Feuchtbiotop mit 100 Arten

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Re: Feuchtbiotop mit 100 Arten

Beitragvon Teichfrosch » Donnerstag 17. Februar 2011, 01:38

Nur weils hier keiner kennt bedeutet das ja nicht dass es allgemein keiner kennt :grins: Ich kenn hier teilweise in anderen Listen auch irgendwelches Zeugs nicht, und dann kommt von der halben Redaktion "KLASSIKER!", "GRANDIOS!" und "PFLICHTKAUF!" und ich sitze nur davor und denke :jaja:

Grad die "reinen" Metalcore-Alben sind 3 absolute Szenegrößen, also AUGUST BURNS RED, MISERY SIGNALS und KILLSWITCH ENGAGE. Aber naja. Wenn man mich für einen Untergrundkenner hält fühle ich mich geehrt und werde mit Sicherheit nicht ernsthaft dagegen argumentieren 8-)
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Re: Feuchtbiotop mit 100 Arten

Beitragvon Jhonny » Donnerstag 17. Februar 2011, 10:18

Misery Signal sagt mir tatsächlich gar nix, außer hier aus der Liste :grins:


Naja, der Metal hat halt 30 bis 40 Jahre Geschichte hinter sich, manche Alben sind da einfach Klassiker.
Die muss man ja nicht lieben, noch nicht mal kennen, aber für die historische Entwicklung der Szene sind manche Scheiben eben nicht zu übergehen. Man muss sich aber ja nicht historisch mit Musik befassen, es ist ja keine Wissenschaft.
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Re: Feuchtbiotop mit 100 Arten

Beitragvon Teichfrosch » Donnerstag 17. Februar 2011, 12:42

Na dann mal auf zu einer Band die warscheinlich nicht jeder kennt, die aber jeder kennen sollte. Weil sie einfach a) großartig b) unglaublich wichtig c) musikalisch überragend sind.


Platz VII


Bild


Godspeed You! Black Emperor - Lift Your Skinny Fists Like Antennas To Heaven (2000)


So ein tolles Album. So eine tolle Band. Toll toll toll... Das Album ist ein Doppelalbum von 80+ Minuten Länge, und jetzt kommts: bestehend aus 4 Songs. Menschen mit Konzentrationsschwäche können also direkt abschalten, denn jeder einzelne der Songs ist um die 20 Minuten lang und erfordert Hinhören und in-der-Musik-schwelgen. Bis beispielsweise der längste Song "Sleep" langsam an Fahrt aufnimmt vergehen bereits 7 Minuten, ein hoch stimmungsvolles Sprechintro inklusive. Allgemein hört man hier das froschübliche: Weltraummusik, sphärisch, verträumt, breit und episch komponiert, größtenteils langsam und so weiter. Nur wenige Bands schaffen es auf solch eine Songlänge interessant zu bleiben und eben nicht zu langweilen. Ein absoluter Klassiker des Postrock, in vielerlei Hinsicht wichtig für die Entwicklung so manch einer assoziierten Band und mein persönliches Nr.1 Postrock-Album überhaupt.

Hörproben sind logischerweise zweigeteilt, das ist der Länge der Songs geschuldet.


Static (1/2)

Static 2/2
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Re: Feuchtbiotop mit 100 Arten

Beitragvon Jesus » Donnerstag 17. Februar 2011, 13:03

Furchtbare Band. Kenn ich nicht. Unterirdisch. Unglaublich unwichtig. Musikalisch belanglos.
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Re: Feuchtbiotop mit 100 Arten

Beitragvon Teichfrosch » Donnerstag 17. Februar 2011, 13:07

Ist das grade der Ärger darüber dass du selbst die aus deiner Liste aussortiert hast und das jetzt nichtmehr zu ändern ist? :grins:
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Re: Feuchtbiotop mit 100 Arten

Beitragvon Jesus » Donnerstag 17. Februar 2011, 13:20

Gut möglich ;-)
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Re: Feuchtbiotop mit 100 Arten

Beitragvon Teichfrosch » Donnerstag 17. Februar 2011, 14:32

Dann ist dieser Ärger natürlich mehr als berechtigt.
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Re: Feuchtbiotop mit 100 Arten

Beitragvon Jhonny » Donnerstag 17. Februar 2011, 14:45

Das hat mir mal ne Freundin aus der Theatergruppe ausgeliehen...
die CD hab ich mir dann ein paar mal angehört.
Das war ein historischer Moment - damals wusste ich, dass ich für Postrock nicht geschaffen bin, weil ichs einfach saulangweilig finde.
Der Anspieltipp hier hatte zwar ein paar nette Momente, aber auf Dauer könnte ich mir so was nie anhören.

Schön, wenn das Leuten gefällt, dafür hab ich tatsächlich verständnis. Aber ... ne... 8-)
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Re: Feuchtbiotop mit 100 Arten

Beitragvon Teichfrosch » Donnerstag 17. Februar 2011, 15:19

[=quote"Jhonny"]Das hat mir mal ne Freundin aus der Theatergruppe ausgeliehen...[/quote]

Wie ich beim ersten drüberfliegen "Therapiegruppe" gelesen habe... du liebe Zeit. Lass mich raten, du spielst den Priester?

Naja, dass dir das nicht gefällt war abzusehen, Martin ist warscheinlich schon am schlafen wenn er nur den Bandnamen sieht und auch sonst wirds warscheinlich eher wenig Freunde hier haben. Womit ich meinen exzellenten Ruf als "Typ der hört, was sonst keiner hört" mal wieder gefestigt hätte.
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Re: Feuchtbiotop mit 100 Arten

Beitragvon Jesus » Donnerstag 17. Februar 2011, 15:59

Ja, man muss hier schon genau hingucken. Ich habe mich auch gerade für einen Augenblick gewundert, warum ich beim Lesen des Bandnamens bereits einschlafen sollte :narf:
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