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von Teichfrosch » Mittwoch 16. Februar 2011, 01:43
3rd AND THE MORTAL: Nett. Könnte ich mir sicher irgendwann mal holen, aber Priorität? Nein.
MONO: Also ich hab die als "Hymn TO The Immortal Wind". Macht ja auch irgendwie einen Unterschied ob man über den Wind singt oder für den Wind bzw. zum Wind. Das Album ist natürlich trotzdem absolut Bombe, und ich habs bei mir selbst nur deshalb nicht in die Top50 mit reingenommen weil ich eben bei der Auswahl meiner Alben auf etwas Abwechslung geachtet habe. Trotzdem eine meiner liebsten Postrock Truppen, wirklich großartigst. Wäre wohl bei weniger zwanghafter Abwechslungsneurose meinerseits so auf Platz 30-25 gekommen...
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von salisbury » Mittwoch 16. Februar 2011, 20:07
Teichfrosch hat geschrieben:MONO: Also ich hab die als "Hymn TO The Immortal Wind"
Du hast völlig recht. Peinlicher Schreibfehler in den eigenen Top100  . Teichfrosch hat geschrieben:3rd AND THE MORTAL: Nett. Könnte ich mir sicher irgendwann mal holen, aber Priorität? Nein.
Die hat bei mir auch jahrelang ein ähnliches Dasein gefristet. Bei jedem Hören wurde die allerdings besser und auf einmal war die Schwelle erreicht, ab der ich sie dann wirklich großartig fand. Die Genialität ist hier subtil und versteckt. In etwa vergleichbar mit den neueren Anathema-Werken. Mampf, mampf...
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von salisbury » Freitag 18. Februar 2011, 00:21
Nachdem der Frosch heute GSY!BE gepostet hat, muß ich zurückschlagen! Zum Glück ist mein nächster Platz gut dazu geignet  . Wie MONO habe ich auch die nächste Instrumental-Combo live kennengelernt. Ich erinner mich noch genau, ich war grad eine Woche in München. Es war Sommer und warm und ich hatte eine neue Heimat. Meine erstes Konzert dort hat mich in das kleine Cafe Kult geführt, wo OSTINATO angekündigt waren. Vom Eclipsed-Heftchen als gute Liveband gepriesen und angefüttert durch einen Song auf deren Sampler bin ich also erstmal stundenlang durch München geirrt, um diesen Laden zu finden... ...viereinhalb Jahre später habe ich die Band mittlerweile dreimal gesehen, zweimal waren dabei denkwürdig (unvergesslich, wie der kleine, schlitzäugige Basser Balistos, Mars und Snickers am Bühnenrand ausgelegt hat, um das Publikum nach vorne zu locken). Und das (leider immer noch) aktuelle OSTINTO-Album ist zu meinem Post-Rock-Dauerbrenner geworden. Platz 70: Ostinato - Chasing the form (2006)  Natürlich agieren auch OSTINATO sehr raumgreifend und die Musik lässt sich viel Zeit, um ihre volle Wirkung zu entfalten. Im diekten Vergleich mit MONO ist die Musik aber wesentlch basischer. Schlagzeug, Bass, Gitarre. Es ist absolut faszinierend, zuzusehen und zuzuhören, wie Gitarrist David Henessy ein ums andere Mal bezaubernde - oft recht psychedelische - Sounds aus seinem Vintage-Equipment kitzelt und wie eine Gitarre auf einmal wie hunderte übereinandergelegte klingen kann. Bass und Schlagzeug sind eine Einheit und verschmelzen miteinander. Und mitunter bringen leise gehauchter Gesang und Saxophon noch weitere Farben ins Spiel. Oft ist, wie bei vielen "Postrockern" die Musik wie ein Sog, der sich Woge und Woge, Welle um Welle aufbaut und abschwillt und wieder auftürmt. Wobei Ostinato ihre Songs oft nicht mit dem obligatorischen Crescendo auflösen, sondern ...anders  . Ach, am besten Ihr hört selber rein. Leider gibt es nur ein Hörbeispiel, aber genau dieser Song hat mich damals auch ins Cafe Kult gezogen; ist nicht der Beste, aber ein guter Anfang Goal of all believers Und damit ist das Thema "Instrumentalrock", für manche "leider", für andere "Gott sei Dank", in diesem Thread abgehakt.
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von Teichfrosch » Freitag 18. Februar 2011, 02:46
Oh ja, das dudelt schön durch meine Hirnwindungen ... fein fein... brauch ich. Wusste ich schon nach 10 Sekunden, ungefähr.
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von salisbury » Montag 21. Februar 2011, 00:32
Hm, Frosch, sagst Du mir was Johnny Goldstrand mit OSTINATO zu tun hat? Also 3 Weiber kann ich Dir bei meinem Platz 69 nicht anbieten. Es ist nur ein Weibchen. Aber das ist ein Goldkehlchen  . Äh, im Sinne von Gesang, meine ich jetzt.... Platz 69 Paatos - Timeloss (2002)  Das Schöne an diesem Forum ist, daß Namen wie Landberk und Paatos vielen ein Begriff sind und ein kleiner Kreis diese Bands sogar so sehr liebt, daß er sie selber in seine Listen reinnimmt. Paatos werden sozusagen als Landberk-Nachfolger gehandelt. Landberk wiederrum sind ein großer Einfluß für Opeth. Hört mal 'Damnation' und dann 'Riktigt Äkta' nacheinander an! Was ich damit sagen will: Alle Opeth-Anhänger sollten zumindest mal ein Ohr für Landberk/Paatos riskieren. Natürlich ist deren die Musik a far as it can be vom metallischen Klängen entfernt. Die Basiszutat bei Paatos ist der traurig-schöne, mellotron-geschwängerte Schweden-Prog a la Landberk; der wird aber in jedem Song nochmals aufgeppt, z. B mit leichtem Lounge-Jazz- und Psychedeliaelementen (Hypnotique), Folkloristischem (Tea)oder Triphoppigen Beats und Schrägem (Quits). Der Höhepunkt ist für mich jedoch der björkig-elfenhaft-laszive Gesang von Petronella Nettermalm, der extrem blautierkompatibel über allem schwebt. Im Prinzip sind alle Songs absolut toll. Trotzdem ist für mich 'Hypnotique' immer das Album-Highlight (hier liebe Grüße an Loenz!) und bei 'Tea' singt Petronella sogar in ihrer Muttersprache! Freudenschauer! Achtung, die Liveversionen, vor allem von 'Hypnotique' sind etwas anders und in punkto Dynamik doch etwas schwächer als die CD-Versionen  . Trotzdem viel Spaß damit! Tea: (live) Tea Hypnotique: (live) Hypnotique
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von Teichfrosch » Montag 21. Februar 2011, 00:54
Hat nichts mit der Musik zu tun, nur ist in meinem Freundeskreis dieses "ungefähr", wie er es am Ende seines einen Satzes verwendet, zum Kult geworden. Und da ich dieses ungefähr eben selbst verwendet habe passt das, ungefähr. Verstehst du mich, ungefähr?  PAATOS fand ich schon an anderer Stelle ziemlich knorke, scheint sich hier zu bestätigen.
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von salisbury » Montag 21. Februar 2011, 00:57
Teichfrosch hat geschrieben:PAATOS fand ich schon an anderer Stelle ziemlich knorke, scheint sich hier zu bestätigen.
Hab so ne Reaktion ungefähr erwartet... 
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von Loenz » Montag 21. Februar 2011, 16:10
Richtig richtig tolles Album.
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von salisbury » Dienstag 22. Februar 2011, 00:15
Auf meinem Platz 68 steht EINE Band. Aber ZWEI Alben. Genauer gesagt sogar drei. Ich kann mich nicht entscheiden. Auf der einen ist ein Song namens 'Quartz'. Auf der anderen 'Ocean Cloud'. Dafür fängt die eine mit einem 'Invisible Man' an. Die andere kontert mit 'When I met god'. Ich kann das einfach nicht entscheiden  . HELFT MIR!!! Platz 68: Riverside - Out of myself (2004)  Jaja, ich verhalt mich mal wieder wie ein Mädchen hier. Aber bei dieser Band kann ich wenigstens ganz klar entscheiden, welches mein Lieblingsalbum ist. Das Debut der polnischen Softproggies hat in der Szene eingeschlagen wie eine Bombe; Studio- und Liveperformance dieser Band war und ist einfach umwerfend. Wie gern wäre ich auf der Geburtsstunde von Riverside dabei gewesen, dem Progpower 2003, wo die Polen auf ganzer Linie abgeräumt haben müssen und ihr Merch+CD KOMPLETT abverkauft haben. 2005 war's dann auch bei mir soweit: ein weiterer unvergleichbarer Gig bei Progpower folgte und ich war dabei! Ganz streng genommen machen Riverside gar nicht so vieles neu. Sie zelebrieren den durch Bands wie IQ, Arena, Pendragon etc. geprägten Neoprog, gehen aber dabei etwas düsterer zu Werke und schlagen die Brücke zu softeren Opeth-Geschichten. Weltbewegend innovativ ist das also nicht, dennoch schnackseln Riverside auf ganz besondere Weise, ungefähr... Hier der Zwölfminüter "The same river", meine Bandliebling The same riverund das knackige "Voices in my head" Voices in my headsollten reichen, um Euch anzumachen. Kennt ihr ja hoffentlich sowieso alle  . Damit ist die Entscheidung bei meinen englischen Softproggies vertagt. Puuuuh!
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von Teichfrosch » Dienstag 22. Februar 2011, 01:15
Geiles Album, geile Band.
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