Weekly Playlist

Hier geht es um das alles, was den Rocker / Metaller / Goth so bewegt.

Re: Weekly Playlist

Beitragvon Rüdiger Stehle » Samstag 10. September 2011, 09:39

Holger Andrae hat geschrieben:
Rüdiger Stehle hat geschrieben:
Jesus hat geschrieben:Weekly Playlists sind aufwendig und doof.

Yup. Die Erkenntnis drängt sich mir auch auf. Mein Statistik-Experiment wird somit nach acht Monaten beendet. Die daraus gewonnenen Werte sind mir den Stress nicht wert. Ich hätte die Statistik zwar gerne, aber der Aufwand ist viel zu groß.


Ich mache auch lieber weiter meine Gesamthörliste. Reicht mir völlig aus. Wenig Aufwand.


Das ist ein Missverständnis: Exakt mit jener höre ich auf, weil es mir zu viel Arbeit ist. Die Weekly Playlist stört mich an sich nicht, aber die Gesamtliste stört mich. Ohne Soundcheck würde ich das wohl durchhalten, aber wenn man jeden Monat 30 Scheiben x-fach eintragen muss, die man mal ganz mal teilweise gehört hat und von denen nachher 25 nie wieder in der Liste auftauchen werden, ist es einfach lästig und nunnötig. Außerdem ist die Liste eh nie komplett richtig, weil ich - gerade bei langen Autofahrten oder auswärts - immer etwas von dem vergesse, was gelaufen ist. Und zu guter Letzt: Was für eine Aussagekraft hat eine Gesamtliste denn noch, wenn man sie mit 36 Jahren, nach 24 Jahren Heavy Metal erst anfängt. Der Nutzen ist einfach recht gering.

Dass die Weekly Playlists dann eben wegfallen oder zumindest unvollständig sein werden ist dann mehr der ärgerliche Nebeneffekt, aber ich hab einfach nicht die Energie, das Zeug weiter zu führen, weil ich mich immer ärgere, dass Details nicht stimmen.
alias Hugin der Rabe.
Ravnen fra steinfjellet.
Háv. 38
Benutzeravatar
Rüdiger Stehle
Musikredaktion
 
Beiträge: 35320
Registriert: Samstag 6. Februar 2010, 22:52
Wohnort: Schwabenland

Re: Weekly Playlist

Beitragvon Julian Rohrer » Samstag 10. September 2011, 10:15

War das mit den Jahren nicht andersherum? ;P Sorry für den unqualifizierten Kommentar aus dem Off - das mal gleich vorweg, aber irgendwie muss man ja mal wieder ankommen im Forum :D
Benutzeravatar
Julian Rohrer
Musikredaktion
 
Beiträge: 3571
Registriert: Samstag 6. Februar 2010, 21:22
Wohnort: München

Re: Weekly Playlist

Beitragvon Rüdiger Stehle » Samstag 10. September 2011, 10:23

Julian Rohrer hat geschrieben:War das mit den Jahren nicht andersherum? ;P Sorry für den unqualifizierten Kommentar aus dem Off - das mal gleich vorweg, aber irgendwie muss man ja mal wieder ankommen im Forum :D


Schön wäre es ja. 24 Jahre alt und 36 Jahre Metal hinter der Glocke... das könnte nicht jeder von sich behaupten.
alias Hugin der Rabe.
Ravnen fra steinfjellet.
Háv. 38
Benutzeravatar
Rüdiger Stehle
Musikredaktion
 
Beiträge: 35320
Registriert: Samstag 6. Februar 2010, 22:52
Wohnort: Schwabenland

Re: Weekly Playlist

Beitragvon Julian Rohrer » Samstag 10. September 2011, 10:23

Ebent.
Benutzeravatar
Julian Rohrer
Musikredaktion
 
Beiträge: 3571
Registriert: Samstag 6. Februar 2010, 21:22
Wohnort: München

Re: Weekly Playlist

Beitragvon Rüdiger Stehle » Samstag 10. September 2011, 11:03

Okay, ich hab mir doch noch mal einen Ruck gegeben und die Hörgewohnheiten der letzten zwei Wochen rekonstruiert. Das Werk von neun Monaten gibt man doch nicht so leicht auf, und die iPod-Aufzeichnungen helfen ja bei der Gedächtnisanstrengung... =)

Hier das Ergebnis Teil 1 (bis 02.09.2011):

CLOVEN HOOF - Dominator
-> Billig aufgemachter Eigenpressungs-Rerelease. Tolle Scheibe. Da hätte man mehr daraus machen müssen.

IMPALED NAZARENE - N|H|L
-> Jau. Ziemlich hübsch, das Teil.

ANSWER, THE - Revival
-> Ganz gut für so überzogene 70er-Retro-Kisten.

MAYBESHEWILL - I Was Here For A Moment
-> Uaaarghhhh... mit das Langweiligste, was ich im Leben hören dürfte.

BACH, SEBASTIAN - Kicking & Screaming
-> Nett, aber nicht mehr. Passed glory...

ICED EARTH - Dystopia
-> Feine Sache... der neue Sänger macht seine Sache toll.

DEMON - Hold On To Your Dream
-> Eine der Übergottbands Englands mit einem tollen Album zwischen erdig und "larger than life".
DEMON - Taking The World By Storm
-> Mit ihrem tollen Spagat zum kraftvollen und progressiven Metal. Prog Power? Nicht wirklich...
DEMON - Night Of The Demon
DEMON - The Unexpected Guest
-> Und mit ihren in Stein gehauenen Überklassikern aus der NWoBHM-Frühphase.

LEPROUS - Bilateral
-> Hübsche Freakshow.

FYRNASK - Bluostar
-> Unverständnismucke für Kubi und Holg. Mir liegt es, auch wenn es selten zwingend ist.

FRAMES - Mosaik
-> Aufgrund der Psychedelic-Momente deutlich toller als vielleichtwirdsie.

SABATON - Coat Of Arms
-> Schlagermetal in Reimkultur... ich find's immerhin "okay". ;-)

DEVIL - Time To Repent
-> Nette Retrookkultnorweger, die Fenriz sicher mag. Nicht großartig, aber immerhin besser als TDB.

BRAINSTORM - On The Spur Of The Moment
-> Ich will die als quasi-"Nachbar" ja wirklich toll finden, finde sie aber nach all den Jahren immer noch "nur ziemlich gut". Streckenweise ist es mir einfach zu glatt und zu modern produziert. Aber Andi ist nach wie vor ein Hammersänger und einige Songs krachen auch echt gut.

THE DEVIL WEARS PRADA - Dead Throne
-> Erwartet jemand Jubelarien? Nein? Gut!

DREAM THEATER - A Dramatic Turn Of Events
-> Hammer!

EINHERJER - Norrøn
-> Thorshammer!

FREUND HEIN - Bourbon Triggered Death Machine
-> Sludge-Core-Thrash-Bastard ohne wirklich erfreuliche Momente.

GENERATION KILL - Red White And Blood
-> Deutlich besser als der selten alberne Bandname erwarten lässt.

HOUSE OF LORDS - Big Money
-> Melodic-Hardrock-Routine mit Klasse.

ILIUM - Genetic Memory
-> Sie werden dritte Liga bleiben, machen ihre Power-Metal-Sache aber echt passabel.

OLD SILVER KEY - Tales Of Wanderings
-> Coole Ansätze, auf Dauer aber etwas ermüdend.

OPETH - Heritage
-> Meine Güte, was für eine Schlaftablette.

PAIN OF SALVATION - Road Salt Two
-> Gefällig. Aber nicht toll. Trotz des nach wie vor sehr coolen Sängers.

REDEMPTION - This Mortal Coil
-> Feine Sache...

RENAISSANCE OF FOOLS - Fear, Hope & Frustration
-> Durchwachsen. Es blieb nichts hängen.

SARACEN - Marilyn
-> Coole, hypermelodische Rockoper um Marilyn Monroe.

TEXTURES - Dualism
-> Auch wieder so 'ne Geschichte um Nerven und Anöden. Teilweise aber ganz cool.
alias Hugin der Rabe.
Ravnen fra steinfjellet.
Háv. 38
Benutzeravatar
Rüdiger Stehle
Musikredaktion
 
Beiträge: 35320
Registriert: Samstag 6. Februar 2010, 22:52
Wohnort: Schwabenland

Re: Weekly Playlist

Beitragvon Rüdiger Stehle » Samstag 10. September 2011, 11:12

Teil 2 (bis 09.09.2011):

EINHERJER - Norrøn
-> Wirklich tolles Comeback, das sicher ein Wörtchen in meinen Jahreslisten mitreden wird.

BACH, SEBASTIAN - Kicking & Screaming
PAIN OF SALVATION - Road Salt Two
OPETH - Heritage
SARACEN - Marilyn
-> Siehe oben.

EXMORTUS - Beyond The Fall Of Time
-> Schöner, grummeliger Old-School-Thrash u.a. auch für VENOM-Fans.

MESSENGER - See You In Hell
-> Leider in allen Belangen drittklassig ohne schlecht zu sein. Im Stile von Gamma Ray, Grave Digger und alten Blind Guardian.

GLORIOR BELLI - The Great Southern Darkness
-> Erst ein etwas schräger und gewöhnungsbedürftiger Black/Southern-Mix, der aber wächst.

ARCKANUM - Helvitismyrkr
-> Nach dem etwas schwächeren Vorgänger wieder gut in Fahrt.
ARCKANUM - Th
-> Wenn auch vielleicht doch noch einen kleinen Tick schwächer als hier. Vielleicht.

ARCH / MATHEOS - Sympathetic Resonance
-> Auch ein Kandidat für das Album des Jahres.

MANES - Under Ein Blodraud Maane
-> Ich will das Ding im Original haben. Sofort. Verdammt!

07.09.2011: GRIM REAPER - See You In Hell
09.09.2011: GRIM REAPER - Rock You To Hell
-> Zwei wirkliche Klassiker der NWoBHM endlich mal als vollständige Alben, nachdem ich früher nur mal eine Best-of auftreiben konnte. Hymnen für die Ewigkeit!

RIOT - The Tyrant Sessions
-> Harald der Tyrann aus Colorado hat mal für die New Yorker Probe gesungen. Es wurde mitgeschnitten und ist durchgesickert. Wäre sicher eine sehr coole Kooperation geworden.
RIOT - Wings Are For Angels (Adv.)
-> Vorab-Hörprobe für das kommende Reunion-Album des Thundersteel-Line-ups. Verspricht wirklich, wirklich Großes. Kein Witz!

MARSHALL LAW - Metal Detector
-> Die Nachwogen der NWoBHM... ziemlich nette, priestige Geschichte.

AMY MACDONALD - This Is The Life
-> Hoppla...

09.09.2011: SEELENSCHNITT - Die leeren Kinder
09.09.2011: STILLERS TOD - Die leeren Kinder
-> Eine Split-EP aus dem deutschen BM-Underground. Sehr ambitioniert, sehr dick aufgetragen in Sachen Sturm-und-Drang-Lyrik mit Werther-Hang. Mal sehen, ob ich es dieses Mal besser finde als das etwas arg bizarre Seelenschnitt-Debüt.
alias Hugin der Rabe.
Ravnen fra steinfjellet.
Háv. 38
Benutzeravatar
Rüdiger Stehle
Musikredaktion
 
Beiträge: 35320
Registriert: Samstag 6. Februar 2010, 22:52
Wohnort: Schwabenland

Re: Weekly Playlist

Beitragvon 123_7 » Samstag 10. September 2011, 16:10

Bild
Hab ich seit Erhalt jetzt mindestens ein mal täglich gehört. Absolut süchtigmachendes Psychedelic-Folk-Kleinod aus den US of A. Mit gelegentlichen Drone-Einflüssen.

Bild
Hab ich noch nicht so lange und erst zweimal gehört. Scheint generell etwas psychedelischer zu sein, macht aber auch einen sehr guten Eindruck. Tolle Band!

Bild
Mit das beste BM-Album, das ich kenne. Unheimlich intensiv, aber mittlerweile leider ohne Kvhost.

Bild
Blast, röchel, schepper. Haben die Jungs auch schon weniger ermüdend gespielt.

Bild
Der vertonte Lindwurm. Mit einem amputierten Bein. Love it.

Bild
Deutlich vielseitiger und variabler. Auch nicht schlecht.

Bild
Jau, Arch singt gewöhnungsbedürftig und mitunter nicht immer ganz korrekt. Dennoch mitreissend und irgendwie... ja... magisch. Gefällt mir ausgezeichnet und zu Hause könnte auch schon "Awaking the Guardian" auf mich warten.

Bild
Folky Rock. So that's absolutely my cup of tea.

Bild
Female fronted rock mit ordentlich Eier... eh... Vagi... eh.... Hummeln im Hintern.

Bild
Intesiver, mitreissender und nachdenklicher Singer / Songwriter-Diamant. Fantastisch arrangiert und kompositorisch atemberaubend.

Bild
Das Cover spiegelt die Musik eigentlich perfekt wider. Stellt euch die bestmöglichste und passendste Musik vor, an einem Frühlingstag im Gras zu liegen und die Augen zu schliessen. So klingt dieses Album. Herzallerliebst.

Bild
'We Forgotten Who We Are' ist schon ein unglaubliches Stück Musik. Und dann kommt auch noch 'Bastogne Blues'...

Bild
Ich brauch dringend mal noch die Griffel-Antennen. Spannende Band.
Benutzeravatar
123_7
Metalhead
 
Beiträge: 3401
Registriert: Sonntag 7. Februar 2010, 11:26

Re: Weekly Playlist

Beitragvon Peter Kubaschk » Samstag 10. September 2011, 16:18

schön, dass dir "The Spectre Within" so gut reinläuft. Und ja, Arch singt nicht "korrekt", aber genau das macht es ja aus. Es gibt ja wirklich niemanden, der Melodien so unverhersehbar singt wie er.
Benutzeravatar
Peter Kubaschk
Metaller mit zu viel Zeit
 
Beiträge: 21959
Registriert: Dienstag 5. Januar 2010, 10:16

Re: Weekly Playlist

Beitragvon 123_7 » Samstag 10. September 2011, 16:21

Ich mag mir nicht rausnehmen, das zu bewerten, da ich noch ganz neu in der Arch-Welt bin. Aber du bist ja nicht der einzige, der diese These aufstellt. Manchmal habe ich das Gefühl, er trifft die Töne halt nicht exakt sondern schifft ein paar Hertz drumherum. Aber mich störts nicht, ganz im Gegenteil. Der Gesang macht viel von der Faszination der Band aus. Bin auch schon auf die ARCH / MATHEOS gespannt.
Benutzeravatar
123_7
Metalhead
 
Beiträge: 3401
Registriert: Sonntag 7. Februar 2010, 11:26

Re: Weekly Playlist

Beitragvon Jesus » Samstag 10. September 2011, 17:14

Peter Kubaschk hat geschrieben:Und ja, Arch singt nicht "korrekt", aber genau das macht es ja aus.


Oh, für sich alleine genommen hätte mich das gar nicht einmal gestört. Das kann und will ich so nicht unkommentiert stehen lassen. Ich mag schiefen Gesang an sich recht gerne. Warrel Dane liegt auf "Dreaming Neon Black" immer ein paar Hertz neben der Spur, aber er kotzt seine Zeilen mit einer wunderbaren Inbrunst heraus. Er ist so mit seinen inneren Dämonen beschäftigt, dass er kaum auf die Musik achtet. Ozzy war auf solchen Meisterstücken wie 'Black Sabbath', 'Hand of Doom' oder 'War Pigs' auch immer ein bisschen daneben, aber dafür brachte er sein ganzes Selbst mit in die Musik. David Tibet trifft auch nicht so gerne alle Töne, doch auch hier passt das wunderbar. Bei dem Stück von FW störte mich eher der Kontrast von Hochglanz-Metal und schwachbrüstigem Gesang. Schief wäre okay, aber wenigstens anstrengen hätte Arch sich können. Besagter Kontrast ist jedoch immer noch interessanter als ein perfekter, seelenloser Sänger auf dieser durchkalkulierten Musik, also liegt es vielleicht mehr an dieser als an dem schiefem Gequieke an sich ;)
Benutzeravatar
Jesus
Super-Duper-Mega-Ober Metaller
 
Beiträge: 10890
Registriert: Dienstag 9. Februar 2010, 13:20
Wohnort: Das Herz Preußens

VorherigeNächste

Zurück zu Die Rockbar

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast