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Dimmu BorgirRe: Dimmu BorgirFan zu sein ist ja nichts wogegen ich was einzuwenden hab, das verteilen von 9 Punkten als wäre 9 Punte nicht einen Punkt vor Klassiker und Perfekt entfernt ist dagegen schon etwas was ich kritisieren. Hauptsache die Band kommt aus Norwegen und war seit den 90ern, dann kann man schon mal perse 9 Punkte abdrücken egal ob es neue Bands gibt die es besser machen, bei Mutter/Vater schmeckt es halt am besten, selbst wenn man im Vergleich einen Sternekoch ranzieht, emotionale Bindung und so. Aber gut was weiß ich schon, bin halt kein Geschmacksgourmet.
Re: Dimmu BorgirDu, ich bin da tiefenentspannt.
9 Punkte hat bei uns die goldige Definition: "Ein Album, das dafür sorgt, dass man mitsingt/tanzt/zuckt." Mir geht es hinreichend ein, um diesen Effekt auszulösen. That's it. Auch eine Zehn ist für mich persönlich einfach nur die Schulnote "sehr gut", und wahrlich nicht jeder meiner Aufsätze, für den ich diese Note bekam, war auf dem Niveau von Goethe oder Shakespeare. Noten sind etwas äußerst Überbewertetes bis Irrelevantes. Zudem kann ich mich nicht erinnern, je etwas Negatives über deinen Geschmack oder über tolle neue Bands gesagt zu haben. Meine Neuentdeckung der letzten 2 Jahre ist eine 26-jährige französische Chansonnière, die Darksynth-Electro macht. alias Hugin der Rabe.
Ravnen fra steinfjellet. Háv. 38
Re: Dimmu BorgirNachtrag:
Natürlich nur singen und zucken. Tanzen werde ich in diesem Leben nicht. Nochträger: Außerdem glaube ich gerade, dass ich speziell in Punkto "junge Bands, die das besser machen", der falsche Adressat bin. Dass es neue Bands schwer haben, in den Rang einer Lieblingsband aufzurücken, gebe ich gerne zu, aber das ist halt so. Hab ich mir nicht ausgesucht. Zudem kann ich auch hohe Punktzahlen für Bands geben, die keine Lieblingsbands sind. Habe aber gerade mal nachgeschaut: Von den letzten hundert Tonträgern, die ich mir zugelegt habe, sind immerhin zweiundvierzig von Bands, die nach der Jahrtausendwende debütiert haben. Ich habe auch von etlichen Post-2000er-Bands im Black Metal, Thrash Metal, Doom, Hardrock usw... vollständige Diskographien erworben, und selbige auch sehr gut bewertet. Dass es für sie tendenziell schwieriger ist, in diesen subjektiven Status zu gelangen, liegt natürlich an der Reizüberflutung, der VÖ-Schwemme, dem Sammlergen und sicher auch am Älterwerden, das die Begeisterungsfähigkeit zwar nicht ganz unterdrückt, aber doch etwas gemächlicher in Wallung bringt als früher. Kann man nichts machen. Gleichwohl glaube ich doch, dass ich auch New Talent sehr oft Chancen gebe und auch unterstütze. alias Hugin der Rabe.
Ravnen fra steinfjellet. Háv. 38
Re: Dimmu BorgirIch weiß ja auch nicht, wie er zwischen "Produkt" und "Überzeugungstat" unterscheidet. War er mit den Musikern im Studio? Solche Aussagen versuche ich immer tunlichst zu vermeiden und stören mich wenn ich's lese. Dann will ich die Mucke erst recht hören, haha. Hab ich aber schon und find's geil! Überzeugungstat meinerseits.
Realer Name: Thomas Becker
Re: Dimmu Borgir@Hugin: Zaho De Sagazan... die ist richtig genial. Die meinst du doch, oder?
Hab neulich Charlotte Gainsbourg wiederentdeckt, deren 'Deadly Valentine' in der Netflix-Serie "Something Very Bad Is Going To Happen" in der vierten Folge angespielt wurde. Die finde ich auch lässig, aber anderes Metier... Die "Rest" von CG ist ganz großartig, die anderen Alben auch. *kurz mal abschweif* ![]()
Re: Dimmu Borgir
Jupp. Genau die. Finde ich auch. Grandioses Album (in allen Versionen), tolle Präsentation und für ihr Alter unheimlich erwachsen in Sachen Komposition, Phrasierung, Timbre. Gerade die unfassbar scharfe Phrasierung der Lyrics hat mich komplett umgehauen, beim ersten zufälligen Hören. Ich liebe es einfach, wenn man so gut mit Worten spielt. Und ich war überrascht, dass ich doch noch fast alles verstehe, obwohl mein letzter nennenswerter Gebrauch der französischen Sprache in der elften Klasse war (also 1992). Auch das ist der klaren Aussprache und Phrasierung geschuldet. alias Hugin der Rabe.
Ravnen fra steinfjellet. Háv. 38
Re: Dimmu BorgirDas stimmt, auch ich verstehe noch das Meiste, obwohl ich sehr selten französisch spreche^^ Die habe ich an Abenden im Herbst und Winter zwischen Jazz und Bond-Songs gehört, zufällig entdeckt und für grandios befunden. Es gibt einfach Musik, die spielt sich in ganz anderen Genres ab als Black Metal, Melo Death, Siebziger Rock oder Achtziger Metal und ist dennoch sooooo unvergleichlich gut. Solche Sachen würde ich ja gern rezensieren, ganz ehrlich, habe ich bei Mescaline früher auch gemacht, Jazz-Alben von Petersen, Hargrove, Payton usw.
Re: Dimmu BorgirIch pflege, Musik, die mir mir gefällt, obwohl sie kein Metal ist, als "Metal ehrenhalber" zu bezeichnen.
alias Hugin der Rabe.
Ravnen fra steinfjellet. Háv. 38
Re: Dimmu BorgirZiemlich gut, das neue Album. Opulent, mit Wucht und Hall produziert. Nicht zu orchestral, nur zeitweise und nie Vordergrund. Der durchgehend giftige Gesang besticht, ebenso Leads und Kompositionen. Gut, dass man nicht sofort alles raus hat. Auch die Länge passt, sehr fein. Unter anderem 'As Seen In The Unseen' und 'Recognizant' erinnern an "Puritanical". Wundert jetzt auch nicht... Bei mir sind die ganz oben 2026
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Re: Dimmu BorgirFreut mich zu lesen, dass die neue DIMMU doch ziemlich gut bei euch ankommt.
Ich höre unterdessen noch mal die bisherigen Werke (außer der mir nicht vorliegenden und nicht ganz einfach bzw. günstig erhältlichen "Stormblast" ).Die Mini-CD "Godless Savage Garden" besitze ich leider auch nicht. Hätte ich auch ganz gerne. Naja. Kürzlich aufgefrischte Eindrücke... -"Enthrone Darkness Triumphant" ist sehr gut gealtert. Meilenstein und Kultalbum! (Fakt am Rande: Es erschien in der Woche als der BvB die CL gewann). -"Abrahadabra" und "Eonian" sind viel besser als ihr Ruf. Zwei richtig starke Alben.
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