Feuchtbiotop mit 100 Arten

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Re: Feuchtbiotop mit 100 Arten

Beitragvon Havoc » Samstag 8. Januar 2011, 16:46

Von ISIS habe ich zwei Alben. Finde ich recht stark. Kann ich mir aber nicht jeden Tag geben.
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Re: Feuchtbiotop mit 100 Arten

Beitragvon Teichfrosch » Samstag 8. Januar 2011, 20:44

Platz XXXVIII


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Threshold - Subsurface (2004)


Ein ziemlich perfektes Prog-Metal Album. Das ist eigentlich das wichtigste und entscheidende Attribut, welches man diesem Album zusprechen muss. THRESHOLD haben ohnehin immer ein phänomenales Gespür für tolle Melodien, mitreißende Hooklines, die richtige Dosis Gefrickel und eine tolle Produktion, aber auf diesem Album übertreffen sie sich fast nochmal selber. Das Album ist von vorne bis hinten mitreißend und fesselnd, das einzige kleine Manko dürfte "Flags and Footprints" darstellen welcher auf Dauer ein wenig mit seiner aufgesetzten Süßlichkeit auf den Wecker geht, aber selbst dieser Song ist für ein relativ poppiges Stück noch verdammt gut gelungen. Die Jungs aus England weichen dabei keinen Zentimeter von ihrem üblichen Erfolgsrezept ab, perfektionieren es aber hier über die gesamte Spiellänge. Auch die anderen Alben von THRESHOLD sind eigentlich durch die Bank sehr gut, dieses hier habe ich aber wohl mit Abstand am häufigsten gehört.


The Art of Reason - längster Song der Platte und einfach von vorne bis hinten toll. Hammer Refrain.

Pressure - Kompakt und mit einem übertollen Refrain gesegnet.

Mission Profile - Opener und zweitlängster Song. Wer hätte es gedacht, auch dieser Song hat einen Refrain für die Götter.
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Re: Feuchtbiotop mit 100 Arten

Beitragvon salisbury » Samstag 8. Januar 2011, 21:03

Der Froschmann beweist einmal mehr Geschmack :). Großer Anhänger dieser Light-Prock-Combo bin ich zwar nicht, aber schön zum Anhörn isses immer.
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Re: Feuchtbiotop mit 100 Arten

Beitragvon Eike » Samstag 8. Januar 2011, 21:09

Nach den ersten beiden Anspieltipps muss ich aufgeben. Das klingt mir sowas von egal...
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Re: Feuchtbiotop mit 100 Arten

Beitragvon salisbury » Samstag 8. Januar 2011, 21:17

Eike hat geschrieben:Nach den ersten beiden Anspieltipps muss ich aufgeben. Das klingt mir sowas von egal...


Na, jaaa. Im "Musik und Emotionen"-Thread würd ich sie jetzt auch ned grad erwähnen, aber zum Putzen basst des scho ganz gut :grins:
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Re: Feuchtbiotop mit 100 Arten

Beitragvon salisbury » Samstag 8. Januar 2011, 21:21

ich hat geschrieben:Na, jaaa. Im "Musik und Emotionen"-Thread würd ich sie jetzt auch ned grad erwähnen, aber zum Putzen basst des scho ganz gut


Ausnahme: Der Track 'Avalon' vom "Critical Mass" Album. Da schmelz i dahin :engel: .

Kennst Du Yargos, Frosch?
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Re: Feuchtbiotop mit 100 Arten

Beitragvon salisbury » Samstag 8. Januar 2011, 21:32

Vielleicht wissen's ja doch ein paar noch nicht, daß Mac noch ne zweite schöne Combo hat

http://www.youtube.com/watch?v=J01G8x4J9q0

http://www.youtube.com/watch?v=yy8FBmZvX08&feature=related
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Re: Feuchtbiotop mit 100 Arten

Beitragvon Teichfrosch » Samstag 8. Januar 2011, 21:36

Muss ja nicht immer alles schwer und bedeutungsschwanger sein :)

Kennst Du Yargos, Frosch?


Nö.
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Re: Feuchtbiotop mit 100 Arten

Beitragvon salisbury » Samstag 8. Januar 2011, 21:40

na denn kennstese jetze
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Re: Feuchtbiotop mit 100 Arten

Beitragvon Teichfrosch » Sonntag 9. Januar 2011, 14:07

Platz XXXVII


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Ghost Brigade - Isolation Songs (2009)


Eines der Alben die mich 2009 am meisten bewegt haben. Ich hab mir sogar direkt bei der Band ein T-Shirt bestellt weil ich das Album so toll fand (und eine eher unbekannte Band supporten wollte), eine Sache, die ich eigentlich nie mache ;) Bin kein Bandshirtträger. Am ehesten kann man den Klang der Musik vielleicht mit einer Mischung aus KATATONIA und SOLSTAFIR, gepaart mit harschen Vocals und Cleans, beschreiben. Es ist mitunter tieftraurig, positiv ist eigentlich an der Musik garnichts, und deshalb liebe ich sie. GHOST BRIGADE aus Finnland nehmen das "Dark" in ihrem Dark Metal durchaus ernst und bleiben thematisch bei den Schattenseiten der Existenz. Ruhige Passagen gehen über schnelle, energetische Passagen ohne dass hierbei das klagende, melancholische verloren gehen würde. Mal scheint mehr Doom durch, mal mehr Deathmetal, der einzigartige Klang des Albums bleibt dabei aber immer erhalten und man erkennt die Melodien, welche vornehmlich durch die Gitarren getragen werden, sofort als GHOST BRIGADE und macht die Band unverwechselbar, in Zeiten wo jeder jeden kopiert und viele Bands ähnlich klingen eine mMn wichtige Eigenschaft. Das Album hat durchaus seine Längen und ist nicht perfekt, das erkenne ich sogar durch meine Fanbrille, aber über die gesamte Albumlänge wird hier eine einzigartige und sehr dichte Atmosphäre erschaffen, und diese weiß mich absolut zu fesseln und versetzt mich immer in eine leicht depressive und verzweifelte Grundstimmung - das Gesamtwerk überdeckt für mich hier die unscheinbaren Schwächen der Einzeltracks. Wenn die Band noch ein wenig an ihrem Songwriting arbeitet steht uns mit ihrem dritten Album hoffentlich irgendwann ein absoluter Volltreffer ins Haus


Secrets Of The Earth - der "Hit" des Albums in meinen Augen, ein eher etwas kürzerer Track. Für mich absolut gänsehauterzeugend, die gegen Ende leicht nach unten abfallenden Gitarrentöne am Anfang des Tracks sind magisch. Der Refrain ist vielleicht der beste den das Album zu bieten hat, richtig groß. Nebenbei bemerkt mein Favorit des Albums, das Lied hab ich ungesund oft gehört.

Birth - Der längste Track des Albums, sehr gelungenes Zusammenspiel von lauten und leisen Passagen die sich zu einem tollen Finale steigern.

Suffocated - Opener. Für Albumverhältnisse eindeutig eine Uptempo Nummer, aber auch sehr gelungen.

22:22 - Nihil Rein instrumentell. Kommentar dazu von YouTube: "Great song by a great band! Please enjoy! The song actually ends @ 6 mins but for some reason there is 3 mins of blank space lol!"
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