von salisbury » Freitag 3. April 2026, 10:57
Insgesamt alles stark bis gut hörbar. Schon oft gesagt, ich bin großer Fan des PAIN OF SALVATION "Road Salt"-Duos, hier fühle ich Daniels Emotion ähnlich wie bei "Remedy Lane", nur der Sound ist besser. Klarer und ich mag eben diesen 70ies-Vibe. Zur Vorbereitung des Spiels liefen die Alben mal wieder, doch die Songwahl erwies sich als schwierig. 'Sisters' von der ersten ist den wenigen, die die Alben mögen wohl noch am ehesten in Erinnerung, aber den wollte ich nicht und 2010 war schon was anderes gesetzt. Dass ich zumindest Holgs Favoriten gepickt habe freut mich, kurz und auf den Punkt und dennoch mit der typischen PoS-Drama, das wäre dann 'To The Shoreline'. So viel Text und dann nicht Nummer eins?
Nun, am Abend des Hörens fand ich den 'Redemption Blues' von AUDREY HORNE einen My cooler und wenn die Couchnachbarin zum gefühlt 1000sten Mal immer noch so abgeht, was soll man dann machen, gell?
Großes Herzerl an Susanne für DARKHER. Ich wär von der hochgelobten Debüt-EP zwar erstmal enttäuscht aber "Realms" ist ein in Gänze tolles Album voller dunkler, atmosphärischer Hexenmusik und der Track 'Moths' war auf meiner 2016er-Ersatzbank. Es gab einen Ätsch-Moment wo ich dachte, DARKHER auf #1 zu setzen. Die Top3 = 11/10
Auch danach bleibt die Gruppe stark. CRUACHAN überzeugt mich einmal mehr und da sollte endlich mal eine tiefere Auseinandersetzung folgen. Empty words, I know...
Dann SANAITARIUS. Erst dachte ich, okay, Thrash, nix für mich, aber da sind aberwitzige Passagen drin, vor allem die melodische Flitzesoli holen mich ab. Das ist schon ein Feuerwerk, super.
Auch W.E.T. überrascht, ich erwarte seichten AOR aber das hat Schmackes und Melodie, I like.
Mit Blues trifft man mich auch fast immer immer, Joe Bonmassa ist sowohl toll bei Stimme als auch treffsicher an der Axt. Bitte mehr davon!
Auf #8 VHÖL. Prominente Besetzing. Das ist etwas anstregender zu hören, aber eine tiefere Belauschung kann sich auch hier lohnen. Gerade ein wenig zu schroff, vor allem für Metal Me.
Am Ende ATLANTEAN KODEX. Ich erinner mich an großen Hype und berauschte 10-Punkte-Rezensionen überall und ich bin beim Hören immer entweder eingeschlafen oder kopfkratzend als Fragezeichen erstarrt. Kann das nicht ganz normaler Metal sein? Als solcher landet es bei Metal Me auf #2 und das ist in Ordung. Ich fand alle acht Songs vorher aber deutlich interessanter und vor allem klangen sie auch besser, ich find den AKX-Sound für einen so hohen Anspruch echt ziemlich mittel. Doch genug gelästert, der Song an sich war ja doch ganz gut.
Realer Name: Thomas Becker