123=7 und sein Top100-Potpurri

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Re: 123=7 und sein Top100-Potpurri

Beitragvon 123_7 » Sonntag 19. Juni 2011, 21:32

85. MAGNOLIA ELECTRIC CO. "Fading Trails"
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Boobs on the cover make my record sale Rock

Weniger ein Album, vielmehr eine Zusammenstellung von Songs aus verschiedenen Sessions. Mal geradlinig und verhältnismässig reich instrumentiert (Don't Fade On Me'), mal reduziert und desolat ('A Little At A Time'). Das ist zwar in der Regel nicht innovativ oder in seiner Form Aufsehen erregend, aber dass der gute Herr Molina mit seinen Outputs sowohl musikalisch als auch textlich sehr nahe geht, greift wohl auch ein bisschen das rosarote Brille-Prinzip. Toll finde ich das natürlich trotzdem, alleine schon wegen der wie immer ergreifenden Stimme. Sentimentalität pur.
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Re: 123=7 und sein Top100-Potpurri

Beitragvon Germon » Montag 20. Juni 2011, 14:13

123_7 hat geschrieben:...Boobs on the cover..

Na, wenigstens was.
:grins:
Ich seh zwar aus wie Herbert Grönemeyer, doch ich bin ein ganzer Mann!

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Re: 123=7 und sein Top100-Potpurri

Beitragvon 123_7 » Dienstag 21. Juni 2011, 21:14

Germon hat geschrieben:
123_7 hat geschrieben:...Boobs on the cover..

Na, wenigstens was.
:grins:


:grins: Punkt für dich.

84. VAUXDVIHL "To Dimension Logic"
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Schwelg Metal
Hier muss ich wohl erstmal der halben PM.de-Redaktion danken. Peter dafür, dass er mir selbstlos eine digitale Version zum Genuss bereitgestellt hat; Holg für seine Beharrlichkeit, tolle Musik im Forum zu behaupten und Frank, der die Scheibe überhaupt vernünftig zugänglich in Deutschland vertreibt. Und die hat es in sich: Die Band spielt genau den Metal, der mich auch bei Bands wie Psychotic Waltz oder Pain Of Salvation begeistert; frisch und eigenständig, mit unwiderstehlicher Atmosphäre, aber dennoch eigenständig und nicht zu Schade, um grosse Melodien einzuweben. Die für sich eigentlich gar nicht schöne Produktion, passt perfekt zur technokratischen und tiefurbanen Atmosphäre dieser Scheibe. Der Gesang ist zwar sehr metaltypisch, aber dennoch (oder gerade deswegen, ich mag ja Screams) unfassbar intensiv und mitreissend. Ganz grosses Metal-Breitwandkino. Da die Scheibe eh überall angepriesen wird, schenke ich mir Songbeispiele. Einfach kaufen.
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Re: 123=7 und sein Top100-Potpurri

Beitragvon 123_7 » Dienstag 21. Juni 2011, 21:23

83. NÆRVÆR "Nærvær"
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Weird Folk

Der kürzeste Tonträger dieser Liste ist eine 7" der norwegischen Combo rund um Terje Sagen und den ehemaligen In The Woods Jan Kenneth. Nærvær spielen eine Art progressiven (im Wortsinn!) Folk, mit Einflüssen aus Country, Blues, Gothic und modernen Folkströmen. Auf dieser 7" ist besonders der Track 'En Som...' derjenige, der mich teils wochenlang beschäftigt hat. Auf mich mutet er nach wie vor wie eine stromlose King Crimson-Version an mit reichlich schrägen Tönen und einem ungewöhnlichen Songaufbau. Sicherlich keine schöne Musik im herkömmlichen Sinne, aber dennoch geht für mich eine betörende Anziehungskraft auf, die auch irgendwie in einer Art Schönheit begründet liegt. Spannend und unkonventionell. Muss man nicht mögen, ich tue es sehr.
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Re: 123=7 und sein Top100-Potpurri

Beitragvon Chavo89 » Dienstag 21. Juni 2011, 22:16

123_7 hat geschrieben: 'En Som...'


Gar nicht schlecht. Das könnte man sich echt öfter mal anhören!
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Re: 123=7 und sein Top100-Potpurri

Beitragvon Holger Andrae » Mittwoch 22. Juni 2011, 19:14

So, nachdem ich Deine Alte Liste komplett aus der Gesamtwertung entfernt habe, kann ich hier guten Gewissens mal lauschen und kommentieren. Das wird sicher wieder ein Freudenfest.

Vanderbyust: Da hatte ich mich zwar schon kurz zu gefreut, aber in diesem Forum muss ich auf diese tolle Band noch einmal gesondert hinweisen: Die Band des anderen ehemaligen Powervice-Gitarristen ist einfach herrlicher Retro-Heavy-Rockbraten. 'Rock Bottom' von UFO ist als Cover schon einmal die richtige Grundlage. Man beweist, dass man es spielerisch drauf hat und beweist dann mit dem eigenen Material, dass es auch kompositorisch richtig abgeht. Ich hoffe, die werden größer und die Fans der laufenden Saxon-Tour – auf der sie Support sind - erkennen die Qualitäten dieser Band. Super Trooper.

Yeasayer: Beim ersten Anhören klang das irgendwie zu zaghaft, aber jetzt fesselt mich 'Wait For Summer' total. Das ist wirklich sehr schön. Die Optik der völlig unscheinbaren Typen unterstreicht die Atmosphäre sogar noch. Herrlich. '2080' ist dann nicht ganz so toll, aber auch fein. *notier*

Molina & Johnson: das will nicht zünden. Weder die Stimme, noch die Melodienführung. Kann gar nicht sagen, woran es genau liegt. Schade.

Fairport Convention: Mit denen wollte ich mich auch schon immer intensiver beschäftigen. Besitze nur zwei Sandy Denny Solo Alben. Die habe ich aber auch nicht wirklich oft angehört. Anyway, das hier gefällt mir sehr gut. 'Matty Grooves' am besten.

Assunder: Hui, das grummelt aber fein. Sehr dicht und dabei auch schön abwechslungsreich. In die Stimmung, dieses Album toll zu finden, möchte ich nicht geraten. Bin aktuell viel zu gut aufgelegt, um darin zu schwelgen. Das ist unglaublich niederschmetternd und zermürbend. Aber auf beinahe unangenehme Weise. Nicht, wie bei Warning und nicht wie bei Fear Of God. Eher wie Esotheric, aber das schreibe ich jetzt nur, weil mir eigentlich kein Vergleich einfällt.

Orne: Wieso hatte ich da jetzt Doom im Kopf? Keine Ahnung. Das ist natürlich sehr schick. Luftig produziert, eine sehr angenehme Stimme und ein musikalischer Facettenreichtum, der Freude breitet. *notier*

Dead Can Dance: Ja, die mag ich auch sehr gern. Hatte mal das Vergnügen die Band live erleben zu können. Das ist magisch und erhaben. Besser kann man diese Art der Musik nicht darbieten. Geht immer unter die Haut. Entspannungsmusik mit Tiefenwirkung.

Cream: Hossa. Unerwartet, aber dann doch beinahe typisch. Gerade, wenn man Deine aktuellen Vorlieben so beleuchtet. Von denen habe ich tatsächlich auch nichts und beim Anhören weiß ich auch warum sich das auch nicht schnell ändern wird: Der Gesang. Komme ich gar nicht mit klar. Kontraproduktiv zur Musik ist er beinahe gelangweilt, während die Instrumentierung herrlich farbenfroh punkten kann. Hmpf.

Wishbone Ash: Ich kenne immer noch nur die "Argus". Und die habe ich auch noch nicht oft genug gehört. 'Vas Dis' ist schon mal saucool. Das mag ich. Freakig, kauzig, holgig. Und auch 'The Pilgrim' ist sehr schön. Aber das wusste ich vorher. Die Band steht eh auf meiner Liste.

Sigur Ros: Wenn dieser unerträgliche Gesang einsetzt, zieht sich bei mir alles zusammen. Kreide auf einer Tafel ist hübschig dagegen. Dann auch noch Blasinstrumente und eine Stimmung, die ich nicht erfassen kann (und möchte). Wann hört man so etwas? Einfach Nebenher oder unterm Kopfhörer? Die Percussion ist dann so klinisch, dass ich glaube, eine Infusion Seifenlauge gespritzt bekomme. Versuchen wir einen anderen Song: 'Hjartao Hamast'. Das beginnt zumindest mal organischer und rockt ein bisschen. Jetzt ist der Gesang auch nicht so enervierend. Aber richtig gefallen tut mir das leider trotzdem nicht. Porezllan-Musik.

Vashti Bunyan: Kenne den Spot wohl nicht. Aber die Stimme ist sofort angenehm. Sehr angenehm. Der Song an sich ist nett, aber nicht super. Mal schauen, was da noch im Angebot ist. Joa, alles nett, aber nichts, was mich jetzt aus dem Stehgreif heraus begeistern kann.

Graveyard: Hype. Ich mag die Rival Sons lieber, was eventuell an mehr Rock liegt und am Gesang. Dieser hier hat etwas zu viel Nölisin getrunken. Aber angenehm, dass solche Musik wieder modern wird. Wie paradox dies aus dem Mund eines Scheuklappenmetallers zu hören, nicht?

Magnolia Electric Co: Die Stimme ist auch schon wieder nicht meins. Passt aber in Deine Liste wunderbar. Grundsätzlich bin ich für solche Musik zu hibbelig. Das höre ich, finde es ansprechend, werde es aber nicht selbst wieder auflegen. Das klappt nur mit entsprechender Melancholie oder sakraler Stimmung (DCD). Schräg, ei know.

Naervaer: Diese oben wegbrechende Stimme ist ja der helle Wahnsinn. Das ist großartig. *notier*
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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Re: 123=7 und sein Top100-Potpurri

Beitragvon 123_7 » Donnerstag 23. Juni 2011, 20:09

82. ANATHEMA "Alternative 4"
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Rock

Anathema ist sicherlich die Band mit der höchsten Konsistenz in meiner Plattensammlung. Die Band verfolgt mich nun schon gut 10 Jahre und ich greife immer wieder gerne auf ihre Veröffentlichungen zurück, wovon es mir drei ganz besonders angetan haben. Diese hier geht den mit "Eternity" begonnenen Schritt weiter und entschlackt den Sound um eruptive Ausbrüche und den letzten Reminiszenzen zum Metal. Stattdessen wird sehr emotionaler und melancholischer Rock geboten, der vor allem von der gereiften Stimme Vincent Cavanaughs profitiert. Absoluter Tränendrücker ist für mich 'Lost Control' mit seinem starken Gothic-Einschlag. Aber auch das von Peter so verehrte 'Regret' sollte nicht unerwähnt bleiben sowie das intensive 'Re-Connect', das von der Stilistik noch auf die Frühwerke schielt.
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Re: 123=7 und sein Top100-Potpurri

Beitragvon Feamorn » Donnerstag 23. Juni 2011, 20:14

Die hat bei mir den "Keim" gelegt (hab mir die im Grunde glaube ich wegen Peters dauernden Lobpreisungen damals geholt). Hat dann seine Zeit gedauert, aber irgendwann war ich reif und meine Anathema-Sammlung wächst nun stetig (was zugegeben auch an den "Gelegenheiten" der letzten Zeit liegt).

Sehr schöne Platte jedenfalls! :)
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Re: 123=7 und sein Top100-Potpurri

Beitragvon 123_7 » Donnerstag 23. Juni 2011, 20:20

Holger Andrae hat geschrieben:Vanderbyust: Da hatte ich mich zwar schon kurz zu gefreut, aber in diesem Forum muss ich auf diese tolle Band noch einmal gesondert hinweisen: Die Band des anderen ehemaligen Powervice-Gitarristen ist einfach herrlicher Retro-Heavy-Rockbraten. 'Rock Bottom' von UFO ist als Cover schon einmal die richtige Grundlage. Man beweist, dass man es spielerisch drauf hat und beweist dann mit dem eigenen Material, dass es auch kompositorisch richtig abgeht. Ich hoffe, die werden größer und die Fans der laufenden Saxon-Tour – auf der sie Support sind - erkennen die Qualitäten dieser Band. Super Trooper.

Ich hoffe sie irgendwann live sehen zu können. Mächtig.

Yeasayer: Beim ersten Anhören klang das irgendwie zu zaghaft, aber jetzt fesselt mich 'Wait For Summer' total. Das ist wirklich sehr schön. Die Optik der völlig unscheinbaren Typen unterstreicht die Atmosphäre sogar noch. Herrlich. '2080' ist dann nicht ganz so toll, aber auch fein. *notier*

Ja, gerade das Debüt macht einen unheimlich frischen und ungezwungen Eindruck. Denke, dass es dir auch auf Albumlänge gefallen könnte, aber schwer zu sagen, da sie zwar experimentell, aber schon auch sehr massenkompatibel schreiben. Musst du schauen, ob dir das liegt. Kann dich gerne mit mehr versorgen.

Molina & Johnson: das will nicht zünden. Weder die Stimme, noch die Melodienführung. Kann gar nicht sagen, woran es genau liegt. Schade.

Ich weiss auch nicht, warum es mir gefällt. Es ist vor allem Molinas Stimme, die einfach den Schlüssel zu meinem Herzen besitzt. Ich versuche auch gar nicht objektiv das zu analysieren, weil ich mir die Musik damit nur kaputt machen würde.

Fairport Convention: Mit denen wollte ich mich auch schon immer intensiver beschäftigen. Besitze nur zwei Sandy Denny Solo Alben. Die habe ich aber auch nicht wirklich oft angehört. Anyway, das hier gefällt mir sehr gut. 'Matty Grooves' am besten.

Weise Wahl. "Unhalfbricking" ist noch zu mir unterwegs. Bin gespannt. Tolle Band.

Assunder: Hui, das grummelt aber fein. Sehr dicht und dabei auch schön abwechslungsreich. In die Stimmung, dieses Album toll zu finden, möchte ich nicht geraten. Bin aktuell viel zu gut aufgelegt, um darin zu schwelgen. Das ist unglaublich niederschmetternd und zermürbend. Aber auf beinahe unangenehme Weise. Nicht, wie bei Warning und nicht wie bei Fear Of God. Eher wie Esotheric, aber das schreibe ich jetzt nur, weil mir eigentlich kein Vergleich einfällt.

An Esoteric habe ich nicht gedacht, da diese doch eher sphärisch und beinahe ätherisch spielen. Asunder ist dagegen die pure Staubwolke. Das ist wirklich eine unangenehme Scheibe, die man sich nicht im fröhlichen Zustand anhören kann. Dafür ist die Ausrichtung der Band einfach zu einseitig. Was nichts negatives ist.

Orne: Wieso hatte ich da jetzt Doom im Kopf? Keine Ahnung. Das ist natürlich sehr schick. Luftig produziert, eine sehr angenehme Stimme und ein musikalischer Facettenreichtum, der Freude breitet. *notier*

Doom, weil Doombesetzung. Mag es sehr. Wenn auch pures Worshipping, ich finde es sehr gut umgesetzt.

Dead Can Dance: Ja, die mag ich auch sehr gern. Hatte mal das Vergnügen die Band live erleben zu können. Das ist magisch und erhaben. Besser kann man diese Art der Musik nicht darbieten. Geht immer unter die Haut. Entspannungsmusik mit Tiefenwirkung.

Wördchen.

Cream: Hossa. Unerwartet, aber dann doch beinahe typisch. Gerade, wenn man Deine aktuellen Vorlieben so beleuchtet. Von denen habe ich tatsächlich auch nichts und beim Anhören weiß ich auch warum sich das auch nicht schnell ändern wird: Der Gesang. Komme ich gar nicht mit klar. Kontraproduktiv zur Musik ist er beinahe gelangweilt, während die Instrumentierung herrlich farbenfroh punkten kann. Hmpf.

Verstehe ich, stört mich aber nicht. Ich glaube, dass expressiverer Gesang irgendwie auch die Atmosphäre zerstören würde. So klingt es einfach entspannt, wie wenn Kumpels zusammen einfach geile Musik zocken. So geht es mir auch, wenn ich FALCON höre. Relaxter Proberaumflair mit Fuck You-Attitüde und geilen Riffs.

Wishbone Ash: Ich kenne immer noch nur die "Argus". Und die habe ich auch noch nicht oft genug gehört. 'Vas Dis' ist schon mal saucool. Das mag ich. Freakig, kauzig, holgig. Und auch 'The Pilgrim' ist sehr schön. Aber das wusste ich vorher. Die Band steht eh auf meiner Liste.

Ich bin total dem Debüt verfallen. Das brauchst du so oder so. Wird aber auch noch in der Liste auftauchen. Ganz spät.

Sigur Ros: Wenn dieser unerträgliche Gesang einsetzt, zieht sich bei mir alles zusammen. Kreide auf einer Tafel ist hübschig dagegen. Dann auch noch Blasinstrumente und eine Stimmung, die ich nicht erfassen kann (und möchte). Wann hört man so etwas? Einfach Nebenher oder unterm Kopfhörer? Die Percussion ist dann so klinisch, dass ich glaube, eine Infusion Seifenlauge gespritzt bekomme. Versuchen wir einen anderen Song: 'Hjartao Hamast'. Das beginnt zumindest mal organischer und rockt ein bisschen. Jetzt ist der Gesang auch nicht so enervierend. Aber richtig gefallen tut mir das leider trotzdem nicht. Porezllan-Musik.

Ich bin häufig in der Stimmung, wobei es mir dieses Album tatsächlich eher als Hintergrundmusik am liebsten ist. Bei "()" ist es anders, aber dieses fliesst so schön nach vorne, man verwebt seine Umwelt mit den umschmeichelnden Klängen. Wie ein Additivum fügt es sich einfach wunderbar ein. Aber ich bin komisch, ich weiß.

Vashti Bunyan: Kenne den Spot wohl nicht. Aber die Stimme ist sofort angenehm. Sehr angenehm. Der Song an sich ist nett, aber nicht super. Mal schauen, was da noch im Angebot ist. Joa, alles nett, aber nichts, was mich jetzt aus dem Stehgreif heraus begeistern kann.

Auch das kann ich nachvollziehen, aber auch hier weiss ich, dass ich mir mit zu viel überlegen, mir diese wunderbare Musik madig machen kann. Nicht denken, geniessen :-)

Graveyard: Hype. Ich mag die Rival Sons lieber, was eventuell an mehr Rock liegt und am Gesang. Dieser hier hat etwas zu viel Nölisin getrunken. Aber angenehm, dass solche Musik wieder modern wird. Wie paradox dies aus dem Mund eines Scheuklappenmetallers zu hören, nicht?
Ich kenn die neue nicht, aber ich find die s/t von Graveyard hat mal ganz gehörig viel Rock im Arsch. Kann deine Aussage also nicht ganz nachvollziehen. Rival Sons ist aber auch auf meinem Schirm (schon länger), aber wird erst jetzt so langsam richtig erhältlich.

Magnolia Electric Co: Die Stimme ist auch schon wieder nicht meins. Passt aber in Deine Liste wunderbar. Grundsätzlich bin ich für solche Musik zu hibbelig. Das höre ich, finde es ansprechend, werde es aber nicht selbst wieder auflegen. Das klappt nur mit entsprechender Melancholie oder sakraler Stimmung (DCD). Schräg, ei know.
Siehe Molina & Johnson. Ich bin Molina-Fanboy.

Naervaer: Diese oben wegbrechende Stimme ist ja der helle Wahnsinn. Das ist großartig. *notier*
Ja! Ich finde es eh schade, dass produktionstechnisch die Stimme viel zu kritisch betrachtet wird. Gerade dieses Wegbrechen macht es so emotional und ergreifend. Ich denke, dass Naervaer trotz der komplett unmetallischen Ausrichtug auch Kameraden wie Rüdiger gefallen könnte, weil sie einfach so extrem unkonventionell agieren. Zudem der Background der Mitwirkenden zum grössten Teil aus dem Metalbereich resultiert.

Danke dir für die Kommentare :-)
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Re: 123=7 und sein Top100-Potpurri

Beitragvon Chavo89 » Donnerstag 23. Juni 2011, 20:42

Anathema kommt bei mir leider schon wieder nicht über den "ganz nett"-Status hinaus. Irgendwie ist das zwar echt schön, aber meine Ohren wollen es einfach nicht hören.
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