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von Holger Andrae » Samstag 14. Mai 2011, 21:34
Die Pharao ist natürlich super, trotz der tatsächlich leicht hörbaren BG-Parallelen. Aber bei Pharao wird toll gesungen, bei BG eben nicht. Wieso jemand, der so bösartige Worte über andere Sänger ablässt ausgerechnet den deutschen Anti-Sänger toll findet, muss ich dann nicht verstehen. Aber das hat wenig in Frozens Thread zu tun.
Johnny, Sound nebensächlich? Deswegen magste Maiden.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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von Jhonny » Samstag 14. Mai 2011, 23:04
Holger Andrae hat geschrieben:Johnny, Sound nebensächlich? Deswegen magste Maiden. außer Brave New World haben die letzten Maiden-Scheiben wirklich alle einen relativ schwachen Sound, das stimmt. Die mit Bayley auch alle. zur Saint Daemon - das hatten wir ja schon mal. Handwerklich solide, aber solche Musik haut mich heute nur noch dann vom Hocker, wenns großartig ist oder ich die Bands schon lange liebe. Durchschnittsware aus dem Euro-Metal-Bereich juckt mich nur selten. Aber übel ist das hier natürlich nicht.
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von Frozen » Samstag 14. Mai 2011, 23:17
Jhonny hat geschrieben:zur Saint Daemon - das hatten wir ja schon mal. Handwerklich solide, aber solche Musik haut mich heute nur noch dann vom Hocker, wenns großartig ist oder ich die Bands schon lange liebe. Durchschnittsware aus dem Euro-Metal-Bereich juckt mich nur selten. Aber übel ist das hier natürlich nicht.
Wie erwähnt, eine treffende Analyse aus deiner Sicht. Es ist wirklich der persönliche Bezug zur Musik in kombination mit eben jener handwerklich soliden Leistung, die dann für mich ein so starkes Gesamtbild ergibt. Ich zweifle zwar nicht daran, dass so ziemlich jeder Euro Metal Fan etwas mit Saint Deamon anfangen kann - es ist jedoch auch sehr wahrscheinlich dass kein anderer sie auf dem Niveau sieht wie ich  Und wenn die Band dann auch persönlich bekannt und geschätzt ist, ist ein Topplatz gesetzt.
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von salisbury » Samstag 14. Mai 2011, 23:37
Holger Andrae hat geschrieben:Die Pharao ist natürlich super, trotz der tatsächlich leicht hörbaren BG-Parallelen. Aber bei Pharao wird toll gesungen, bei BG eben nicht. Wieso jemand, der so bösartige Worte über andere Sänger ablässt ausgerechnet den deutschen Anti-Sänger toll findet, muss ich dann nicht verstehen. Aber das hat wenig in Frozens Thread zu tun.
Also, "toll" find ich den Kürsch nicht. Mich stört er aber eben auch nicht. BG haben sowieso viele fette Chöre und toll ausgearbeitete Vocalarrangements und arbeiten mit viel mehr Stimmen als der von Kürsch. Das ist wie mit einer guten Power Point Präsentation. Man muß keine toller Vortragender sein, kann aber trotzdem voll überzegen, wenn man gute Slights hat  . UND, was bei einigen Sängern, über die ich mecker, nicht gegeben ist: KÜRSCH trifft immer die Töne. Zumindest im Studio...
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von Holger Andrae » Sonntag 15. Mai 2011, 00:46
Wenn ich beim Abba-Singstar-Wettbewerb auf der PS3 94 von 100 Punkten bekomme, bin ich auch überrascht, denn ich kann halt nicht singen bzw. habe offensichtlich keine Singstimme, treffe aber die Töne.
Worauß ich hinaus will: Tausend Mal lieber ein Sänger, der vielleicht auch mal nicht den richtigen Ton trifft, aber dafür emotional klingt als einen technisch korrekten Sänger, der emotionslos herum nölt.
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von Chavo89 » Sonntag 15. Mai 2011, 01:01
"My Judas" trifft bei mir gerade so sehr ins Schwarze, dass ich die Scheibe mal auf meine Liste setze. Sehr, sehr toll!
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von salisbury » Sonntag 15. Mai 2011, 12:35
Holger Andrae hat geschrieben:Wenn ich beim Abba-Singstar-Wettbewerb auf der PS3 94 von 100 Punkten bekomme, bin ich auch überrascht, denn ich kann halt nicht singen bzw. habe offensichtlich keine Singstimme, treffe aber die Töne.
Worauß ich hinaus will: Tausend Mal lieber ein Sänger, der vielleicht auch mal nicht den richtigen Ton trifft, aber dafür emotional klingt als einen technisch korrekten Sänger, der emotionslos herum nölt.
Na, ja tendentiell stimme ich da auch zu. Ich denke, auf den Hern Kürsch trifft weder das Attribut 'technisch korrekt' zu noch 'emotionslos herumnölt'. Er trifft die Gefühle vieler Metalfans (incl meiner), meist aber unterstützt durch fette Chöre. Dir geht es mit dem Herrn Kürsch halt so wie mir mit dem Herrn Arch. Ich krieg körperliche Ausfälle, wenn ich den hören muß. "Objektiv" gesehen sind die wohl beide net die besten ihrer Zunft, sprechen aber offenbar einen Großteil des Metal-Fußvolks an. Wir zwei mit unserer Antipathie sind da jeweils Ausnahmen...as I think...
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von Frozen » Sonntag 15. Mai 2011, 13:40
Holger Andrae hat geschrieben:Wenn ich beim Abba-Singstar-Wettbewerb auf der PS3 94 von 100 Punkten bekomme, bin ich auch überrascht, denn ich kann halt nicht singen bzw. habe offensichtlich keine Singstimme, treffe aber die Töne.
Worauß ich hinaus will: Tausend Mal lieber ein Sänger, der vielleicht auch mal nicht den richtigen Ton trifft, aber dafür emotional klingt als einen technisch korrekten Sänger, der emotionslos herum nölt.
Geht mir irgendwie ähnlich ^^ Allerdings singe ich bei jeder Gelegenheit, mir doch egal wer hört dass ich ne scheiss Stimme hab und meist ne Oktave tiefer bin. Vielleicht auch deshalb mag auch ich Sänger lieber, die mit Charisma und Emotion bestechen anstatt mit technischer Überlegenheit. im Verlauf des Tages gibts Platz 1, ich kann jedem melodischen Metal Fan garantieren, dass er darin einen Sänger findet den er mag ^^
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von Frozen » Sonntag 15. Mai 2011, 18:09
Platz 1 AVANTASIA - The Metal Opera Pt. IIJahr: 2002 Genre: Melodic Metal Auch wenn das Schaf hier Brechreize kriegen wird: Für mich der Höhepunkt melodischen Metals. Von A bis Z gespickt mit Epik, genialen Melodien, der absoluten Elite in internationalen Metalgeschäft und einigen der besten Songs dieses Genres aller Zeiten. Der grösste Hammer kommt schon zu Beginn mit " The Seven Angels" und dem besten Chorus den ich kenne. Überragende Sänger wie Michael Kiske, David DeFeis, Rob Rock, Olli Hartmann, Andre Matos und Kai Hansen geben sich das Mikro in die Hand, alles geführt vom Edguy Fronter Tobi Sammet. Auch an der Gitarre spielen hier mit Henjo Richter und Timo Tolkki zwei absolute Grössen zusammen, und das hört man. Eine viertelstunde vergeht wie wenige Sekunden, und bieten den perfekten Auftakt zu einem absoluten Meisterwerk, das die erste Episode der Metal Opera in meinen Augen weit übertrifft. " No Return" ist Speed Metal in bester Helloween / Gamma Ray Qualität, " The Looking Glass" profitiert vor allem von einem brillianten Bob Catley, der auch der Ballade "In Quest for" die Krone aufsetzt. Überragend. " The Final Sacrifice" überzeugt mit hartem, schnellen Riffing und sollte auch für die amerikaner unter uns hörbar sein. Ein angesetzter Vergleich mit Iced Earth kommt mir in den Sinn. Obwohl Tobi für diese kraftvollen shouts vielleicht einfach nicht genug Kraft in der Stimme hat. Dafür liefert DeFeis hier wieder einen Klassenbeweis ab, ihm passt dieser Stil perfekt. Es geht weiter mit " Neverland" und einem Duett zwischen Rob Rock und Tobi. Vielleicht die einzige Kritik an dem ganzen Album: Die Melodie bleibt nach wie vor nicht wirklich hängen. Dafür ist der Chorus erneut ein epischer Mitsingtext. In " Anywhere" kann dann auch Tobi mal glänzen, dieser Song ist ihm schon eher zugeschnitten. Sanfte Pianoklänge und ruhiger Gesang und ein typischer Euro Metal Gesangsstil - Das liegt ihm. Der zweite absolut überragende Song ist " Chalice of Agony". Andre Matos, Kai Hansen und Tobi tragen dieses geniale Stück Power Metal vor, erneut mit Amerikanischen Einflüssen und entsprechend der vielleicht härteste Song des Albums. Das Tempo ist hoch, die Melodien eingängig, die Vocals über jeden Zweifel erhaben - ich verstehe beim besten Willen nicht, warum der Song keine Beachtung erhält bei den Liveauftritten. " Memory" liefert dann klassischen, rockenden Gitarrensound und Vocals von Ralf Zdiarstek von dem ich zugeben muss, dass ich ihn einzig von Avantasia kenne. Mit " Into the Unknown" folgt noch einmal ein balladesker Song, mit dem sich Tobi und Sharon Den Adel gemeinsam aus dem Album verabschieden. "The Metal Opera Pt. II" war lange Zeit ohne Konkurrenz an der Spitze meiner Liste. Erst kürzlich erhob sich ein Album nach langem hören, mit diesem Meisterwerk mitzuhalten. Dazu wird es in den kommenden Tagen noch einige Erklärungen geben. Avantasia ist fürwahr eine Offenbarung in melodischem Metal - aber anders als die meisten sehe ich den zweiten Teil als der ganz grosse Wurf, hier passt einfach alles, das ist ein Album wo von Anfang bis Ende alles stimmt, jeder Song packt und bleibt im Ohr hängen, und mit "The Seven Angels" und "Chalice of Agony" sind auch gleich zwei meiner All Time Faves auf dieser CD vertreten. Was Tobi hier auf die Beine gestellt hat ist einfach überragend und steht bei mir ganz oben auf dem Treppchen. THE SEVEN ANGELS
CHALICE OF AGONY
THE LOOKING GLASS
IN QUEST FOR
THE FINAL SACRIFICE
MEMORY
INTO THE UNKNOWN
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von Falkner » Sonntag 15. Mai 2011, 18:31
Hui, eine meiner Genre-Erstberührungen. 'The Seven Angels' ist ein großartiger Song mit tollen Sängern. Vor allem Oliver Hartmann als Papst und David DeFeis als Jakob wissen zu gefallen. "Hey, don't know but i wondered: When we lost the seal again Maybe stoned by the incense Do we rise or just descent" Grandiose Stelle, da muss ich immer zurüchspulen. Ansonsten stechen für mich 'The Final Sacrifice' und 'Memory' aus einer recht starken Scheibe raus. Tolles Teil! 
The four most over-rated things in life are champagne, lobster, anal sex and picnics. - Christopher Hitchens
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