"Ich würde sagen Konsens, Nicht-Konsens und Tom Waits teilen den Thread gerecht und in gleichen Teilen unter sich auf." <---> Eben, so ungenießbar ist das alles gar nicht.

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Eikes eilig erstellte eindrucksvolle EinhundertRe: Eikes eilig erstellte eindrucksvolle EinhundertJa, mach ruhig.
"Ich würde sagen Konsens, Nicht-Konsens und Tom Waits teilen den Thread gerecht und in gleichen Teilen unter sich auf." <---> Eben, so ungenießbar ist das alles gar nicht. ![]() Music is the only religion that delivers the goods.
(Frank Zappa * 21.12.1940 - 4.12.1993)
Re: Eikes eilig erstellte eindrucksvolle EinhundertLange angekündigt, jetzt erst verwirklicht:
PJ HARVEY: Ich mag die Stimme. Und ich mag auch die Musik wie ich grade feststellt. Ich mag das Gesamtpaket. Die richtige Dosis schräg, aber mit genug hörbar unterfüttert um spontan zu gefallen. Doch, das ist genau mein Geschmack in dieser Richtung Musik, allerdings höre ich diese Richtung Musik seltenst. Sollte ich vielleicht mal ändern. DJ SHADOW: Links funktionieren nicht. Aber ich liebe Triphop und Hiphop, kann also nur gut sein, grade bei dem großen Namen. PAATOS: Oh ja, unbedingtestens. Das klingt mordsmäßig gut... Kommt da noch Gesang? *Gespannt wart* Oh, astrale Gestalten hauchen mir etwas in den Lauschgang, wie fein... Himmel, das ist ja toll. Geniale Atmosphäre. Brauch ich. RASPUTINA: Hihi, das ist witzig, ich glaub aber nicht, dass ich mir das dauerhaft anhören kann. Och, nö, ich glaub das ist nix für mich. Das ist mir zu gewollt schräg, ich nehms dem Mädel nicht ab wirklich so schräg zu sein. Wirkt zu gezwungen... Ich-bin-ja-ach-so-exzentrisch-und-anders. Ich kenn die Art von Künstlern, mag sie aber nicht. Meist wenig Talent, aber ein großes Ego. Gut möglich, dass ich der Musik damit böse Unrecht tue, aber das ist meine derzeitige Assoziation. MOLOKO: Ja! Sehr schön. Hab ich ewig nichtmehr gehört, die Stimme ist unverwechselbar. Waren auch irgendwann mal groß in den Charts, da hab ich die das erste Mal gehört, fand ich aber damals ziemlich doof. Mitlerweile weiß ich auch die poppige Seite der Band sehr zu schätzen. Hübsch. Und das bezieht sich nichtnur auf die Frontfrau. THR WRONG OBJECT: Ich höre Jazz sehr gerne, wohl eine Folge der Jazzbegeisterung meines Vaters. Blöderweise hab ich aber kein einziges Jazzalbum selber. Ein Unding. Ach doch, THE YOUNBLOOD BRASS BAND hab ich, die sind auch groß. Wie dem auch sei, brauch mehr. Gefällt mir sehr, sollte ich vielleicht mal einer genaueren Besorgung unterziehen. Irgendwo muss man ja anfangen ![]() ANATHEMA: Jo, großartig, ein anderes Album kommt bei mir auchnoch, das muss reichen um auszudrücken wie toll ich die finde. METALLICA: Ganz klar eine der besten Scheiben dieser Band. Hab ja schonmal erwähnt dass ich die ersten beiden und die s/t am besten finde, und alles andere eher weniger knorke (inkl. der permanent lobgehuddelten Puppenmeisterplatte), und da hat sich nichts dran geändert. SUEDE: Konventionell auf Eikelevel. Unspektakulär, brauch ich wohl eher nicht privat, aber ist sehr gut gemacht und geht gut ins Ohr. BOHREN & DER CLUB OF GORE: Eine meiner musikalischen Bildungslücken, welche ich, den Hörproben nach zu urteilen, schleunigst schließen sollte. Denn das ist genau auf mich zugeschnitten. Absolut toll. Mein Gott, ist das toll. Das ist ja supertoll! Ich werd toll. LENNY: Tja, das ist dieser Typ wo Musikredakteurinnen feuchte Höschen bekommen, und das habe ich nie verstanden. Wieso ist der denn bitte sexy? Der ist klein und hat Metal im Gesicht. Und zwar in der Nase! Wie ein Ochse. Schauder. Musikalisch nett, aber belanglos, bleibt bei mir jedenfalls nicht hängen. Kann man mir aber gefahrlos vorspielen, auch wenns musikalisch eher dünn ist kann man gut mitwippen. CBP: Jep, liebe ich auch, und auch die kommen noch bei mir. SIMON & GARFUNKEL: Die mag meine Mutter, wenn ich mich recht erinner. Dabei war die da selber noch ziemlich jung. Nunja. Nett, hör ich aber nicht privat. Der Mann, der ein gutes Drittel des Threads ausmacht: Da funktionieren die Links nicht. Wird aber wohl ganz brauchbar sein, einfach schon deshalb, weil ich erfahren habe dass sogar mein Vater Platten von dem hat. Mein Vater hat einen wirklich guten Musikgeschmack, kann also unmöglich verkehrt sein.ANTIMATTER: Ja, ein anderes Album hatte ich auch drin. Superschön. TOOL: Tja, hier bin ich selbst noch unentschlossen. Soll ich dieses Album in meine Liste aufnehmen, obwohl es mich mit Songs wie "Vicarius" oder "Jambi" eher langweilt? Denn auf der anderen Seite stehen "The Pot", "Right In Two" oder eben das monumentale "Wings For Marie / 10,000 Days" als Zweiteiler, welches für mich ja den vielleicht besten Song des Jahrzehnts darstellt? Oder bleibe ich doch bei "Lateralus", welches vielleicht nicht so ein überepischen Supersong hat, dafür aber in der Breite insgesamt bessere Songs (oder besser gesagt: Keine Ausfälle wie "Vicarius")? Nunja. Wie dem auch sei, ein geniales Album, welches aber neben aller Genialität schon erste Abnutzungserscheinungen beim Songwriting zeigt. Trotzdem, TOOL sind GOTT! BABES IN TOYLAND: "S.F.W." - Der Gesang ist ja angenehm verrückt. Dazu schrammelt die Instrumentenfraktion auf eine Art und Weise, dass man ständig denkt sie wären neben dem Takt. Das find ich ja immer ganz toll, besonders wenn es sich wie hier zwischendrin mal auflöst. Klasse. "Killer On The Road" - Hier ist der Gesang anfangs eher doof. So gezwungen exzentrisch, das hat mich ja schon weiter oben bei RASPUTINA gestört. Scheint auch nicht besser zu werden... irgendwie scheint der Song auf eine Eruption hinzusteuern, wenn die noch kommt könnte es gut werden, ansonsten langweilt mich das eher, auch musikalisch passiert da nichts bemerkenswertes. Klampf klampf, schrammel schrammel... Nee, das ist doof. Insgesamt wohl eher nichts für mich, wenns mehr wie "S.F.W." wäre könnt ich mich eher dafür interessieren. PAATOS: Ja, ich habs verstanden. Brauch ich. Und zwar flott. SUICIDE: Meine Herren, das ist ja verstörend und psychopathisch... Ich glaube, dass mir das auf Dauer zu viel Angst macht Atmosphärisch bedrückend und unglaublich dicht, eine wirkliche musikalische Grenzerfahrung. Grade die Schreie treffen einen absolut unvorbereitet und entfalten eine krasse Wirkung... Die richtige Musik um Leute aus der eigenen Wohnung zu vertreiben, das steht fest. Find ich sehr spannend, kann aber nicht sagen ob aus intellektuellem Interesse oder aus Interesse an der Musik selbst... Eins steht fest, das ist warscheinlich die eigenständigste Musik die ich seit langem hören durfte. Was vergleichbares hab ich noch nie gehört, total bekloppt, das schockt mich tiefer und nachhaltiger als jeglicher Blackmetal. Die waren ihrer Zeit um Lichtjahre vorraus, das steht fest. Also eigentlich muss ich mir das besorgen, so spannend wie ich das finde... Außerdem ist sowas einfach um der selbst willen wert, sich damit zu beschäftigen. Kopfkino deluxe. Doch, das brauch ich irgendwann mal, vielleicht nicht sofort, aber ich habs mal notiert.IRON MAIDEN: Von den "Klassikern" eine der Bands, die mir persönlich mehr geben als andere. Nett. "The Number Of The Beast" hab ich erst letztens nochmal gehört und festgestellt, dass ich das echt gerne mag, also so gerne, dass ich es auch privat in Zukunft häufiger mal auflegen werde. SUEDE: s.o. GENEVA: Huch, die hat mir ein Freund empfohlen ohne dass ich es bisher geschafft hätte, mir was von der Band zu besorgen. Dann also hier das erste mal reinhören. Leider laden die Links unglaublich langsam, ärgerlich... Sodele, nach 3 Minuten ist es dann soweit: Ja, das gefällt mir, sehr sogar. Auf den Freund ist verlass Werd ich mir also irgendwann besorgen.NILS PETTER MOLVÆR: Links putt. Doof. Hätte Lust auf Jazz gehabt. OPETH: Klar, von denen ist eh alles super, da bildet dieses Album keine Ausnahme. APOCALYPTICA: Hör ich nicht privat, einfach weil ich es nicht will. Bin kein Freund von Coverbands, angeblich machen die aber seit neustem auch eigene Stücke? Nunja. Gefällt mir immer sehr gut, find ich aber künstlerisch redundant. Achso, das ist NICHT eines der Coveralben? Okay, reinhören... Links kaputt. Grml. JUDAS PRIEST: Ahjo, die sind wie immer nett, aber wie immer antworte ich: brauch ich nicht privat, da ich es dort eh nicht höre. Macht aber grundsätzlich Freude. S.I.N.: Keine Hörbeispiele, keine Meinung. SQUAREPUSHER: Hab mir ja auf dein Anraten (siehe Jahrzehntsrückblick) das "Ultravisitor" besorgt und bin nach wie vor schwer begeistert. Auch wenns eher Kopfmusik ist, aber ich bin nicht grade selten ein großer Fan von Kopfmusik. Auch das hier scheint sehr toll zu sein. Soweit für heute, bin ja schon recht weit gekommen dank etlicher bekannter Sachen! Bis zum nächsten Lauschangriff.
Re: Eikes eilig erstellte eindrucksvolle Einhundert"Gezwungen"? Die Vermutung liegt freilich erstmal nahe, weil es von der Darbietung her doch sehr "gekünstelt" ist. Andrerseits entstehen dadurch Freiräume zwischen einem ernsthaft historisierenden Aspekt, der sich einerseits durch RASPUTINAs Werk zieht, und der Musik und Texte immer wieder auch mit tragenden fantastischen Überhöhung und spielerischen Ironisierung von ehemalig zeitgeistigem Pathos oder rückwirkend auf die thematisierten Epochen draufprojezierten Geschichtsbildern. Ich glaube: Was zunächst als bierernster Kunst-Anspruch erscheinen kann, ist tatsächlich weniger "Ich-bin-ja-ach-so-exzentrisch-und-anders"-Gehabe als vielmehr Schalk im Nacken und In-Distanz-Gehen zu plumpem So-wars-und-nicht-anders-Authentizitäts-Gepose. Vielmehr knüpft RASPUTINA an die Realitäten gewisser Traditionen an und packt dann gerade soviel Verfremdung drauf, dass diese mehr als nur merk-, nämlich wieder denk-würdig werden; benutzt also Kunst und Künstlichkeit, um vermeintliche Echtheiten und Wahrheiten zu hinterfragen. Und gerade das (diesen "Art<->Folk"-Ansatz) finde ich dann wieder gut! Dass das je nach Geschmack auch nerven kann, steht auf einem anderen Blatt (Ästhetik); aber dass das keine zufälligen Zirkusspielereien sind (die künstlerische Gestaltung), nehme ich RASPUTINA ab. Music is the only religion that delivers the goods.
(Frank Zappa * 21.12.1940 - 4.12.1993)
Re: Eikes eilig erstellte eindrucksvolle Einhundert[Teichfrosch]MOLOKO: Ja! Sehr schön. Hab ich ewig nichtmehr gehört, die Stimme ist unverwechselbar. Waren auch irgendwann mal groß in den Charts, da hab ich die das erste Mal gehört, fand ich aber damals ziemlich doof. Mitlerweile weiß ich auch die poppige Seite der Band sehr zu schätzen. Hübsch.[/quote] Ja, hübsch. Ich fand über "Things To Make And Do" zu MOLOKO, da war mir "Statues" auch erst zu poppig - nicht im Sinne von zu poppig zum Anhören, ich fand das schon auf Anhieb irgendwie gut, aber halt zu poppig im Sinne von zu poppig, um das unbedingt kaufen zu müssen; das hat sich mittlerweile gewandelt. Beeindruckend ist es schon, wie sich die Musik von extrem verschroben ("Do You Like My Tight Sweater?") hin zu extrem eingängig gewandelt hat, ohne ihren originären Funken des Stilvollen zu verlieren.
@ TOOL: Interessant, dass Du gerade den Ohrwurm 'Vicarious' misslungen findest. Worin ich zustimmen kann: "10,000 Days" ist näher am Songsammlungsende des Spektrums als "Lateralus", "Lateralus" eher am Albumende des Spektrums als "10,000 Days" in Sachen musikalischer Gesamteindruck. @ BABES IN TOYLAND: 'S.F.W.' ragt schon etwas heraus; "Nemesisters" ist tendentiell eher Mäandermusik als Eruptionsmusik. !!! Kopfkino trifft's - allerdings nur, wenn man Kino nicht als sinnlos überladenes Effektgewitter, sondern als suggestiv erzählerisches Medium versteht. Sonst sollte man da eher von Kopfhörbuch sprechen. Wenn man da zunächst mit einer cineastischen Haltung rangeht, um sich die thematischen Konnotationen zu erschließen, funktioniert das nach einiger Zeit aber auch als "reine Musik" blendend. Und das ist gar nicht so schwierig, weil der Minimalismus der Sounds es selbst einem "Gesamthörer" wie mir, der die menschliche Stimme im Musikzusammenhang eher wie ein Instrument wahrnimmt und dabei nur mit größter Schwierigkeit sich überhaupt auf die Texte konzentrieren kann, ermöglicht, ebendies zu tun. Das braucht etwas Zeit, danach funktioniert die Musik wie ein vertrauter Score zu einem ebenso vertrauten Film: Du hörst nur die Musik, und die gesamten Gefühle des Films sind sofort wieder da. Aber genug von dem transmedialen Filmgequatsche... Man kann es auch ganz einfach sagen: SUICIDE ist für mich Paradebeispiel, wie man eine gelungene gothic Atmosphäre erzeugt. Best of the best - neben (wenn nicht gar vor) den VIRGIN PRUNES (und den eingängigeren BAUHAUS). Jepp, perfekter Pop(rock) mit Gefühl - trifft bei mir und vielen anderen einen Nerv, bei vielen noch anderen wiederum nicht. So ist das eben. Die könnte ich auch mal wieder hören. Nur scheiße, dass ich derzeit keine funktionierende Stereoanlage habe, sondern auf die Scheiß-Computerboxen zurückgeworfen bin. Das nervt! Music is the only religion that delivers the goods.
(Frank Zappa * 21.12.1940 - 4.12.1993)
Re: Eikes eilig erstellte eindrucksvolle EinhundertWas mir bei deiner Liste immer noch hängengeblieben ist, sind wirklich Moloko, Squarepusher, Tom Waits und Suicide. Wobei ich bei letzterem nur noch mal reinhören sollte. Das ganze klang sehr interessant. Tom Waits, sollte ich mich auch noch näher beschäftigen.
Aber von den ersten beiden weißt du ja eh, wie sehr ich die schätzen gelernt hab. Antimatter war glaub auch in deiner Liste. Die muss ich natürlich auch noch erwähnen. Das ist so die Musik, die ich jeden morgen im Zug brauche. Wunderschön. Ach übrigens Lenny Kravitz ist natürlich auch vorzüglich.
Re: Eikes eilig erstellte eindrucksvolle Einhundert
Ist vielleicht auch eine Frage der Hörgewohnheit. Mir gefällt das Gesamtpaket spontan nicht besonders, und wenn das schon so ist fällt es einem leichter, Sachen zu finden welche man schlechtreden kann, als wenn man das selbe bei seiner Lieblingsband versucht. Wenn es ironisch sein soll verstehe ich es grade nicht, da wo die Musik deiner Ansicht nach mit den Augen zwinkert sehe ich eher gekünstelte Selbststilisierung. Wie dem auch sei: Jedem Tierchen sein Pläsierchen. Und für den Frosch brutales Gemosch ![]()
Allein schon die Stimme ist unverwechselbar, das ist auch bei Pop exorbitant wichtig, grade heutzutage wo man kaum weiß, welche Band denn da grad trällert. Das ist auch der Grund weshalb ich da mühelos poppige und weniger poppige Phasen der Band gut finden kann. So oder so, toll.
Grade deshalb find ich ihn misslungen! Es ist zu ohrwurmig für TOOL. Die Musik der Band soll verstören, tiefschürfend alles umwälzen was man kennt und den musikalischen Kosmos erweitern - "Vicarius" ist für TOOL Verhältnisse schlicht und unspektakulär. Zu Bands wie BOIL würde der Song super passen (die übrigens mit "A New Decay" ein wirklich gelungenes Werk abgeliefert haben), für TOOL passt er nicht so richtig. Ich war damals doch relativ stark enttäuscht als ich mit dem Song in das Album eingestiegen bin, mitlerweile kann ich das besser differenzieren und hier auch musikalische Entwicklung sehen, aber restlos begeistern kann mich das dennoch nicht. Zumindest nicht so, wie mich andere Songs der Band begeistern - natürlich ist mir "Vicarius" immernoch lieber als zich Songs anderer Bands. Aber gemessen an TOOL ist es nur durchschnittlich.
Ja, das hab ich auch so empfunden, du bringst es sprachlich besser auf den Punkt.
Ohne jetzt großartig Vergleichsmöglichkeiten zu haben - für mich ist das ein vertoner Psychotrip. In meinem Kopf fährt da wirklich ein richtiger Film zu ab, ein hagerer, leicht verwarloster Mann allein mit dem permanenten Hämmer und Rauschen in seinem Kopf das ihn in den Wahnsinn treibt und seine kranken Phantasien Wirklichkeit werden lässt... Irgendwie hab ich Mitleid mit ihm, aber gleichzeitig auch Angst vor seiner psychopathischen Gewalt... Es ist seltsam: die Musik ist alles andere als langweilig, und das trotz der enorm minimalistischen Gesamtgestaltung. Auch wenn du Recht hast: man kann die Musik auch ohne solche Filmvergleiche spannend und faszinierend finden, aber für mich bietet sich grade bei solcher Musik ein derartiger Vergleich mehr als an. Das ist nicht nur naheliegend, sondern entspricht auch genau dem, was bei mir persönlich stattfindet, insofern kann ich das nicht wirklich voneinander trennen. Ich kann es zwar getrennt betrachten, aber nicht getrennt voneinander erleben.
Ich hör sowieso meistens, also 95% der Zeit, über Kopfhörer. Meine Boxen sind zwar gut, aber da ich sowieso viel Zeit am Rechner verbringe (respektive verbringen muss) und garkeine Anlage habe ist das auch nicht weiter tragisch.
Re: Eikes eilig erstellte eindrucksvolle EinhundertIch hasse Kopfhörer, damit fühle ich mich immer so versiegelt, Musik aber sollte frei strömen.
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(Frank Zappa * 21.12.1940 - 4.12.1993)
Re: Eikes eilig erstellte eindrucksvolle Einhundert
Lösung: Offene Kopfhörer ![]() ![]() Oh you ironic pop-rock fucks
DON'T YOU FUCK WITH METAL!!!
Re: Eikes eilig erstellte eindrucksvolle EinhundertHm, kann mir nicht vorstellen, dass die sonderlich weniger nerven. Ich bin da halt empfindlich.
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Re: Eikes eilig erstellte eindrucksvolle Einhundert
Ich verstehe dich, sehr gut sogar - ich hab unverhältnismäßig viel Geld in meine Boxen investiert und vergleichsweise billige Kopfhörer, insbesondere daran gemessen wie oft ich die Boxen benutze und wie oft die Kopfhörer, aber man kriegt einfach über Kopfhörer einen viel intensiveren Klang. Und zudem kann ich nur so bis tief in die Nacht Blackmetal hören will die Leute unter mir ja nicht aus dem bett holen. Boxen sind halt wirklich geil wenn man alleine wohnt, eine wirklich tolle Anlage hat und auch etwas weiter aufdrehen kann. Meine Boxen, auch wenn sie für den Preis wirklich gute Qualität liefern, haben nur 150 Euro gekostet und hängen am Rechner... Das sagt denke ich alles Mein Vater hat eine tolle Anlage und wohnt im eigenen Haus, das wäre dann auch für mich etwas anderes.Aber selbst dann: Kopfhörer sind _DAS_ Musikerlebnis für mich. Ich habe bisher keine Anlage erlebt die für mich das selbe geleistet hätte. Klar, das Wummern einer guten Bassbox tief in der Magengrube geht so natürlich ziemlich verloren (weil nicht existent)... Hat halt alles seine Vor- und Nachteile. Zuhause höre ich jedenfalls lieber über Kopfhörer, geht eigentlich auch garnicht anders.
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