Eure letzten Live-Erlebnisse

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Re: Eure letzten Live-Erlebnisse

Beitragvon Feamorn » Freitag 2. Dezember 2011, 23:58

Das Steven Wilson mit seinem Auftritt deutlich drüber lag, ist keine Frage. (Ich habe übrigens mitbekommen, dass er sich am Tag drauf wohl über die Stimmung Köln ausgelassen hat... von wegen müde Menge und so...) Trotzdem hatte ich sehr viel Spaß gestern. Die Topliste meiner Konzerte dieses Jahr führen aber weiter zwei Herren mit dem Namen Wilson an ;), wobei Steven die 1 stellt.
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Re: Eure letzten Live-Erlebnisse

Beitragvon Oliver Passgang » Samstag 3. Dezember 2011, 01:00

Bei mir wird STEVEN WILSON dieses Jahr Platz 2 belegen... und das relativ eindeutig. :)

Aber da du es nun schon doppelt erwähnt hast: Gilt Köln wirklich als verhältnismäßig "lahme" Stadt? Falls ja, bezogen auf Prog, Metal oder sogar ganz allgemein? Wäre mir bisher gar nicht aufgefallen, und ich bin konzerttechnisch ziemlich viel unterwegs. Klar, hier und da gibt es mal Gigs, wo die Menge steiler gehen könnte, aber das gibt's doch anderswo genau so... schließlich rekrutiert sich das Publikum in der Regel auch aus dem sehr weiten Umland.

Aber gerade bei Prog-Konzerten frage ich mich, was die Herren eigentlich erwarten? Vorgestern bei MACHINE HEAD habe ich mich (mal wieder) komplett auseinander genommen, nach SLAYER habe ich noch einen ganzen Monat Schädelkirmes und dass HEAVEN SHALL BURN nicht schon mein Tod waren... ein Wunder für sich. Aber bei den meisten Prog-Bands kann und will ich gar nicht großartig abgehen. Im 5/8-Takt bangen? Nee. Liebevolle Gesangsmelodien durch mein Gegröhle zerstören? Muss auch nicht sein. Einen Circle Pit starten? Please... Die Rezeption ist da nun einmal ganz anders. Und da geht es den meisten wohl so wie mir. Wenn die Herren Wilson, Akerfeldt oder auch Gildenlöw wollen, dass die Menge mehr abgeht, dann sollen sie auch Musik schreiben, die das zulässt. Ansonsten ist diese Angelegenheit irgendwie realitätsfremd.
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Re: Eure letzten Live-Erlebnisse

Beitragvon Havoc » Samstag 3. Dezember 2011, 01:04

Oliver Passgang hat geschrieben:Musikalisch ist STEVEN WILSON im Moment ja ganz ähnlich unterwegs wie OPETH, aber zwischen den beiden Konzerten lagen für mich Welten.


Wilson for President.
Ich hab zwar keine Ahnung und es ist nur so mein Eindruck...aber müßte ich mich zwischen Wilson und Akerfeldt entscheiden wer denn nun der bessere fähigere was weiß ich Künstler ist....würde ich sofort "Wilson" sagen.
Was auch immer das nun bedeuten mag.
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Re: Eure letzten Live-Erlebnisse

Beitragvon Feamorn » Samstag 3. Dezember 2011, 01:14

Oliver Passgang hat geschrieben:Aber da du es nun schon doppelt erwähnt hast: Gilt Köln wirklich als verhältnismäßig "lahme" Stadt? Falls ja, bezogen auf Prog, Metal oder sogar ganz allgemein? Wäre mir bisher gar nicht aufgefallen, und ich bin konzerttechnisch ziemlich viel unterwegs. Klar, hier und da gibt es mal Gigs, wo die Menge steiler gehen könnte, aber das gibt's doch anderswo genau so... schließlich rekrutiert sich das Publikum in der Regel auch aus dem sehr weiten Umland.

Aber gerade bei Prog-Konzerten frage ich mich, was die Herren eigentlich erwarten? Vorgestern bei MACHINE HEAD habe ich mich (mal wieder) komplett auseinander genommen, nach SLAYER habe ich noch einen ganzen Monat Schädelkirmes und dass HEAVEN SHALL BURN nicht schon mein Tod waren... ein Wunder für sich. Aber bei den meisten Prog-Bands kann und will ich gar nicht großartig abgehen. Im 5/8-Takt bangen? Nee. Liebevolle Gesangsmelodien durch mein Gegröhle zerstören? Muss auch nicht sein. Einen Circle Pit starten? Please... Die Rezeption ist da nun einmal ganz anders. Und da geht es den meisten wohl so wie mir. Wenn die Herren Wilson, Akerfeldt oder auch Gildenlöw wollen, dass die Menge mehr abgeht, dann sollen sie auch Musik schreiben, die das zulässt. Ansonsten ist diese Angelegenheit irgendwie realitätsfremd.



Ich habe die Aussage schon des öfteren gehört, auch früher schon. Mir selbst ist das nie sonderlich aufgefallen, aber jetzt halt quasi zweimal in sechs Wochen von Musikern (einmal live vom Herrn G. und dann das Hörensagen vom Herrn Wilson). Aber wie Du sagst... einer meiner Begleiter meinte hinterher auch: "Mehr abgehen, worauf denn?"
Ich geh auch eher zu anderen Sachen ab als Wilson (haha) oder PoS. Das ist nunmal zu guten Teilen "Kopfnicker"-Musik, auch wenn der Gildenlöw das wohl anders sieht. ;)
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Re: Eure letzten Live-Erlebnisse

Beitragvon salisbury » Samstag 3. Dezember 2011, 03:47

Oliver Passgang hat geschrieben:I

Musikalisch ist STEVEN WILSON im Moment ja ganz ähnlich unterwegs wie OPETH, aber zwischen den beiden Konzerten lagen für mich Welten.


Totally agree! Ich hatte bei OPeTH und PoS Spaß. Aber Wilson, das war schon nochmal ne Stufe drüber. Aber lag das wirklich an Steven selber? Ich fand diese Band, das war einmalig. Absolut phänomenal. Minnemann. Travis. Die anderen, wo ich den Namen vergessen hab, die aber auch cool waren (Ich stehe zu dem "wo"). Und dann der Basser. Der BASSER! Und Wilson, der ja teilweise minutenlang nicht viel gemacht und eher geschaut hat, was die anderen da so fabrizieren. Und das mit absolutem Respekt, ja fast Demut. Das werd ich so schnell nicht vergessen...nein nein.
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Re: Eure letzten Live-Erlebnisse

Beitragvon Oliver Passgang » Samstag 3. Dezember 2011, 03:51

Du hast vollkommen recht. Ich meinte auch die "Steven-Wilson-Band" als gesamtes und nicht nur die Einzelperson. Das war... perfekt. Vielleicht das beste Prog-Konzert, auf dem ich bisher gewesen bin.
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Re: Eure letzten Live-Erlebnisse

Beitragvon salisbury » Samstag 3. Dezember 2011, 03:58

Oliver Passgang hat geschrieben:Du hast vollkommen recht. Ich meinte auch die "Steven-Wilson-Band" als gesamtes und nicht nur die Einzelperson. Das war... perfekt. Vielleicht das beste Prog-Konzert, auf dem ich bisher gewesen bin.


Also, ich war ziemlich...wie soll ich sagen...fast schockiert nach dem Konzert. Ich hab mir gedacht, "was war denn DAS?". Das war so dermaßen düster, mit diesen krassen Videos, dann am Anfang, wo die Band nur durch diesen Vorhang zu sehen war und diese abgefahrenen Schatten warf. Am Ende Wilson mit der Gasmaske. Diese absolute musikalische Perfektion gepaart mit dieser surrealen Stimmung. Brrrrr. Nee, das war geil!
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Re: Eure letzten Live-Erlebnisse

Beitragvon Oliver Passgang » Samstag 3. Dezember 2011, 04:03

Besser kann man's nicht ausdrücken. :)
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Re: Eure letzten Live-Erlebnisse

Beitragvon Feamorn » Donnerstag 8. Dezember 2011, 01:48

(a) Stu Block ist 'ne geile Sau!
(b) Stu klingt wie alle seine Vorgänger in einer Person. Der Stimmumfang ist echt der Wahnsinn.
(c) Stu mag nicht zwangsläufig besser sein als Matt Barlow vor 10 Jahren, aber er ist besser als Matt Barlow 2011. Und das sage ich als Barlow-Fan-Boy.
(d) Das beste Iced Earth Konzert für mich seit knapp 10 Jahren, wenn nicht länger.
(e) Das gesamte aktuelle Band-Lineup kann so einiges, vor allem Freddie Vidales macht sich ziemlich gut am Bass und als Co-Sänger. Zudem spielt Troy Seele endlich auch mal ordentliche Soli, soweit ich das bei der etwas zu leisen Leadgitarre beurteilen konnte (seine Beiträge waren mir die vorherigen Male immer etwas zu dröge).
(f) Die neuen Songs haben live ALLE gewonnen, egal ob ich sie vorher schon mochte oder nicht.
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Re: Eure letzten Live-Erlebnisse

Beitragvon cgrage » Donnerstag 8. Dezember 2011, 21:49

Hab am Samstag Opeth in Hamburg gesehen.
Verdammte Scheiße war das geil.
Tolle Stimmung im Publikum (von den beiden Becherschmeißern mal abgesehen)
Band absolut super drauf.
Toller Sound
Pain of Salvation haben auch ordentlich Spaß gemacht.
Und die gespielten Songs waren absolut zum Niederknien.

Intro
The Devils Orchad
I feel the Dark
Face of Melinda
Porcelain Heart (mit sehr langem und sehr guten Drum Solo mittendrin)
Nepenthe
The Throat of Winter
Credence
Closure
Slither
A Fair Judgement
Hex Omega
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