Ich habe mich zwar schon auch immer gefragt, warum es jetzt gerade A.A. dazu gereicht hat, als eine der ganz wenigen mehr oder minder traditionellen Death-Metal-Bands auf so breiter Ebene Erfolg zu haben. Vermutlich eine Mischung aus guten Songs, dem richtigen Marketing des Labels und einer großen Konsequenz bei der Imagebildung und Selbstinszenierung.
Ich denke, darüber zu philosophieren, wäre wie Eulen nach Athen tragen. Letztlich kann man sich die Frage bei allen bekannten Bands stellen. "Warum sind ausgerechnet die so groß geworden?"
Im Endeffekt muss man sich dann sicher bei vielen Faktoren, die da rein spielen auch immer eingestehen, dass es nicht ganz unverdient ist. Und so ist es auch bei Amon Amarth. Man nehme nur mal mich. Ich bin eigentlich kein Fan von Black oder Death Metal und kann noch nicht mal mit ner Band wie Children of Bodom was anfangen. Aber Amon Amarth packen mich regelmäßig mit ihren Songs.
Zu dem ganzen Wickingerimage kann ich dabei noch nicht mal so viel sagen. Es ist natürlich geil, weil ich die Symbolik dabei irgendwie mag und die historische und mystische Dimension aber sooo intensiv hab ich mich mit den Texten nicht auseinandergesetzt. ich frag mich höchstens ob die sich der Thematik mit der nötigen Ernsthaftigkeit näher oder auch wieder nur die ewigen Klischees bedienen.