, ich weiß ja nicht... 1:20 Minuten Intro, 1:20 Minuten Standard-Geschredder und dann trudelt der Song noch 1:20 Minuten aus im Midtempo mit Quietschboys-Solo. Liegt das an mir... oder kann man da nicht ein bisschen mehr erwarten von einer Institution wie EXODUS. Gut, viele Fans lieben die Band einfach als Monster-Riff-Maschine, aber ein klein wenig Komposition hat noch nie geschadet...
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Re: Exodus

Beitragvon Jakob » Donnerstag 22. Januar 2026, 10:26

Für mich hat er halt eher Attribute eines Openers: wenig Parts, die sich wiederholen, überhaupt nur sehr wenig Struktur. Es scheint, als ob ein Album vorgestellt wird, mit seinem Sound seiner Richtung, man bekommt ungefähr ne Idee, womit man es zu tun bekommt. Fast wie ne Ouvertüre :grins:
Martin scheint das ähnlich zu hören.
Ich hätte als erste Single offenbar eher einen Stellvertreter erwartet.
Aber du stellst es jetzt so dar, als ob mir das überhaupt nicht gefallen würde, das stimmt ja nicht. Ich habe geäußert, dass Dukes gut klingt, dass mir das Schlagzeugspiel, bzw. -spieler aufgefallen ist und dass ich neugierig aufs Album bin.
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Re: Exodus

Beitragvon Pillamyd » Donnerstag 22. Januar 2026, 11:23

Jakob hat geschrieben:Für mich hat er halt eher Attribute eines Openers: wenig Parts, die sich wiederholen, überhaupt nur sehr wenig Struktur. Es scheint, als ob ein Album vorgestellt wird, mit seinem Sound seiner Richtung, man bekommt ungefähr ne Idee, womit man es zu tun bekommt. Fast wie ne Ouvertüre :grins:
Martin scheint das ähnlich zu hören.
Ich hätte als erste Single offenbar eher einen Stellvertreter erwartet.
Aber du stellst es jetzt so dar, als ob mir das überhaupt nicht gefallen würde, das stimmt ja nicht. Ich habe geäußert, dass Dukes gut klingt, dass mir das Schlagzeugspiel, bzw. -spieler aufgefallen ist und dass ich neugierig aufs Album bin.


Danke für die Klarstellung. Ich verstehe es jetzt besser, was du mit dem Opener-Charakter meinst und wie das in deinem Kommentar zusammenhängt. Bei deinem Hinweis darauf habe ich es zuerst so interpretiert, dass dir der Song insgesamt dann doch nicht so gut gefällt. Die Formulierung ließ mir einfach etwas Raum für meine Interpretation. So ist die Fehlinterpretation entstanden.
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Re: Exodus

Beitragvon Pillamyd » Donnerstag 22. Januar 2026, 11:40

Martin van der Laan hat geschrieben:Na, ich weiß ja nicht... 1:20 Minuten Intro, 1:20 Minuten Standard-Geschredder und dann trudelt der Song noch 1:20 Minuten aus im Midtempo mit Quietschboys-Solo. Liegt das an mir... oder kann man da nicht ein bisschen mehr erwarten von einer Institution wie EXODUS. Gut, viele Fans lieben die Band einfach als Monster-Riff-Maschine, aber ein klein wenig Komposition hat noch nie geschadet...



Ich verstehe schon, worauf du hinauswillsr: Bei einer Institution wie EXODUS erwarten viele Fans etwas, das über reines Riffgewitter hinausgeht. Trotzdem finde ich diesen Song als gut komponiert. Nur auf eine intuitive, spürbare Art. Der langsame, dunkle Aufbau wirkt simpel, aber genau das macht ihn in meinen Augen so wirkungsvoll: Er lässt die Stimme richtig zur Geltung kommen und gibt dem Song Raum, sich zu entfalten. Die Präzision und der direkte Sound erzeugen eine Wirkung, die ich in den letzten 20 Jahren bei der Band selten so erlebt habe.

Vielleicht ist genau das der Punkt - Manchmal zeigt eine Band ihre Stärke nicht im endlosen Riffgewitter, sondern in einer gezielt eingesetzten, intuitven Struktur.. Für mich funktioniert deshalb überraschend gut als erster Eindruck. Gerade auch trotz des Mid-Tempo-Parts, der dich skeptisch macht.
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