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von salisbury » Donnerstag 2. Juni 2011, 22:32
Jhonny hat geschrieben:Holger Andrae hat geschrieben:Jhonny hat geschrieben:salisbury hat geschrieben:Erstaunlich, ich wusste gar nicht, daß es zwischen Süd- und Norddeutschland ein solcher Unterschied im Klima besteht. Bei uns unten ist alles schön warm und die da oben frieren sich zu Tode  .
Hä? Du wohnst ne Stunde weg von mir, nicht mal, und hier ist es schon den ganzen Tag trist Mal schaun, gleich bin ich in Freising, vielleicht ist es da ja besser.
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Nö, bitte nicht, ich hab heut nachmittag Tränen gelacht...
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von Jhonny » Donnerstag 2. Juni 2011, 23:06
salisbury hat geschrieben:Jhonny hat geschrieben:Holger Andrae hat geschrieben:Jhonny hat geschrieben:salisbury hat geschrieben:Erstaunlich, ich wusste gar nicht, daß es zwischen Süd- und Norddeutschland ein solcher Unterschied im Klima besteht. Bei uns unten ist alles schön warm und die da oben frieren sich zu Tode  .
Hä? Du wohnst ne Stunde weg von mir, nicht mal, und hier ist es schon den ganzen Tag trist Mal schaun, gleich bin ich in Freising, vielleicht ist es da ja besser.
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Ich habs ja immer noch nicht nachgelesen... jettz geh ich ins Bett - Gute Nacht!
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von salisbury » Dienstag 14. Juni 2011, 22:45
So, hier musses mal weitergehn. Wie gesagt, 10x ***-Metal wobei ***=Power/True, Death, Melancholic, Epic, Speed/Thrash, oder Prog  . Zeitlich geordnet, weil ich keines der Alben besser oder schlechter finde und alle super sind, geordnet nach Jahren, jüngstes zuerst: Mal sehen, inwieweit ich dem armen Teichfrosch das Grauen lehre. An einen quakigen Kommentar zur nächsten Band kann ich mich bislang gar nicht entsinnen. Platz 36: Primordial - To the Nameless Dead (2007)  Diese Band habe ich - wie so manch andere - live entdeckt. In einem kleinen, mäßig gefüllten Berliner Club musste ich erstmal viel Schrott über mich ergehen lassen ehe dann die mir nur vom Hörensagen bekannten PRIMORDIAL ("...is so ähnlich wie KATATONIA....") fast die Rübe von Schädel geschraubt hätten. Darauf hab ich natürlich gleich die damals aktuelle CD "Storm before calm" zugelegt. Verkäufer am Mech-Stand war übrigens Sänger Alan selber, der damals mit seinen langen, blonden Haaren noch sehr "normal" aussah. Outcome eines kurzen Plausches war übrigens eine beidseitige MANOWAR-Lobhudelei  . "Storm" ist seitdem ein Alltime-Fave, dennoch gingen mir Primordial danach wieder etwas verloren, das Nachfolgealbum "Gathering Wilderness" habe ich seinerzeit nicht verstanden und nicht gemocht (heute find ich es auch TOLL!). Wie aus dem Nichts kam dann "To the Nameless Dead", die mir Peter (!) wärmstens ans Herz gelegt hat. Eigentlich war mir schon nach dem ersten Hören klar, daß diese Scheibe ES ist! ES ist (für mich) das beste METAL-Album der 00er Jahre, ein Album das ich auf Anhieb toll fand und das immer toller wird, auch heute noch, mit jedem Durchlauf. Das Album geht immer, z.B beim Laufen/Fitness, im dunklen Bunker vor dem Elektronenmikroskop, beim lauschigen Abend auf einer Berghütte, im Auto oder zuhaus vor Rechner, nebenbei oder ganz konzentriert vor dem Kopfhörer. Ich mag hier besonders die offen gespielten (schrammeligen  ) Gitarren, die einfachen aber bombastischen Melodien/Harmonien, den Fakt, dass sich die Band immer sehr viel Zeit lässt, um ihre hymnischen Songs aufzubauen, und natürlich Alans leicht schrägen Klar-Gesang, den man sogar mit dem Modewort für Altmetaller - "kauzig" - beschreiben könnte. PRIMORDIAL vermittelt mir dieses METAL-Gefühl, die Lust, irgendeinen Gegenstand in die Hand zu nehmen und damit Luftgitarre zu spielen oder das Wohlgefühl bei einem Konzert in die Menge zu schreien! Auch wenn das einige nicht wahrhaben werden (wollen), in der Musik der Iren steckt sehr viel MANOWAR-Spirit. Ich stehe für Schläge zur Verfügung… Anspieltips: Egal welcher Song, ich würde jedem 10 Punkte geben EPIC: Gallows HymnBei der Textstelle "...and every man is evil..." bekomme ich immer Gänsehaut: Failures BurdenEin Meisterwerk in Sachen Steigerung; geiler macht das auch keine Postrock-Band: Rome Burns
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von Falkner » Dienstag 14. Juni 2011, 22:55
Primordial also. Nette Band, die ich mir ab und zu ganz gerne anhöre, auch wenn ich keine Lobeshymnen auf die Band schreiben könnte. Ich glaub, da macht mir der Sound zu schaffen. Das ist zu "sperrig" (rein soundmäßig), so dass ich das immer recht laut drehen muss, um mich klangmäßig zu orientieren. Ergibt das Sinn? Auf jeden Fall ermüden meine Ohren recht schnell und den Tinnitus würde ich auch gerne vermeiden.
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von salisbury » Dienstag 14. Juni 2011, 23:04
Falkner hat geschrieben:Primordial also. Nette Band, die ich mir ab und zu ganz gerne anhöre, auch wenn ich keine Lobeshymnen auf die Band schreiben könnte. Ich glaub, da macht mir der Sound zu schaffen. Das ist zu "sperrig" (rein soundmäßig), so dass ich das immer recht laut drehen muss, um mich klangmäßig zu orientieren. Ergibt das Sinn? Auf jeden Fall ermüden meine Ohren recht schnell und den Tinnitus würde ich auch gerne vermeiden.
Ich weiß was Du meinst, der Sound ist recht seltsam, der hat mir lange Zeit den Zugang zur 'Gathering Wilderness' versperrt. Komischerweise musste ich erst ein paar Jahre Post-Rock, der ja auch oft einen recht verwaschenen Sound hat, hören, um Primordial wiederzuentdecken. Im Grunde genommen ist der Sound sehr "echt", das heißt, ungeschönt, wenig "produziert". Und dann meist analog aufgenommen. Vielleicht muß man Primordial von Vinyl runter hören, damit der Sound voll aufgeht...
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von salisbury » Dienstag 14. Juni 2011, 23:33
Dann springe ich doch gleich voll rein in die 90er. 1995 wurde das einzige Death-Metal-Album meiner Liste veröffentlicht. Standesgemäß von den Erfindern: Platz 35: Death - Symbolic (1995)  Was gibt es hier groß zu sagen? Vielleicht kann man diskutieren, ob die 'Symbolic' noch DEATH-Metal ist. Für mich ist sie mehr als das, sie ist eine Kollektion unglaublich geiler Kunstwerke der harten Rockmusik, gespielt von der erlesensten Auswahl an Musikern mit einer Wucht und mit einer Emotionalität, wie ich selten gehört habe. Damit entzieht sich das Album einer Kategorisierung/Typisierung und ist ganz einfach 'DEATH - Symbolic' for all times. Vielleicht nochwas zur Frage, warum ich nicht 'Sound of perserverance', welches in der Forums-Gunst sehr hoch steht, gewählt habe. Nun, ich weiß es nicht  . Qualitativ geben sich beide nix, 'Symbolic' ist bei seiner Verspieltheit etwas kompakter, und: ich hab es eben sehr viel öfter angehört  . Weil's eh jeder kennen dürfte, hier nur meine beiden Lieblingssongs: Crystal Mountain1000 eyes
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von Falkner » Dienstag 14. Juni 2011, 23:41
Ich kannte es noch nicht. Muss ich allem Anschein nach ändern. Ich habe mich unlängst in die 'Sound Of Perseverance' verliebt und das hier klingt dann doch recht ähnlich. 
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von salisbury » Mittwoch 15. Juni 2011, 00:12
Falkner hat geschrieben:Ich kannte es noch nicht. Muss ich allem Anschein nach ändern. Ich habe mich unlängst in die 'Sound Of Perseverance' verliebt und das hier klingt dann doch recht ähnlich. 
Ui! Ja, die sind sich schon ähnlich. "Human" und "Individual Thought patterns" sind auch noch zu empfehlen, wenn Du technischen DM magst. Die Alben davor sind eher was für DM-Puristen und klingen noch recht stumpf und unreif...aber erstmal die "Symbolic" Das nächste Album hat auch was mit Symbolen zu tun gibt's dann die Tage  .
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von Falkner » Mittwoch 15. Juni 2011, 00:23
salisbury hat geschrieben:Falkner hat geschrieben:Ich kannte es noch nicht. Muss ich allem Anschein nach ändern. Ich habe mich unlängst in die 'Sound Of Perseverance' verliebt und das hier klingt dann doch recht ähnlich. 
Ui! Ja, die sind sich schon ähnlich. "Human" und "Individual Thought patterns" sind auch noch zu empfehlen, wenn Du technischen DM magst. Die Alben davor sind eher was für DM-Puristen und klingen noch recht stumpf und unreif...aber erstmal die "Symbolic" Das nächste Album hat auch was mit Symbolen zu tun gibt's dann die Tage  .
Bin eigentlich überhaupt kein DM-Typ. Wenn's so klingt, werd' ich allerdings doch schwach.
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