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von salisbury » Montag 14. Februar 2011, 00:57
Platz 74 Jeff Buckley - Grace (1984)  Ich krieg jetzt erstmal eine Schock! Ich habe IMMER gedacht, dieses Album wäre von 1984! Falsch gedacht! Es ist 1994! Angesichts meiner Teilnahme in der Jahreschartsrunde mit Holg, Peter und Rüdiger eine folgenschwerer Fehler! Dieses Album hätte meine Bestenliste 1994 schwer geprägt. Oh, Mannomann... So oder so, das Album ist schon recht alt, aber ich habe es erst in den 2000ern für mich entdeckt. Und auch auf seltsame Art und Weise: Aus der Playlist von einem der KATATONIA-Musiker. Spontan angecheckt und voll eingeschlagen. Wie der Sohn Jeff war auch sein Vater Tim Buckley eine der tragischen Gestalten des Rockbiz. Jung sind sie beide gestorben und insbesondere Jeffs Musik verheißt auch ein eher von Träumerei und Melancholie geprägtes Leben. Auch wenn ich es nicht genau weiß, meine ich, daß Buckley ein großer Einfluß für RADIOHEADS Tom Yorke gewesen sein könnte. Nicht nur das, diese Mischung aus dezentem Rock und träumerischer Meloncholie müsste doch ein gefundens Fressen für OK Comuter-Freaks sein. Aber auch die Leute, die jetzt abgeschreckt sind, mögen doch bitte mal dem Toten eine Ehre erweisen, sofern sie emotional tiefschürfende, von einem prägnanten Gesang veredelte, meist ruhige Rockmusik mögen. Eine kleine Info am Rande. 'Hallelujah' ist mittlerweile eine Art Familienhymne geworden. Es muß immer zu Weihnachten laufen. Dad und Mom lieben es beide (was selten vorkommt), und mein Bruder und seine Frau wollten es unbedingt auf ihrer Hochzeit haben. Haben sie bekommen  . Leider keine Originale auf YT. HallelujahGrace_acousticLover you should have come overIch pack das immer noch noch nicht, daß das von 1994 ist...heiliger Strohsack!
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von Jhonny » Montag 14. Februar 2011, 10:16
Das klingt schon recht gut gemacht. Eine der besten Sachen in den bisherigen Top 100 Listen, die nicht amtlich rockt. Schön.
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von Teichfrosch » Montag 14. Februar 2011, 18:58
Den fand ich woanders schon gut. Jup, mag ich, der hat eine wirklich WAHNSINNS Stimme, heftig.
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von salisbury » Montag 14. Februar 2011, 21:02
So, da stressige Zeiten im Anmarsch sind, geht's jetzt auch gleich mal weiter hier: Was hat der Sally da schon wieder? '4 Chords that made a million' - Ein poppiges One Hit Wonder? 'Hatesong' - Doch ne Thrash-Harke? 'Last chance for planet earth before it is recycled?' - Post-Rock? 'Russia on Ice' - Ach so, russischer Blackmetal... Platz 73: Porcupine Tree - Lightbulb Sun  Es ist "nur" Porcupine Tree. Mit einem Album, das in der Gunst vieler eher unten steht. Für die hart rockende Fraktion, die eher die letzten Outputs mag, zu lasch. Für die Floydies, die gerne mal den Himmel seitwärts bewegen würden, zu poppig. Für das pop-proggige Kuschelblauvieh genau richtig. New Artrock für jedermann  . Ich lehn mich zurück und genieße. Voll zufrieden mit dem Wissen, daß Tree hier noch öfters auftauchen werden:). ShesmovedonLast chance...Four chords that made a millionRussia on ice
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von Teichfrosch » Montag 14. Februar 2011, 21:06
Also ich mags auch. Starkes, sympathisches, nicht überkompliziertes Rockalbum.
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von salisbury » Montag 14. Februar 2011, 21:32
...Mann ist die Tree schön  . Aber diese hier auch: Platz 72: The 3rd and the mortal - Tears laid in earth (1994)  Zwei meiner musikalischen Faibles werden hier bedient. Langsame, melancholische, verträumte Rockmusik + weiblicher Gesang. Das Album hat in den letzten zwei Jahren auch nochmal einen mächtigen Hör-Boost bekommen. Dies alles + meine momentanes Norge-Faible ergibt eine Formel, die 'Tears Laid in earth' in meine Top100 hievt. Norwegen ist ein schönes Land und es scheint, daß diese Menschen dadurch einen wahnsinnigen Sinn für Sinnlichkeit und Schönheit haben und dies in ihre Musik packen. Eigentlich sollte ich mich mal auf die Suche nach ner Norwegerin machen  . Kari Rueslatten (wie kriegt man diese Eumel übers a, Rüdiger..?) wäre da schon eine perfekte Wahl  . Schön anzusehen und schön anzuhören, bezaubert sie mich ein ums andere Mal und krönt die naturbelassen-schönen Kompositionen ihrer, äh, Begleitband mit ihrem Engels-Stimmchen. Death HymnWhy so lonelyAutopoemaZuviel "schön" in dem Review? Wer Sachen sucht, die rocken, oder gar metaln, kann ab Platz 64 wieder zuschalten... 
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von salisbury » Dienstag 15. Februar 2011, 23:34
Mit sinnlicher Musik geht es auch gleich weiter...aus Japan Platz 71: Mono - Hymn of the immortal wind  Ich finde es gut, daß manche hier auch klassische Musik posten. Das nächste Album ist kompositorisch gar nicht mehr sooo weit von klassischer Musik entfernt. Instrumentale Soundeskapaden werden geschickt mit einem Streich-Orchester verbandelt. Im Prinzip nichts bahnbrechendes, ABER: selten habe ich "Rock"-Kompositionen gehört, die so eng mit dem Orchester verwoben sind. Das klingt eher als hätte die Band eine klassische Komposition mit Gitarren und Bass versehen, als andersrum. Wenn dann auch noch ein Soundhexer wie Steve Albini die Fäden zusammenführt, und die mit mächtigsten Walls of Sound produziert, die die Welt bisher gehört hat, dann kann das nur ein "Klassiker" werden. Das faszinierende ist, daß MONO das Album auch live ohne Orchester ähnlich bombastisch umsetzten. Und glaubt mir, vieles, was ihr hier für Streicher haltet, sind in Wirklichkeit Gitarren... Burial at the seaAshes in the snow
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von Regina Löwenstein » Mittwoch 16. Februar 2011, 00:01
Jaaaaaaaa Mono!!! Bei "Ashes In The Snow" könnte ich bei diesem Übergang jedes Mal Rotz und Wasser heulen, weil er einfach so wunderschön ist.
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von Jhonny » Mittwoch 16. Februar 2011, 00:26
Schlecht klingts nich... für Instrumentalmusik ok. Oder hab ich die Stellen mit Gesang unabsichtlich verpasst? Egal 
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von Chavo89 » Mittwoch 16. Februar 2011, 01:07
Klingt sehr schön! Könnte mir auf Dauer aber zu ruhig sein...
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