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MusikindustrieRe: MusikindustrieWo habe ich das denn geschrieben?
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
Re: MusikindustrieAls großer Maiden- und AC/DC-Fan... ich würde auch kein Konzert von denen besuchen, ganz einfach, weil es viel zu teuer ist.
Ein Konzert sollte irgendwo bei 35, vielleicht 40 Euro eine Obergrenze haben. Dann muss ich aber auch 3 Stunden oder mehr Musik hören, wenn Bands nach ner Stunde von der Bühne gehen grenzt das an Arbeitsverweigerung. Manowar habe ich damals auch nur wegen dem günstigen Eintritt beim Magic Circle gesehen (bei den 10(!) Euro Preis waren ja auch noch Gamma Ray, Stormwarrior, Majesty inbegriffen!!!) Wenn ich in Zukunft weiter auf Konzerte gehen sollte, dann wohl am ehesten aufs KIT oder auf kleinste Tours. Während ich die großen Metal-Bands (Guardian, Maiden, Priest usw) in der Regel auf Platte total geil finde, finde ich die Preispolitik bei Konzerten völlig vergraulend.
Re: Musikindustrie
Dass habe ich jetzt einfach mal geschlussfolgert, nachdem du sagtest, du bezahlt nicht mehr als 40€ (was für mich bedeutet, dass du selten / nie auf "großen" Konzerten warst) und dann aber behauptest, kleinere wären besser. Das war mein Gedankengang. Oh you ironic pop-rock fucks
DON'T YOU FUCK WITH METAL!!!
Re: MusikindustrieKann man ja auch schlussfolgern, wenn man nicht weiß, was ich eigentlich meine.
Ich war sicherlich auf ein paar Hundert Konzerten in den letzten 30 Jahren. Teilweise auch beruflich. Da kam man auch mal umsonst wo rein, weil man halt eingeladen worden ist. Ob nun als Schreiberling, als Händler oder als Freund der Band. Insofern habe ich schon "große" Konzerte erlebt. Die Atmosphäre dort sagt mir halt weniger zu als bei einem kleinem Clubkonzert. Wobei "klein" jetzt für die Metalszene mal eher der Normalfall ist. Also ein paar Hundert Leute dürfen es schon sein. Mehrere Tausend finde ich eher weniger toll. Letztes Beispiel war Volbeat auf der letzten Tour. Wenn ich in Reihe 237 stehe und die Band nicht einmal wirklich sehen kann, dann ist das Konzert für mich schon verloren. "Geh halt eher hin", könnte man jetzt sagen, aber es war einfach so proppenvoll, dass ich bei diesem Ansturm eh nicht nach vorne gegangen wäre. Ich habe Metallica, Kiss, van Halen, Aerosmith, Maiden, Black Sabbath, Live, Tori Amos, Marillion, Jethro Tull etc gesehen. Teilweise waren das musikalisch gute Gigs, aber von der Stimmung her war das nie mein Ding. Ich hoffe, dass das jetzt verständlicher war. Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
Re: MusikindustrieIch kann Holg da schon verstehen, die beste Stimmung hatte ich bisher auch eher auf den kleinen Gigs. Ganz groß war vor zwei(?) Jahren Kathaarsys und Skyclad in Oberhausen... wobei ich die Band dazwischen dauernd verschweige... auch, weil mir der Name immer entfällt. Das war ziemlich nicht so toll... irgendso ein halb folkiger Kram (die Flöte war ein Witz) mit Pagan/Viking Themak... verdammt, wer war das noch. Naja, auch egal.
Ich bedauere jedenfalls, dass ich viele heute große Bands nicht mehr im kleineren Rahmen erleben konnte. Ich gehe aber halt trotzdem auch noch auf "große" Konzerte, wobei Rammstein und AC/DC in den ganz großen Hallen, vom Gesamtgefühl her, dann doch ziemlich bescheiden waren. Von meinem einzigen RaR fange ich gar nicht erst an. Und BG fand ich in der Live Music Hall auch besser als in der Philipshalle. Umsomehr freut mich, dass ich, sofern ich nicht doch noch auf ein Praktikum ins Ausland gehe, meinen letzten Iced Earth + Matt Barlow Auftritt im relativ kleinen Rahmen auf dem Dong erleben werde. *aufHolzklopf*
Re: MusikindustrieAPOCALYPTICA vor rund 200 Leuten im Club, das war ein Konzert! Klein ist immer besser.
Verdammt zum Leben...
Re: MusikindustrieMittlerweile gehe ich ja doch eher selten auf Konzerte (sollen es 5-10 pro Jahr sein). Deshalb ist mir der Eintrittspreis (so er denn nicht exorbitant hoch ist) relativ egal. Ich gehe aber auch nur auf Konzerte, die ich wirklich sehen will. Auf Verdacht zu irgendwelchen mir nicht bekannten Truppen zu gehen, mache ich nicht mehr. Früher[tm] war das mal anders, aber man wird nicht jünger
![]() Da ich im Regelfall den Tag nach einem Konzert frei nehme, so es unter der Woche statt findet, ist die Zahl der möglichen Konzerte eh limitiert. Aber ich habe auch gar nicht mehr diese unbändige Lust, X Konzerte pro Jahr zu sehen. Lieber ab und zu sozusagen ein "safe shot", als diverse Glücksspiele.
Re: MusikindustrieIch weiß ehrlich gesagt nicht, wie ich bei den Preisen verhalten würde, wenn ich nicht schon so viel gesehen hätte. Konzerte gehören für mich schon unbedingt zum Metalgefühl dazu. Allein das Drumherum, mit Leuten sabbeln und derartige Dinge sind einfach wichtig für mich. Früher (tm) gab es Wochen mit drei oder vier Konzerten am Stück. Da war ich dann auch zwei Mal bei Metallica/Metal Church auf der "Master Of Puppets" Tour. Das konnte man sich als Schüler leisten. Heute nicht denkbar.
Aber es war schon in den 80ern so, dass ich Konzerte auch nach der Location ausgewählt habe. War die Halle zu groß, war das für mich erstmal ein Manko. Logo, Knust, Marx, Markthalle, Marquee alles toll, Audimax, oder gar Sporthalle gingen eher gar nicht. Die Option sich Bands anzuschauen, die man vielleicht noch gar nicht kennt, nehme ich heute auch kaum noch wahr. Habe allerdings früher (tm) sehr wohl diverse tolle Sachen auf diesem Weg entdeckt. Möchte ich nicht missen. Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
Re: Musikindustrie
zeitlich kann sich das ein Schüler sicher leisten... da kann man dann am Tag danach auch locker in die Schule gehen von der Kohle her wohl nur selten, da biste ja schon recht geschröpft wenn du von ein paar Bands die Alben kaufen willst... Die Schüler heute können sich meist auch nur Konzerte leisten, weil sie kaum noch Musik kaufen/alles saugen - behaupte ich jetzt einfach mal. Lasse mich gerne widerlegen... war in meiner Schulzeit auf 4 Konzerten (wenn man mal befreundete, kleinere Kumpel-Bands nicht reinrechnet), und damals ganz bestimmt nicht, weil ich keine Lust hatte. 30 Euro war halt einfach ein Monat Taschengeld, das war völlig undenkbar, jeden Monat oder gar öfter auf ein Konzert zu gehen. Heute ist das finanziell anders, aber dafür hab ich gar kein Interesse mehr, zu jeder irgendwie interessanten Band zu fahren ![]()
Re: MusikindustrieMoment mal. Gerade als Schüler ist man ja wohl in der Lage auch mal mit wenig (oder sogar mal gar keinem) Schlaf auszukommen. Das schaffe ich ja sogar heute noch. Ich bin auf jeden Fall nie wegen einer langen Nacht am nächsten Tag nicht zur Schule oder zur Arbeit gegangen. Mag aber auch daran liegen, dass sich mein Alkoholkonsum eher in Grenzen hält.
Und dein Desinteresse an Konzerten verstehe ich noch immer nicht. Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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