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von Teichfrosch » Freitag 11. März 2011, 02:20
EVERGREY: Hm, das, was man bei Amazon hören kann klingt nicht schlecht, aber nicht so, dass es mich spontan begeistern könnte. Schwer zu sagen, vielleicht etwas zu powerlastig...
Yngwie Malmsteen: Och... nö...
SCORPIONS: Kann ich mir anhören, kaufen aber nicht. Wie schon vor kurzem gesagt fand ich die immer leicht peinlich.
TESLA: Nö, nichts für mich.
JORN LANDE: Äh... ne.
PARADISE LOST: Nö.... nö.
RAMMSTEIN: Tjo, außer dem Debüt finde ich von denen nichts so wirklich überragend. Das hier ist eines der Alben, bei denen Rammstein schon relativ schlecht sind meiner Meinung nach.
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Teichfrosch
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von Holger Andrae » Freitag 11. März 2011, 07:40
Ich kann verstehen, dass man bei den Sorps einen Peinlichkeitsmalus im Hinterkopf hat. Ich höre die auch eher heimlich  Nee, mal ernsthaft. Zumidest die Scheiben bis inklusive "Love At First Sting" (mit 'Coming Home' als Hit!) sind allesamt ziemlich toll. Wobei "Blackout" die Scheibe ist, die am ehesten Heavy Metal genannt werden kann. Das alte Zeug verwöhnt die Ohren mit dem unfassbar tollen Gitarrenspiel von Uli Jon Roth - wobei natürlich auch der Schenkermichel nicht schlecht spielt - und einem extrem abwechslungsreichen Songwriting. Außer Klausis Stockschnupfen und Rudis Rotzbremse ist da gar nichts auch nur annähernd peinlich. Und diese beiden Dinge gehören da auch einfach hin. Also, Kopfkino aus und hinein ins Vergnügen.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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von ShadowSusie » Freitag 11. März 2011, 08:21
Platz 23Alter Bridge – One Day remains “And now something completely different.” Creed waren dem Untergang geweiht. Alter Bridge kamen an die Oberfläche. (Heute sind Creed wieder da, aber das ist eine andere Geschichte und soll ein andermal erzählt werden.) Das Debütalbum von Alter Bridge ist eines der Alben, die ich gerne auf lange Autobahnfahrten mitnehme. Ein junger Mann names Myles Kennedy ist hier am Start bzw. am Mikro. Der Sound hat nur noch wenig mit Creed gemein, die Jungs bieten eine Spielfreude auf, daß es dem Rockerherz die Freudentränen in die Augen treibt. Bevor ich weiterschreibe, please listen: One Day remainsEin guter Song nach dem anderen, nur eine echte Ballade (in loving memory) und eine begnadete Stimme. Was will man mehr? Weitere Tipps: MetalingusThe End is herePlatz 22Iron Maiden – Live after Death Ich denke, dieses Doppelalbum (jedenfalls war es eines, als ich es damals in DM-Zeiten als Vinyl-Ausgabe kaufte) brauche ich hier keinem zu erklären bzw. an´s Herz zu legen. Für mich eines der wichtigsten Live-Alben der Metal-History. Niemand motiviert das Publikum so schön wie Good old Bruce („come on Long Beach Arena!!!!“) und wenn ich mich in meine Teenie-I-love-Iron-Maiden-Zeit zurückbeamen will, höre ich das Album in einem Rutsch durch. Dazu extrem geiles Artwork, aber das ist bei Maiden ja keine Seltenheit. Tipps: Aces High (Opener)RevelationsPlatz 21Iron Maiden – No Prayer for the Dying Und noch ne eiserne Jungfrau, aber Jährchen später. Dieses Album zählt zu den „schwächeren“ Alben der Jungfrauen. But not for me, Ladies and Gentleman. No no, not for me. Es war die Tour, auf die ich mit meinen zarten 15 Jährchen auf meinem ersten Maiden-Konzert war. Hannover, Eilenriedehalle, 1990, Vorgruppe Anthrax. Ein abwechslungsreiches Maiden-Album mit wie immer guten Texten (Manowar sollten sich mal daran orientieren). Auch ein Album für lange Autofahrten, da kaum Totalausfälle drauf. Holy Smoke liveNo Prayer for the Dying livePublic Enema No 1Auch hier waren wenig Studio-Clips zu finden.
Man steckt immer in der Scheisse, nur die Tiefe ändert sich.
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von ShadowSusie » Freitag 11. März 2011, 10:27
Zwei hab ich heute noch... Platz 20Allen / Lande – The Battle 2005 fanden sich drei Musiker zusammen, um eines der fetzigsten Rockalben überhaupt auf den Markt zu bringen. Magnus Karlsson war der Kopf hinter der Mucke als Komponist und Produzent, welcher den beiden Akteuren hinter´m Mikro, die da Russell Allen (Symphony X) und Jorn Lande (Masterplan, Jorn, Ark, auch liebevoll "Metalworkaholic" von mir betitelt) heissen, das Material quasi direkt auf die Stimmbänder tätowierte. Bereits der Opener „Another Battle“ kündigt an, wohin die Reise gehen soll. Another BattleEin stimmliches Battle zwischen zwei grandiosen Sängern. Die beiden passen zueinander wie die bekannte Faust auf´s Auge. Wunderschöne Balladen mischen sich mit eingänigen Rocksongs, Russell Allen setzt meistens die etwas härteren Akzente, Jorn schmeichelt den Ohren mit seiner emotional gefärbten Stimme. Herrlich! Anspieltipps: Reach a little longer (Ballade)Hunters NightUniverse of LightWhere have the angels goneand save the best for last: The Forgotten OnesPlatz 19Skid Row – Slave to the Grind 1989 - Hairmetal rules und da steht nun diese Band names Skid Row. Unbekümmert und rotzfrech hebt sich die Truppe um Frontmann Sebastian Bach, der Schreier und Schmeichler der Nation, von anderen Bands ihrer Zunft ab. Sebastian Bach kam zu der Zeit zu unehrenvollem Ruhm, als er während eines Konzertes von der Bühne eine Flasche nach einem Fan schmiss (und sich dann gleich noch hinterher - er fühlte sich provoziert). Ein weiterer Psychopath im grossen Rock-Circus. Und ein bravotauglicher Teenieschwarm dazu. Nichtsdestotrotz… „Slave to the Grind“ hebt sich deutlich ab vom Vorgänger „Skid Row“. Es kommt härter, wilder und metallischer daher. Bach experimentiert mit seinen stimmlichen Fähigkeiten, dass es eine Freude ist. Härtere Riffings und eine sehr gute Produktion sorgt für einen Bekanntheitsschub der Band, die es damit schafften, die Köpfe von Bon Jovi- und Metallicafans gleichermassen zum Bangen zu bewegen. Schade, daß die Band mit diesem Album bereits ihren Zenit erreichte. Trotzdem – ein unverzichtbares Werk für mich und ein Geheimtipp an alle, die es nicht kennen. Killersongs! Slave to the grind (wohl der härteste Song der Band) Monkey BusinessIn a darkened room (emotionale Ballade)Psycho Love (rotzfrecher Rocker)Wasted Time (erzählt von einem Freund von Bach, der sich in Drogen verloren hat)"You can´t be king of the world if you´re slave to the grind!"
Zuletzt geändert von ShadowSusie am Freitag 11. März 2011, 10:32, insgesamt 1-mal geändert.
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von Jhonny » Freitag 11. März 2011, 10:32
Jetzt gehts ab... Alter Bridge Iron Maiden... ganz großes Kino mit Live After Death, während No Prayer für mich das schwächste Album der Bandgeschichte war. Allen / Lande habe ich bisher noch nicht angetestet - vielleicht schaff ichs nachher. Skid Row... hab nur "das andere" Album, also das Debüt. Alles danach vernachlässige ich bewusst... aber diese hier werde ich mir sicher noch zulegen!
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von ShadowSusie » Freitag 11. März 2011, 10:35
@ Jhonny: na, dann hab ich ja meine Arbeit getan... Du wirst es nicht bereuen. Deswegen habe ich hier auch soviele Songs verlinkt von Skid Row, vielleicht habe ich geahnt, daß dieses geniale Album bei einigen in der Masse bzw. im Klischee untergegangen ist. 
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von NorthernGuy » Freitag 11. März 2011, 11:33
ShadowSusie hat geschrieben:@ Jhonny: na, dann hab ich ja meine Arbeit getan... Du wirst es nicht bereuen. Deswegen habe ich hier auch soviele Songs verlinkt von Skid Row, vielleicht habe ich geahnt, daß dieses geniale Album bei einigen in der Masse bzw. im Klischee untergegangen ist. 
Definitiv nicht. 
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von Eike » Freitag 11. März 2011, 16:15
#19 sorgt hier gerade für freudiges Wiedererkennen!
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von Eike » Freitag 11. März 2011, 16:18
Ach, und falls wer die Band-VHS "Oh say can you scream?" mal zum erschwinglichen Preis auf Flohmarkt oder Ebay sieht - unbedingt eintüten!!
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von Teichfrosch » Freitag 11. März 2011, 16:46
ALTER BRIDGE: Wäre bei anderen Würfeln auch in meiner Liste aufgetaucht. Logische Konsequenz: Toll. Ganz außergwöhnlich toll sogar. MAIDEN: Tjo, MAIDEN halt. Bisher haut mich nur die "Beast" wirklich um, aber wer weiß, vielleicht finde ich ja auchnoch am Rest gefallen. ALLEN LANDE: Gefällig. Aber nichts was ich brauche, zumindest nicht für den Moment. Schon irgendwie recht hübsch, aber etwas zu schmusig für meine derzeitige Verfassung. SKID ROW: Hairmetal rules? Wo hast du denn das her? Da rulen aber so einige Stile die unter Metalern i.d.R. als der vertone Teufel gelten (HipHop z.B.) um einiges mehr.  Mal ernsthaft, mit "Hairmetal" kann man mich erfolgreich jagen, und mir fällt auch spontan keine Ausnahme ein.
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