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von Jesus » Samstag 16. Juli 2011, 03:45
Chavo89 hat geschrieben:Also, das Album, welches sich in meinem Besitz befindet, ist gänzlich Punk- und Ska-frei.
Sehr gut. Dann auf die Einkaufsliste damit.
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Jesus
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von Chavo89 » Samstag 16. Juli 2011, 13:22
Chavo89 hat geschrieben:Jesus hat geschrieben:#3 Fluxkompensator an! Zurück in die 80er! Ich bin Darth Vader vom Planeten Vulkan! Möglicherweise bin ich auch so etwas in der Art wie SAVATAGE vom Planeten Heavymetallia. Altmodischer und mit ziemlicher Sicherheit amerikanischer Stahl mit bouncy riffs und einem völlig überdreht kreischenden Sänger, der alle paar Sekunden einen dermaßen fies spitzen Schrei loslässt, dass mir sämtliche Wolle ausfällt. Die Menschen, die Growls und Gekeife harsch finden, sollten sich das hier mal antun. Textlich ist nichts zu verstehen, die Elemente habe ich alle schon in tausend anderen vergleichbaren Songs gehört, weswegen es mir unmöglich ist, irgendwelche identifizierenden Merkmale auszumachen. Das klingt halt so wie Heavy Metal damals klang. Naja, damit schlachte ich jetzt einfach mal eine heilige Kuh und sage, dass ich das hier doof finde.  Ja, das war einer der Ärger-Songs. Hat wohl geklappt! Altmodisch ist das definitiv, richtig alt ist es allerdings nicht (das Album erschien 1990). Amerikanisch klingen tut es in der Tat, aber eigentlich stammt es aus dem beschaulichen Herne. Damit dürften einige hier wissen, von welcher Band die Rede ist. Manch einer könnte vielleicht sogar den Song erraten...
Wie viele Bands kommen denn aus Herne? Das ist doch wohl echt einfach!  Die Band klingt heutzutage ganz schön anders, vor allem der Sänger hat eine ziemliche Entwicklung hinter sich. Dieser Song ist der erste auf dem '90er Album der Band. Chavo89 hat geschrieben:Jesus hat geschrieben:#7 Ein bisschen elektronisch angehauchter Alternative Rock... Synthiegedudel, etwas traditioneller Sänger umgeben von modernerem Gewand. Extrem auf Eingängigkeit und leichte Mitschunkeltauglichkeit getrimmt. Einfaches Strophe-Refrain-Muster, gut mitsingbar. "Count to ten, make it stop, make it begin, makes it through, makes it in, moves like the weed (?) in the wind". Die Gitarren- und Keyboardparts haben schon irgendwie was von DARK TRANQUILLITY. Die sind es natürlich nicht, aber meine schiefen Ohren machen da leichte Parallelen aus. Netter Solopart, insgesamt sehr radiotaugliche Affäre. Könnte man sogar zu hören bekommen auf StarFM oder Fritz oder wie diese "alternativen" *husthust* Radiosender hier heißen... Ganz nett.
Hmmmm, ich hätte gedacht, dass dir dieser Song etwas mehr Begeisterung entlocken könnten. Naja, was solls. Alternative Rock spielen die Herren aus Schweden nämlich eigentlich gar nicht. Eher Gothic-Metal (bitte nicht hauen, ich kenn mich mit dem Genre nicht aus!). Anhand des Textausschnittes müssten Kenner das eigentlich erraten können.
Das vorletzte Album der Band aus Borås, von dem dieser Song stammt, hat ein echt tolles Cover und dürfte hier im Forum eigentlich nicht ganz unbekannt sein. Monde und Pilze in einem See aus Tränen... Chavo89 hat geschrieben:Jesus hat geschrieben:#9 Etwas thrashiger geht's hier zu, was mir generell eher entgegenkommen würde... Aber es soll ja auch Ausnahmen geben. Das hier ist so eine. Gehaspelter Sprechgesang und spitze Schreie, irgendwas von "grab their bones". Sehr traditionell und monoton. Musikalisch nichts Besonderes, aber den Gesang finde ich ganz besonders unbeholfen. Nicht aggressiv, nicht melodisch, irgendwie fad.
Ich wollte was Härteres drauf packen. Aber da du dich da ja ziemlich gut auskennst, habe ich mich im Epic Metal-Untergrund bedient. Diese Band kommt aus Chile und hat mittlerweile zwei Alben rausgebracht, die ich beide noch nicht kenne. Ich habe nur so ne geile Compilation aus dem Jahr 2008. Der Song heißt "Grind their Bones".
Wer kennt sich im chilenischen Epic-Metal-Underground aus? Niemand? Kann ja wohl nicht wahr sein! Es handelt sich hier um die Bekloppten von BATTLERAGE! Chavo89 hat geschrieben:Jesus hat geschrieben:#13 Ein ANATHEMA-mäßiges cleanes Gitarrenintro, vereinzelte Riffetzen und dann der doomige Rhythmus. Yeah, das beginnt doch wenigstens ordentlich. Doom ist es nicht unbedingt in Reinkultur, aber ordentlich headbangtauglicher Heavy Metal in niederen Schlagzahlen mit einem typischen 80er-Sänger. Auch wieder etwas Älteres, würde ich meinen. Nach 3 Minuten kommt das Intro zurück (das klingt aber wirklich wie was von der "A Natural Disaster"...) und das klassische Metalbreak ertönt. "There are those who run, there are those who hide, there are those who cry howling into the night" wird immer wiederholt, es wird mehrstimmig, steigert sich. Dramatischer Aufbau. "Darker than oblivion, I'm waiting for the night to come". Bis hier hin ist das recht cool. Der Solopart ist wieder schneller, alles immer noch klassisch, aber erstaunlicherweise gut zu hören für meine sonst so ferriverophoben Ohren. "I am a wicked man, I am a tortured man" und abrupter Schluss. Besser als bei den ersten 5 oder 6 Durchläufen. Vielleicht ist ja doch noch nicht Hopfen und Malz verloren Moment... das erinnert mich an was... *zum Kühlschrank geh*
Eigentlich verwunderlich, dass das noch nicht erraten wurde. Bei den ganzen Untergrund-Metallern hier im Forum. Obwohl, das wäre jetzt echt fies, denn dieser Track ist nur auf dem 2002er Reissue des 1984 erschienen Albums. Und dann singt da auch noch ein anderer Sänger. Die Band aus New Jersey hat bislang drei Alben veröffentlicht und sich erst vor Kurzem wieder zusammen gefunden. Seitdem schreiben die immer komische Nachrichten in Gangsta-Slang bei Facebook und faseln irgendwas von einem neuen Album, das demnächst erscheinen soll.
Herr Kubaschk könnte das hier eigentlich erraten, zumindest hat exxistiert von ihm eine Besprechung eben dieses Re-Releases. Auch andere KIT-Gänger könnten das herausbekommen. Chavo89 hat geschrieben:Jesus hat geschrieben:#14 *Schluck trink* Aaaaah... bei den Temperaturen genau das Richtige. Also wir beginnen mit recht heftigen Riffs und moderner Produktion. Klingt schon fast zu böse für diesen Sampler, bis unerwartet fiepsige Keyboardsounds ertönen. Beschwörend halbgesprochener Gesang in mittlerer Stimmlage murmelt irgendetwas Unverständliches. Wenn er nicht murmelt, klingt es immer noch fremdartig. Sprache kann ich nicht so ohne weiteres zuordnen. Hat etwas Folkiges an sich, der Sound. Modern, aber nicht so ganz wahrstahlig. Eher finnische Wälder denn britische Verhüttungsanlagen. Wenn ich mir recht überlege, ist das Gefiepse auch kein Keyboard, sondern eine Flöte. Insgesamt sehr verwirrend, das Stück, aufgrund seiner etwas schizophrenen Natur. Das Flötengedudel und der Sprechgesang haben was von fennoskandinavischem Folk Metal, die knackigen Riffs und der heftig groovende Rhythmus wiederum passen da gar nicht dazu. Auch bin ich mir nicht sicher, was der Höhepunkt sein soll, da es nach nur knapp über 3 Minuten endet, ohne einen Spannungsbogen wie das vorherige Stück aufzubauen. Das muss an sich noch gar nichts Schlechtes bedeuten, lässt mich aber etwas fragend zurück. Vom Gesang her würde ich hier auf den gesuchten XAVIER NAIDOO tippen, denn bei dem verstehe ich auch nie ein Wort. Wie dem auch sei, es ist nicht unbedingt meine Schiene, aber interessant war das allemal.
Diese Esten (?) haben bislang vier Alben veröffentlicht. Dieser Song ist auf dem aktuellen zu finden.
Es gibt bei MA gute 150 Bands aus Estland. Ich kenne nur eine, und ihr? Diese Wölfe veröffentlichten das aktuellste Album letztes Jahr. Das hier ist der Titeltrack.
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von Falkner » Samstag 16. Juli 2011, 15:21
Also ist Nummer 7 vom Album 'Moons & Mushrooms' von Lake Of Tears. Kenne leider das Album nicht, von daher kann ich keinen Song nennen.
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von Chavo89 » Mittwoch 20. Juli 2011, 11:22
Ein kleines Update:
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von Chavo89 » Donnerstag 28. Juli 2011, 15:06
Ich löse dann heute Abend oder morgen mal auf, ne?
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von Peter Kubaschk » Donnerstag 28. Juli 2011, 15:22
äh, die 13 ist EXXPLORER und 'Man From Nowhere'.
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von Chavo89 » Donnerstag 28. Juli 2011, 15:23
Peter Kubaschk hat geschrieben:äh, die 13 ist EXXPLORER und 'Man From Nowhere'.
Wusst ich doch, dass du das raus kriegst! 
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von Chavo89 » Donnerstag 28. Juli 2011, 17:20
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von Jesus » Donnerstag 28. Juli 2011, 17:35
Und jetzt weiß ich auch, wie sagenumwobenen Rage klingen. Oder besser gesagt, ich weiß es nicht mehr, weil ich schon wieder völlig vergessen habe, wie der Song klingt. Aber zumindest kann ich das Thema jetzt auch abhaken 
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von Chavo89 » Donnerstag 28. Juli 2011, 18:24
Jesus hat geschrieben:Und jetzt weiß ich auch, wie sagenumwobenen Rage klingen. Oder besser gesagt, ich weiß es nicht mehr, weil ich schon wieder völlig vergessen habe, wie der Song klingt. Aber zumindest kann ich das Thema jetzt auch abhaken 
Naja, das ist schon ein sehr untypischer Song. Peavy singt heutzutage viel, viel tiefer und ganz so aufgedreht klingen die sonst auch eher nicht. Ist aber immer noch nichts für dich, denke ich. 
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