Feuchtbiotop mit 100 Arten

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Re: Feuchtbiotop mit 100 Arten

Beitragvon Jesus » Mittwoch 9. Februar 2011, 05:19

Dr. Zweierlei Maß hat geschrieben:
Jesus hat geschrieben:Meine Vermutung, dass Menschen mit ADS mit intelligenter Musik nichts anzufangen wissen, findet hier auch Nahrung. Soviel Potential für pseudotiefschürfendes Blabla in diesem Thread.


:boes:


Wohl nicht verstanden, Herr "Black Metal-Musiker und -Fans sind grundsätzlich gestört, unkonstruktiv und schlitzen sich die Pulsadern auf"?
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Re: Feuchtbiotop mit 100 Arten

Beitragvon Martin van der Laan » Mittwoch 9. Februar 2011, 10:17

Ja, ich hab's wieder mal nicht verstanden, entschuldige, dass du meine Dummheit immer noch ertragen musst. ;-)
Auch wenn's eigentlich überflüssig ist wie ein Kropf, probiere dennoch eine kurze Antwort: Ich habe lediglich gesagt, das ICH mir wahrscheinlich die Pulsadern aufschlitzen würde, wenn ICH das erwähnte Lebensgefühl ertragen müsste. Von "grundsätzlich gestört" war ja von meiner Seite aus überhaupt nicht die Rede, vielmehr war es sogar Kermit, der den Bezug zu den dunklen Seiten der Seele hergestellt hat.
Ich mag es auch gar nicht, wenn man mir solche Verallgemeinerungen unterstellt, ich habe mich an diversen Stellen auch schon durchaus positiv zu Black Metal-Alben geäußert. Immerhin versuche ich mich mit meinem Ekel, den ich vor MANCHEN Black Metal-Bands empfinde, wenigstens auseinander zu setzen. Aber wenn es Dich glücklich macht, darfst Du Deine Diskussionspartner hier gerne weiter als zappelig-oberflächliche, pseudointellektuelle Laberärsche titulieren, wenn sie deine Haus- und Hofmusik nicht verstehen. Wenn ich ihn voll aktiviere, funktioniert mein eingebauter Spam-Filter ganz gut...
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Re: Feuchtbiotop mit 100 Arten

Beitragvon Jesus » Mittwoch 9. Februar 2011, 10:39

Deine Diskussionspartner hier gerne weiter als zappelig-oberflächliche, pseudointellektuelle Laberärsche titulieren


Ääähm... okaaaayyy... wieso habe ich keinen eingebauten Spam-Filter? Will auch einen... :schade: Nein, passt schon. We cool. Meinen etwas eigenwilligen Humor kann und muss man nicht unbedingt verstehen.
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Re: Feuchtbiotop mit 100 Arten

Beitragvon Martin van der Laan » Mittwoch 9. Februar 2011, 10:47

:bier:
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Re: Feuchtbiotop mit 100 Arten

Beitragvon Peter Kubaschk » Mittwoch 9. Februar 2011, 11:06

glaubt mir, Jesus hat eigentlich gar keinen Humor.
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Re: Feuchtbiotop mit 100 Arten

Beitragvon firestarter » Mittwoch 9. Februar 2011, 11:10

Hätte ich auch nicht, wenn man mich an ein paar Holzlatten genagelt hätte.
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Re: Feuchtbiotop mit 100 Arten

Beitragvon Teichfrosch » Mittwoch 9. Februar 2011, 14:39

Wir nähern uns unaufhaltsam den Top X

Platz XV


Bild


Dredg - El Cielo (2002)


Die Band begleitet mich schon ganz lange, und ich finde ausnahmslos jedes Album so gut, dass ich schwerlich objektiv bleiben kann. Dieses Album der Band aus Kalifornien, USA ist sozusagen das "Durchbruchsalbum", auch wenn sie erst mit dem darauffolgenden Werk wirklich bekannt wurden. Die Musik von DREDG bildet die kleinen, unscheinbaren Dinge, welche häufig im ganzen großen Hickhack des Lebens untergehen, in behutsamen Progrocksongs ab. Ein wenig schräg (ich liebe schräg!), ziemlich oft sphärisch (ich liebe auch sphärisch!), immer ziemlich eingängig aber trotzdem kompliziert genug, um spannend zu bleiben. Auf kaum ein anderes mir bekanntes Album trifft derartig gut das Wort "Klangreise" zu, bereits mit dem Opener hebt man ab und kehrt so schnell nicht zur Erde zurück. Eines meiner ersten Träumeralben, und mit Sicherheit eines meiner liebsten. Die Band wurde mit den Folgewerken eindeutig eingängiger und massentauglicher, allerdings stellt das für mich (anders wie für so manch einen Altfan) kein großes Problem dar: ich liebe einfach alles was die Jungs fabrizieren.


Diesmal nur zwei Lauschproben, ich bin kein so großer Fan von Liveversionen, aber es anderes gibts nicht.

I'm Sorry But It's Over - Live, allerdings in ziemlich guter Qualität.

The Canyon Behind Her - Ebenfalls live, allerdings auch hier relativ brauchbare Qualität.
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Re: Feuchtbiotop mit 100 Arten

Beitragvon Martin van der Laan » Mittwoch 9. Februar 2011, 15:12

Ist das jetzt dann Post-Progrock? Hatte schon mal mit dieser Band zu tun, gefällt mir irgendwie ganz gut, bräuchte aber mal eine intensivere Session. Wenn ich mal weniger um die Ohren habe... (hoffentlich wird's den Moment geben bei mir Stress-Junkie)
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Re: Feuchtbiotop mit 100 Arten

Beitragvon Teichfrosch » Mittwoch 9. Februar 2011, 15:25

Martin van der Laan hat geschrieben:Ist das jetzt dann Post-Progrock?


Ohne zu wissen was du damit meinst sage ich einfach mal: Nein.

Hatte schon mal mit dieser Band zu tun, gefällt mir irgendwie ganz gut, bräuchte aber mal eine intensivere Session. Wenn ich mal weniger um die Ohren habe... (hoffentlich wird's den Moment geben bei mir Stress-Junkie)


Dir würde ich allerdings raten mit den späteren Werken anzufangen, erstens sind die auch super und zweitens dürften die dir zum anhören leichterfallen (das wird allgemein so empfunden, "El Cielo" ist schon noch verschrobener und weniger eingängig, und du scheinst mir weniger Schrägie zu sein ;) ). Wenn man sich dann "eingehört" hat kann man die Rolle rückwärts hin zu diesem Album wagen.

"Bug Eyes" ist beispielsweise vergleichsweise leicht eingängig, das ist von "Catch without Arms". Und "Information" wäre beispielsweise die erste Singleauskopplung des neusten Werks, "The Pariah, The Parrot, The Delusion". Alles eindeutig gefälliger und massentauglich, aber mMn deshalb keineswegs schlechter, nur eben anders.
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Re: Feuchtbiotop mit 100 Arten

Beitragvon Martin van der Laan » Mittwoch 9. Februar 2011, 15:50

Oh je, ich brauche echt Zeit dafür... 'Information' klang jetzt für mich jetzt auf den ersten Hör wie ziemlich normale erwachsene Pop-Musik... aber ich werde jetzt nicht weiter unqualifiziertes Zeug von mir geben, solange es die intensivere Session mit DREDG nicht gegeben hat.
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