von mindreader » Sonntag 21. März 2010, 20:38
Deinem Konzertbericht kann ich mich nur anschließen! Obwohl ich ja Saxon für ihre epischen Songs (hab ich ja schon erwähnt) und ihre rockige Seite a la Motorcycle Man oder 20.000 ft. liebe, war ich besonders von Requiem und Broken Heroes angetan - nach 2001 (?) in Berlin und 2 x Wacken war das das vierte Mal, dass ich Saxon sehen konnte - und es war sogar noch besser als Wacken letztes Jahr... wahrscheinlich unvergesslich (auch für meine Freundin, die das alles supercool fand und für Wacken gerüstet ist ;-)
Allerdings: Die Phase von Killing Time bis Inner Sanctum muss ich erst noch richtig schätzen lernen, der Witchfynder General ist eine coole Nummer, aber mir fehlt es an Griffigkeit und Eingängingkeit - und das zieht sich durch die gesamte Phase der Band zwischen 2001 und 2007. Da finde ich das aktuelle Album wieder etwas spannender, weil der Härtegrad etwas runter gefahren wurde. Das steht der Band, die ja gerade bei songs wie "sixth form girls" ihre rock ' n roll-lastige Seite und mit requiem ihre extrem melodiche Seite präsentiert haben, doch gut zu gesicht. Vielleicht halte ich daher die "into the labyrinth" für so gelungen. Es spiegelt einen superguten querscnitt der band wieder.
Die setlist war dennoch nahezu perfekt, ein zünftiges "dogs of war", "solid ball of rock" oder gar "baptism of fire" hätte das natürlich noch abgerundet. Trotzdem hatte ich die ganze Zeit dieses Grinsen im Gesicht, und der Abend war absolut gelungen.
Freue mich schon auf ein Wiedersehen mit Saxon - wann auch immer!
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