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salisbury's top100Re: salisbury's top100Das ist ja das komische: Die Stimme soll "echt" und nicht gespielt sein, klingt aber für meine Ohren hochgradig gespielt und unecht. Nuja, man muss ja nicht alles verstehen
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Re: salisbury's top100
Häh? Robb Flynn schreibt Texte auf dem Niveau eines Achtjährigen und jammert ebenso wie der Typ von KORN seit 20 Jahren herum, dass sein Papi ihn früher geschlagen hat und wie voll unfair die Welt ihn behandelt. Und im nächsten Song shoutet er wieder, was für ein beinharter Kerl er doch ist. Kein bisschen aufgesetzt und unehrlich, das Ganze.
Re: salisbury's top100
Ja, das ist echt komisch. Vielleicht sogar gespielt komisch. Vor allem weil wir zwei oft ein ähnliches Empfinden für Musik haben, finde ich diese Diskrepanz...erstaunlich. Die Art und Weise wie die menschliche Stimme auf andere Menschen wirkt ist eben höchst individuell und daher absolut nicht vorhersehbar. Ich frage mich grad, was für einen Sinn das haben könnte, daß das so ist... Realer Name: Thomas Becker
Re: salisbury's top100
Hier gehts nicht darum was für ein Arsch Flynn ist oder wie aufgesetzt manche seiner Texte sind, und wie du siehst geht es mir auch nicht darum dass sie bestimmte Emotionen transportieren (meinetwegen die, welche den Texten nach ausgelöst werden sollten), sondern einzig darum, dass MACHINE HEAD überhaupt Emotionen bei mir auslöst und diese (auch) durch die Stimme des Sängers transportiert werden. Gut, die Band hat halt nur ein gutes Album ("The Blackening"), aber darauf sind beispielsweise Songs wie "Halo" die mich durchaus auch auf einer melancholischen Ebene packen, ansonsten ist das meist eher Schmerz oder innere Zerissenheit. NEVERMORE lösen nur ein Gefühl bei mir aus, und das ist das Gefühl genervt zu sein und Unbehagen als einer ganz, ganz leichten Form von Ekel.
Nuja, wir haben ein sehr ähnliches Empfinden was bestimmte Arten von Musik angeht, aber je härter (metallischer?) es wird desto mehr laufen wir diesbezüglich auseinander. Insofern überrascht das dann auch wieder weniger Mir fallen grad auch nicht allzu viele Metalbands ein die wir gemeinsam haben...?
Ich würde mal folgendes vermuten: An dem Klang der Stimme und wie bestimmte Sachen intoniert werden erkennt man Freund und Feind, ganz einfach runtergebrochen: wenn ich aus einem Dorf in China komme und du aus einem anderen Dorf in China 200 km von meinem Weg erkenne ich dich direkt als Fremden und damit potenziellen Feind eben weil du anders sprichst, und das obwohl unsere Sprache ähnlich oder vielleicht sogar gleich ist. Ist jetzt natürlich eher ein evolutionsbiologischer Ansatz, da mag es ganz andere Erklärungen geben. Gleichzeitig ist es aber auch so dass man lernt bestimmte Arten als "Freund" zu erkennen solange man sich nur lange unter ihnen bewegt. Daher bin ich ja auch überzeugt dass man sich in sowas wie Metalcore-Shouter reinhören kann wenn man das nur will, ich persönlich habe mich auch in BM-Gekeife, DM-Gegrowle, klassische Heavy-Metal Sänger usw. reingehört. War damals für mich alles Neuland und ich habs mir erschlossen weil ich es wollte.
Re: salisbury's top100Hm, zu MACHINE HEAD und Robb Flynn kann ich keine qualifizierte Meinung abgeben, außer daß ich die Band mag. Einige Alben sind cool, die 'Burn my eyes' dann die mit irgendwas mit 'Empire' und 'Blackening'. Auch habe ich bislang keinen Grund gefunden, Herrn Flynn unsympathisch zu finden, die Meinung basiert auf zwei Livekonzerten, wo Herr Flynn gutes Entertainment geliefert hat. Auf welcher Basis ihm solcher Hass zuteil kommt, nicht nur beim Schaf, ist mir nicht bekannt, aber es gbt ja im Forum so manche Objekte, die einfach mal so gehasst werden ohne daß ich den Grund erkenne...ohne viel zu wissen kommt er für mich in die Katregorie "Schauspieler", der einfach ein Image hat, das vorm Zubettgehen wieder ablegt.
Ganz sicher ist an Froschs Theorie zur Stimme was dran, erklärt aber noch lang nicht alles. Manchmal können Stimmen sehr ähnlich sein und bestimmte Nuancen sorgen für Wohlgefühl oder Fußpilz. Äh, Fußpilz ist ja gut...dann eben...Unwohlsein .Auch der "Wo ein Wille ist ist auch Weg"-Ansatz ist prizipiell völlig richtig. Bei mir: Black Metal. Aber dennoch funktioniert das trotz bestem Willen bei manchen Sachen absolut überhaupt nicht. Oder willst Du sagen, Frosch, Du würdest Dane gut finden, wenn Du es wirklich richtig ganz doll wolltest? Und wo ist da der Sinn? Warum sollte man das tun? Musik soll entspannen, bestenfalls den Geist fordern und ich mag es gerne, zu knobeln und langsam zu verstehen und Neues und Fremdes zu entdecken. Aber ich will mich nicht zwingen... Realer Name: Thomas Becker
Re: salisbury's top100Das war mehr bezogen auf Gesangsstile. Ich habs ja gewollt ihn gut zu finden, habe ihn aber beim Versuch nur gelernt ihn noch mehr nicht zu mögen.
Vollkommen zu erklären wieso man manches mag und anderes, sehr ähnlich nicht kann man wohl kaum. War mehr ein allgemeiner Ansatz wieso man manches tendenziell vielleicht eher mögen könnte und manches eher weniger.
Re: salisbury's top100richtig hart, ist der Flynn auf jeden Fall nicht. Hinter der Bühne wird frisch gepresster Gemüsesaft getrunken.
Re: salisbury's top100Mal weiter im Text.
Metallica - AJFA Das viertbeste Metallica-Album. Neben einigen tollen Songs - 'One', Dyers Eve', 'Blackened' - leider auch einige Songs, die schlicht und ergreifend viel zu lang sind. Obendrein nervt der permanente Midtemporhythmus und der Anti-Newsted-Sound. Auf der Tour hab ich die Jungs in Hannover gesehen (mit QR und Warrior Soul) und musste wirklich mehrfach laut lachen, wie schlecht der Dänenkönig dies Takte nicht halten konnte. Anekdoten Besitze nur die "Nucleus" und mag das ziemlich gern. Irgendwann, wenn ich einmal ganz viel Zeit habe, werde ich mich intensiver mit der band beschäftigen. Dafür muss ich aber vorher noch ein bisschen mehr king Crimson kaufen. Da bin ich auch noch nicht komplett. Nevermore Sehr feines Album. Schön sperrig. Mag ich gern. Nicht ganz so gern wie die kuschelige DHIADW, aber besser als die drei letzten. Wobei auf der vorletzten auch gute Songs drauf sind. Trotz der Soundkeule. Die Parallele zu Machine Head kann ich insofern nachvollziehen als das mir die heute so beliebte DHIADW beim ersten Antesten viel zu modern geklungen hat. Okay, das hatte sich schnell relativiert, aber anfänglich musste ich mich da schon durch beißen. Bei Machine Head gibt es für mich aber keinen Hebel, der mir auch nur ein Anbeißen ermöglichen würde: Kopftöne, Robb Flynn, die Omnipräsenz in den 90ern, das Ghettogeblubber, das Machogetue, das komplette Gegenteil von meiner Musikvorstellung. Obendrein hat er Violence aufgelöst und über seine Nummer bei Forbidden will ich auch nicht weiter nachdenken. Und nur, weil die letzte irgendwie "progressiv" klingt, muss ich das nicht plötzlich toll finden. Dave McClain soll mit Minister Of ANger mal ein ALbum aufnehmen ... Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
Re: salisbury's top100Puh, ich steh kurz vorm Ende, noch 12 Alben...also los! Das nächste ist wohlbekannt und deshalb recht einfach loszuwerden, jeder hier wird da schon seine Meinung zu haben:
Platz 12 Savatage - Streets: A rock opera (1991) ![]() War damals ein Geburtstagsgeschenk. Ich hatte schon "Gutter Ballet" auf Platte und fand das toll aber die hier war mein endgültiger Einstieg ins große Sava-Universum. Ein Rock Oper, die mich berührt hat und es größtenteils immer noch tut. SAVATAGE kombinieren auf einzigartige Weise ihre Stärken, nämlich bombastischen Metal mit gefühlvollen Balladen und das Tag-Team Oliva/Oliva glänzt auf der ganzen Bandbreite der Rockskala. Sägende Riffs und leise Pianotupfer, opulente Gitarrensoli und bombastischer Pomp prägen die Königin der Rockopern und tragen sie in den Himmel. Ich hab geheult, als Criss Oliva gestorben ist, aber hier hat er sich für die Ewigkeit eingraviert. Blautiers favourite sava album. My favourite song: Tonight he grins again My fave ballad: Believe Den mag ich auch sehr und macht mich oft traurig: St. Patricks Eigentlich ist jeder Song ein Knaller, auch wenn ein paar Songs mich heute nimmer so sehr fesseln wie früher. Dennoch, wenn ich bedenke, wie sehr ich dieses Album früher vergöttert habe, ist der Platz 12 am Ende gerecht. .Realer Name: Thomas Becker
Re: salisbury's top100Holger hat das bessere SAVATAGE Album in seiner Top100. Das hier ist bestenfalls nett, aber grundsätzlich relativ öde. Aber ich feier ja grad METAL CHURCH ab, insofern schreib ich mal sicherheitshalber ein "bisher" in diesen Post rein... nur damit ich sagen kann ich hätte es ja schon damals vorhergesehen dass es mir möglicherweise gefallen könnte... falls nicht, dann kräht eh kein Hahn danach
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