Feuchtbiotop mit 100 Arten

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Re: Feuchtbiotop mit 100 Arten

Beitragvon Jesus » Samstag 15. Januar 2011, 19:22

Teichfrosch hat geschrieben:Worauf lässt sich auch leichter herumhacken als auf Anglizismen? ;)


Guido Westerwelle?
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Jesus
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Re: Feuchtbiotop mit 100 Arten

Beitragvon Teichfrosch » Samstag 15. Januar 2011, 19:45

Übertreiberjoe :grins:
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Re: Feuchtbiotop mit 100 Arten

Beitragvon Holger Andrae » Samstag 15. Januar 2011, 23:53

In Aviate: Die Stimme sagt mir schon mal sehr zu. Mir sagt A Skylit Drive zwar mehr zu, aber auch dies hier ist wirklich gut. Darf ich eine C & C – Parallele ziehen? Zwar poppiger, aber vom Grundsatt schon ähnlich. Notiert.

Oasis: Prinzipiell unsympathisch. Hahaha. Nee, 'Wunderwolle' ist schon nett. Aber, wenn ich diese Typen sehe, bin ich ähnlich angewidert wie bei Manowar. Gesichtsgrätschen. Und dann dieser übersteigerte Fangeist. Da wehrt sich bei mir automatisch irgendwas gegen. Blöd, ne? Und musikalisch ist das jetzt auch nicht atemberaubend toll. Nett anzuhören. Aber, wenn ich Rockmusik möchte, lege ich Tom Petty auf. Oder Neil Young. Oder …

Slayer: Muss man wenig zu schreiben. Etwas überraschend ist 'Reborn' als Highlight. Ohne Frage ein Kracher, aber in meinem Buch der krachigsten Kracher weit hinter DHL Mortem.

Ensiferium: Ich hatte schlimmen Jodel-Viking-Metal erwartet und war leicht schockiert, dass der Frosch mit dem Würfel in der Hand Metal hört. Ist aber gar nicht so schlimm.

Amenra: Der Onkel brüllt zu viel. Die erdrückende Musik erzeugt hingegen eine tolle Atmosphäre. Würde ich aber wohl nicht oft auflegen.

Have Hearth: Nee, das ist dann nicht meine Art von HC. Ich mag da wohl eher den Bubblegum-Quatsch. Spermbirds und Kosnorten. Oder MDC, Ludichrist und so was. Das hier ist energisch, erreicht mich emotional aber null. Wobei 'Armed With Mind' dann doch gut abgeht. Ich mag diese Rhythmik. Aber der Gesang will mir den Spaß verderben.

Them Crooked Vultures: Kenne ich und mag ich. Obwohl ich QOTSA absolut nicht mag. Komisch again. Grohl zu zusehen ist immer wieder amüsant. Da schwitzt man schon am Monitor. Und 'Dead End Friends' ist ein Killersong.

Another Breath Ähnlich gelagert wie Have Heart. Ergo: ähnliche Meinung. Aber der Sänger geht mir besser rein bzw. taugt mir mehr. Was immer das auch heißen mag.

Miike Snow: Kenne ich von meinem Kollegen und habe es ein paar Mal bei mir im Laden laufen gehabt. Dafür ist das echt cool. Sehr gefühlvoll, tolle Stimme. Klar, das ist weit abseits meiner üblichen Hörgewohnheiten, aber dafür ist es sehr gut gemacht. Warum der Sänger allerdings immer so verzweifelt guggt, weiß er wohl auch nicht.

Kylesia: Sludge? Aber dafür ziemlich treibend. Das ist schon mal ein dicker Pluspunkt. Wenn ich erst mit dem Staubsauger, die Songstrukturen frei pusten muss, ist für mich meist schon der Daumen eingeschlafen. Die Frauenstimme ist ein weiterer Bonus. Wenn der Onkel shoutet, ist es weniger meins. Sludge höre ich aber trotzdem kaum heraus. Irgendwie ganz cool.

Misery Index: Nope. Nicht meins. Zu viel Geboller.

Enslaved: Hübschig. Kuschelt episch und wird im Schottenrock auch ins Regal gestellt.

Gojira: Kenne bisher nur den Erstling, aber der ist super. Auch so ein Teil, welches man als Powerproggy wohl nicht gut finden darf, ohne auch die Röchelwürmer of Todesstahl ebenfalls zu würdigen. Ist mir aber wumpe. Das hier verlinkte Liedgut ist aber etwas arg sperrig.

Sigur Ros: Zu schlau für mich. Cordhose und Hornbrille stehen mir nicht. Vertonte Sterilität. Das ist für mich so glatt und kalt, das es beinahe weh tut.

System Of A Down: Jajajaja. Kaufe ich demnächst. Fea wacht über mich.

Dead Letter Circus: Hoppla, das ist ja schon wieder toll. Notiert. Der Frisch wird noch zum Haus- und Hoflieferanten.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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Re: Feuchtbiotop mit 100 Arten

Beitragvon salisbury » Sonntag 16. Januar 2011, 00:40

Ich bin jetzt grad bei Negura Bunget. Was ist denn DAS?

Lässt mich auf jeden Fall mehr als nur aufhorchen. Völlig abgepfiffen und bekloppt. Diese ganzen komischen Töne? Und dann singen die in ihrer Heimatsprache. Ich begrüße das sehr.
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Re: Feuchtbiotop mit 100 Arten

Beitragvon Teichfrosch » Sonntag 16. Januar 2011, 02:31

Holger Andrae hat geschrieben:In Aviate: Die Stimme sagt mir schon mal sehr zu. Mir sagt A Skylit Drive zwar mehr zu, aber auch dies hier ist wirklich gut. Darf ich eine C & C – Parallele ziehen? Zwar poppiger, aber vom Grundsatt schon ähnlich. Notiert.


Wenn dir das gefällt dann besorg dir schnellstens die von mir hier erwähnte Band. Also das 2010er Album, die anderen kenne ich noch nicht, aber dieses Album ist wirklich unfassbar catchy. Deutlich Poplastiger, aber brutaler Ohrwurmfaktor.

Bzgl. der C&C Paralelle: Ja, darf man, ist auch durchaus angebracht.

Oasis: Prinzipiell unsympathisch. Hahaha. Nee, 'Wunderwolle' ist schon nett. Aber, wenn ich diese Typen sehe, bin ich ähnlich angewidert wie bei Manowar. Gesichtsgrätschen. Und dann dieser übersteigerte Fangeist. Da wehrt sich bei mir automatisch irgendwas gegen. Blöd, ne? Und musikalisch ist das jetzt auch nicht atemberaubend toll. Nett anzuhören. Aber, wenn ich Rockmusik möchte, lege ich Tom Petty auf. Oder Neil Young. Oder …


Ahjo, najo, hübsch sind die wirklich nicht. Dafür machen sie hübsche Musik :)

Slayer: Muss man wenig zu schreiben. Etwas überraschend ist 'Reborn' als Highlight. Ohne Frage ein Kracher, aber in meinem Buch der krachigsten Kracher weit hinter DHL Mortem.


"Reborn" ist einfach... krank. Und zwar richtig krank ;) Ich liebe es wie sich seine Stimme fast überschlägt, und dazu wird absolut brutal rumgebolzt, so muss das! Ist aber auch nur Nuancen besser als der Rest des Albums, insofern...

Ensiferium: Ich hatte schlimmen Jodel-Viking-Metal erwartet und war leicht schockiert, dass der Frosch mit dem Würfel in der Hand Metal hört. Ist aber gar nicht so schlimm.


:grins:

Amenra: Der Onkel brüllt zu viel. Die erdrückende Musik erzeugt hingegen eine tolle Atmosphäre. Würde ich aber wohl nicht oft auflegen.


Sagen wir mal, ich bin auch nicht der allergrößte Fan des "Gesangs", ich mags eigentlich auch lieber dunkler und so, ist aber dennoch ein nettes Alleinstellungsmerkmal. Und ja, die Atmosphäre ist erdrückend, das Gesamtwerk ist bei solcher Musik ohnehin wichtiger als die Einzelleistung der Künstler.

Have Hearth: Nee, das ist dann nicht meine Art von HC. Ich mag da wohl eher den Bubblegum-Quatsch. Spermbirds und Kosnorten. Oder MDC, Ludichrist und so was. Das hier ist energisch, erreicht mich emotional aber null. Wobei 'Armed With Mind' dann doch gut abgeht. Ich mag diese Rhythmik. Aber der Gesang will mir den Spaß verderben.


Tja, man hasst ihn oder man liebt ihn... Also, den Gesang.

Them Crooked Vultures: Kenne ich und mag ich. Obwohl ich QOTSA absolut nicht mag. Komisch again. Grohl zu zusehen ist immer wieder amüsant. Da schwitzt man schon am Monitor. Und 'Dead End Friends' ist ein Killersong.


QOTSA Fans klingt es nicht genug nach diesen, und die Nicht-QOTSA Fans sind sehr froh darüber.

Another Breath Ähnlich gelagert wie Have Heart. Ergo: ähnliche Meinung. Aber der Sänger geht mir besser rein bzw. taugt mir mehr. Was immer das auch heißen mag.


Hmm, ja, der leidet ein wenig mehr, man könnte sagen: für nicht-Hardcorefans transportiert der Gesang dort etwas mehr Emotionen. In der nächsten Steigerung wird das dann Emo Hardcore genannt (NICHT von mir, aber es gibt so Leute...) und heißt beispielsweise MORE THAN LIFE: http://www.youtube.com/watch?v=Mmpmf9g3-70

Miike Snow: Kenne ich von meinem Kollegen und habe es ein paar Mal bei mir im Laden laufen gehabt. Dafür ist das echt cool. Sehr gefühlvoll, tolle Stimme. Klar, das ist weit abseits meiner üblichen Hörgewohnheiten, aber dafür ist es sehr gut gemacht. Warum der Sänger allerdings immer so verzweifelt guggt, weiß er wohl auch nicht.


Genau für sowas ist die Musik auch am besten, fürs nebenbei hören. Wer sich intensiv damit beschäftigen will ist eigentlich tendenziell eher gelangweilt, das ist einfach Pop. Guter Pop, aber dennoch nicht besonders vielschichtig. Fürs Nebenherhören aber kaum zu toppen.

Kylesia: Sludge? Aber dafür ziemlich treibend. Das ist schon mal ein dicker Pluspunkt. Wenn ich erst mit dem Staubsauger, die Songstrukturen frei pusten muss, ist für mich meist schon der Daumen eingeschlafen. Die Frauenstimme ist ein weiterer Bonus. Wenn der Onkel shoutet, ist es weniger meins. Sludge höre ich aber trotzdem kaum heraus. Irgendwie ganz cool.


Also, es scheinen ja hier wirklich seltsame Vorstellungen darüber zu kursieren was Sludge ist. Ich find KYLESA absolut Sludge. Ähnlich wie bei so ziemlich allen anderen Genres auch besteht auch der Sludge ja nicht nur aus "einem" Klang den eine Band macht, sondern dieser kann sehr variieren. KYLESA haben den matschigen Sound, die Klangwälle, das Hardcoregebrülle = Sludge. Meinetwegen auch progressive Sludge. Oder so. Haarspalterei, das ist Sludge :)

Misery Index: Nope. Nicht meins. Zu viel Geboller.


"Geboller" ist gut für Frau (und Mann) 8-)

Enslaved: Hübschig. Kuschelt episch und wird im Schottenrock auch ins Regal gestellt.


Na wenn sich Jesus jetzt nicht bestätigt fühlt... der nölt ja gerne mal rum dass die Produktion zu kuschelig ist. Und die Musik wohl auch.

Gojira: Kenne bisher nur den Erstling, aber der ist super. Auch so ein Teil, welches man als Powerproggy wohl nicht gut finden darf, ohne auch die Röchelwürmer of Todesstahl ebenfalls zu würdigen. Ist mir aber wumpe. Das hier verlinkte Liedgut ist aber etwas arg sperrig.


Ach, mal abgesehen davon dass du das nicht ernst meinst, ich muss das hier trotzdem nochmal loswerden: das war, ist und wird immer eine beknackte Diskussion sein. Hinfort damit aus meinem Thread! Hier darf alles gefallen was gefällt. Und selbst wenn man eine IRON MAIDEN Coverband toll findet und das Original scheisse - wen juckts? Menschen sind irrational, logisch lässt sich da garnichts erklären.

Sigur Ros: Zu schlau für mich. Cordhose und Hornbrille stehen mir nicht. Vertonte Sterilität. Das ist für mich so glatt und kalt, das es beinahe weh tut.


Okay, DAS verstehe ich wirklich garnicht. Zu schlau? Okay, meinetwegen, mit der selbsterfunden Sprache und dem ruhigen Klangbild wirkt das wohl rein objektiv gesehen relativ verkopft. Cordhose und Hornbrille? Nee, die rennen absolut normal rum, erschreckend normal sogar, aber ja, könnte man vermuten. Soweit kein Problem, nur unterschiedliche Sichtweisen. Aber "glatt und kalt"? Ich glaube dass keine andere Band in diesem Thread weniger glatt und kalt ist :grins: Ich verstehe auf welchen Teil des Klanges im Sound du damit anspielst, für mich ist das aber absolut träumerisch und sphärisch, und vorallem herzerwärmend und ergreifend. Ich würde gerne mal wissen ob du noch genauso darüber denkst nachdem du dir die DVD "Heima" angeschaut hast... Aber dabei würdest du dich warscheinlich zu Tode langweilen wenn du schon der Musik so wenig abgewinnen kannst. Naja. Muss dir ja nicht gefallen. :)

System Of A Down: Jajajaja. Kaufe ich demnächst. Fea wacht über mich.


:dafuer:

Dead Letter Circus: Hoppla, das ist ja schon wieder toll. Notiert. Der Frisch wird noch zum Haus- und Hoflieferanten.


Ich sag nochmal: CIRCA SURVIVE. Hier Lang. ... Die musizieren zwar in eine etwas andere Richtung, sind aber mindestens genauso catchy. Wie ich grade gesehen habe gibts zu denen auch ein Review auf PM.de, nämlich dieses hier ... Hachja, irgendwie spiegelt das meine Meinung so garnicht wieder (für mich ist das eher ne 10/10), aber seis drum.
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Re: Feuchtbiotop mit 100 Arten

Beitragvon Teichfrosch » Sonntag 16. Januar 2011, 02:39

salisbury hat geschrieben:Ich bin jetzt grad bei Negura Bunget. Was ist denn DAS?

Lässt mich auf jeden Fall mehr als nur aufhorchen. Völlig abgepfiffen und bekloppt. Diese ganzen komischen Töne? Und dann singen die in ihrer Heimatsprache. Ich begrüße das sehr.


Ich glaub, wenn jetzt alle anfangen mit diesem Album weil sie es hier probegehört haben kriegt Jesus 'nen Koller :grins: Nicht nur dass er das Album selber in seiner Liste hatte, der kämpft dafür doch schon lange mit den Mitteln eines Schafs. Also permanentes Meckern. ;)

Trotzdem schön, dass es zumindest interessant klingt. So wirds gemacht: die Leute mit Postrock in den Thread ködern und dann mit Blackmetal beschallen. So fang ich mir irgendwann mal 'ne Frau 8-) Und da sag nochmal einer ich hätte keine genialen Ideen.
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Re: Feuchtbiotop mit 100 Arten

Beitragvon Holger Andrae » Sonntag 16. Januar 2011, 13:25

Sepultura: Mag ich nicht. Auch nicht die frühe Phase. Warum nicht? Es gefällt mir einfach nicht.

Rishloo: Klingt nach Tool. Hihihi. Aber nicht, wie die ganzen "Ich-wäre-gern-so-toll-wie-Tool"-Bands, sondern in dieser Nische noch eigenständig. Etwas poppiger (sorry, nicht abwertend gemeint) und leichter zugänglich als Maynard und seine Buben. Kennst du Lye?
http://powermetal.de/review/review-Lye/ ... ,9383.html

Ach so: Rishloo ist auch notiert.

Baroness: Irgendwie hatte ich hier eine nicht zu erklärenden Erwartungshaltung, die jetzt nicht erfüllt wird. Retrorock, aber irgendwie bei weitem nicht so zielsicher wie zum Beispiel die grandiosen Vanderbuyst. Wobei der Ansatz auch klar anders ausfällt. Musikalisch ist das aber schon ansprechend und hebt sich sehr angenehm aus der aktuelle "härter, schneller, brüller"-Welle heraus. Leider nölt mir der Sänger etwas zu arg. Nölen darf nämlich nur ich. Oh, 'The Gnashig' rockt ja richtig. Fett.

Green Day: Die allgemeine Abneigung gegen Green Day kann ich nicht teilen. Sehr feine Rockmusik, die ich mir ausgesprochen gerne auf der Arbeit antue. Flott, griffig, nicht zu modern und manchmal etwas grantig. Naja, grantig mit rosa Schleifchen.

Pain Of Salvation: Hatte ich selbst drin. Gang, ganz großes Emotions-Kino. Komplexe Musik, komplex gespielt, aber leicht konsumierbar. Liebe aufs erste Ohr. Immer wieder ein Genuss

Cowboy Junkies: Die hatte doch Eike schon drin, oder? Nee, nicht meine Welt.
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Re: Feuchtbiotop mit 100 Arten

Beitragvon Jesus » Sonntag 16. Januar 2011, 13:29

Teichfrosch hat geschrieben:Ich glaub, wenn jetzt alle anfangen mit diesem Album weil sie es hier probegehört haben kriegt Jesus 'nen Koller


Genau. Deswegen und weil Holg BARONESS als Retrorock bezeichnet... verstehe einer die Welt.

Teichfrosch hat geschrieben:der kämpft dafür doch schon lange mit den Mitteln eines Schafs. Also permanentes Meckern.


:D
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Re: Feuchtbiotop mit 100 Arten

Beitragvon Teichfrosch » Sonntag 16. Januar 2011, 14:50

Holger Andrae hat geschrieben:Sepultura: Mag ich nicht. Auch nicht die frühe Phase. Warum nicht? Es gefällt mir einfach nicht.


Grundsätzlich die beste Begründung wo gibt (=

Rishloo: Klingt nach Tool. Hihihi. Aber nicht, wie die ganzen "Ich-wäre-gern-so-toll-wie-Tool"-Bands, sondern in dieser Nische noch eigenständig. Etwas poppiger (sorry, nicht abwertend gemeint) und leichter zugänglich als Maynard und seine Buben. Kennst du Lye?


Ja, genau so sieht es aus. Klingen nach TOOL, sind aber eigenständig, und ja, eingängiger sind sie unbedint. Wieso sollte das abwertend sein?
LYE kenn ich nicht, die letzte TOOL-Band welche ich mir angehört habe waren BOIL, sehr schönes Ding.

Baroness: Irgendwie hatte ich hier eine nicht zu erklärenden Erwartungshaltung, die jetzt nicht erfüllt wird. Retrorock, aber irgendwie bei weitem nicht so zielsicher wie zum Beispiel die grandiosen Vanderbuyst. Wobei der Ansatz auch klar anders ausfällt. Musikalisch ist das aber schon ansprechend und hebt sich sehr angenehm aus der aktuelle "härter, schneller, brüller"-Welle heraus. Leider nölt mir der Sänger etwas zu arg. Nölen darf nämlich nur ich. Oh, 'The Gnashig' rockt ja richtig. Fett.


Retrorock ist das mit Sicherheit nicht, BARONESS entlehnen zwar durchaus Elemente aus Klängen die schon mal in den 70ern ähnlich fabriziert wurden, aber im Gesamtpaket ist das mit Sicherheit kein Retrorock. Ich glaube, dass du auch mehr in die Richtung geurteilt hast. Hoffe ich. Inständig. ;) Der Sänger ist pure Gewöhnungssache, ich fand den Anfangs auch sehr anstrengend.

Green Day: Die allgemeine Abneigung gegen Green Day kann ich nicht teilen. Sehr feine Rockmusik, die ich mir ausgesprochen gerne auf der Arbeit antue. Flott, griffig, nicht zu modern und manchmal etwas grantig. Naja, grantig mit rosa Schleifchen.


Jau, ist schon sehr grundgefällig. Und das ist gut so (=

Pain Of Salvation: Hatte ich selbst drin. Gang, ganz großes Emotions-Kino. Komplexe Musik, komplex gespielt, aber leicht konsumierbar. Liebe aufs erste Ohr. Immer wieder ein Genuss


:dafuer:

Cowboy Junkies: Die hatte doch Eike schon drin, oder? Nee, nicht meine Welt.


Oh. Hmm. Naja, meine Überraschung hält sich in Grenzen :grins:




Jesus hat geschrieben:Genau. Deswegen und weil Holg BARONESS als Retrorock bezeichnet... verstehe einer die Welt.


Wie bereits weiter oben erwähnt glaube ich eher, dass er auf bestimmte Elemente anspringt und die als "Retro" zu identifizieren glaubt. Was ja auch nicht falsch ist. Aber der Begriff "Sludge" scheint hier im Forum entweder total falsch konnotiert oder gänzlich unbekannt zu sein... was für eine traurige, traurige Welt. ;)
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Re: Feuchtbiotop mit 100 Arten

Beitragvon Jesus » Sonntag 16. Januar 2011, 14:53

Teichfrosch hat geschrieben:Aber der Begriff "Sludge" scheint hier im Forum entweder total falsch konnotiert oder gänzlich unbekannt zu sein... was für eine traurige, traurige Welt. ;)


:grins: Amen, Bruder.
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