Eure letzten Live-Erlebnisse

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Re: Eure letzten Live-Erlebnisse

Beitragvon Havoc » Donnerstag 8. Dezember 2011, 21:53

Oh. Den wohl besten Song des neuen Albums haben sie nicht gespielt..."Famine".
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Re: Eure letzten Live-Erlebnisse

Beitragvon Jesus » Donnerstag 8. Dezember 2011, 21:55

Furchtbare Setlist. Gut, dass ich darauf verzichtet hatte.
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Re: Eure letzten Live-Erlebnisse

Beitragvon Holger Andrae » Freitag 9. Dezember 2011, 00:15

Du hättest Dich in der vollen Halle auch zu Tode geschwitzt. Oder Du hättest dich nackich machen müssen ...
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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Re: Eure letzten Live-Erlebnisse

Beitragvon Drumtier » Samstag 10. Dezember 2011, 02:15

Feamorn hat geschrieben:(a) Stu Block ist 'ne geile Sau!
(b) Stu klingt wie alle seine Vorgänger in einer Person. Der Stimmumfang ist echt der Wahnsinn.
(c) Stu mag nicht zwangsläufig besser sein als Matt Barlow vor 10 Jahren, aber er ist besser als Matt Barlow 2011. Und das sage ich als Barlow-Fan-Boy.
(d) Das beste Iced Earth Konzert für mich seit knapp 10 Jahren, wenn nicht länger.
(e) Das gesamte aktuelle Band-Lineup kann so einiges, vor allem Freddie Vidales macht sich ziemlich gut am Bass und als Co-Sänger. Zudem spielt Troy Seele endlich auch mal ordentliche Soli, soweit ich das bei der etwas zu leisen Leadgitarre beurteilen konnte (seine Beiträge waren mir die vorherigen Male immer etwas zu dröge).
(f) Die neuen Songs haben live ALLE gewonnen, egal ob ich sie vorher schon mochte oder nicht.

:(

Wenn ich Zeit gehabt hätte wär ich auch nach München gefahren, vielleicht auch alleine. Stattdessen wurde ich auf ein Konzert von Danko Jones geschleppt...
Und das tragische ist, dass es schon mein zweites Mal war, auch wenn das erste voriges Jahr auf einem Festival war wo ich ihn mir halt mangels Alternativen angeschaut hab. Man muss ihm aber lassen, dass er eine echt gute Show macht und sichtlich Spaß an der Sache hat. Außerdem hat er Sabbaths Iron Man angespielt, auch kein Fehler.

Ich hoffe 2012 wird konzerttechnisch bei mir wieder besser...^^
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Re: Eure letzten Live-Erlebnisse

Beitragvon Frozen » Freitag 23. Dezember 2011, 20:00

Feamorn hat geschrieben:(a) Stu Block ist 'ne geile Sau!
(b) Stu klingt wie alle seine Vorgänger in einer Person. Der Stimmumfang ist echt der Wahnsinn.
(c) Stu mag nicht zwangsläufig besser sein als Matt Barlow vor 10 Jahren, aber er ist besser als Matt Barlow 2011. Und das sage ich als Barlow-Fan-Boy.
(d) Das beste Iced Earth Konzert für mich seit knapp 10 Jahren, wenn nicht länger.
(e) Das gesamte aktuelle Band-Lineup kann so einiges, vor allem Freddie Vidales macht sich ziemlich gut am Bass und als Co-Sänger. Zudem spielt Troy Seele endlich auch mal ordentliche Soli, soweit ich das bei der etwas zu leisen Leadgitarre beurteilen konnte (seine Beiträge waren mir die vorherigen Male immer etwas zu dröge).
(f) Die neuen Songs haben live ALLE gewonnen, egal ob ich sie vorher schon mochte oder nicht.


Fast uneingeschränkte Zustimmung - mit Ausnahme von f, wo ich einen zu kritisieren habe. Aber mehr davon gleich.

Ich habs angekündigt, hier kommts nun: Mein Konzertbericht von ICED EARTH

Pratteln, Z7, 10. Dezember. Der erste Schnee hat sich zwar angekündigt, ausser Regen gab es aber noch nichts zu sehen. Gefrorener Boden war also Fehlanzeige. Vielleicht war es das miese Wetter, was dafür sorgte, dass ich eine halbe Stunde vor Einlass auf lediglich vier weitere Leute treffe.

Nun, die Einladung in die erste Reihe nehmen wir gerne an. Stellt sich heraus, dass unsere Geschmäcker sich völlig gleichen. Die Zeit bis zum Anpfiff vertrieben wir uns unter anderem mit einer A-Capella Aufführung von Dante's Inferno oder einer Schweizerdeutschen Übersetzung des Painkillers – worin dieser mal schnell zur Kopfschmerztablette wurde. Fast vergessen ging, dass White Wizzard die Tour (erneut) nicht zu Ende machen. Vielleicht haben sie uns damit sogar eher einen Gefallen getan.

Opener machten daher FURY UK – für mich Neuland, für meine Kumpanen ein geschriebenes Kapitel. Reviews machten nicht gerade Mut: Durchschnittliches Songwriting mit unzusammenhängenden Elementen.
Die Jungs, die da die Bühne betraten, legten aber technisch einwandfreien Metal an den Tag. Die Appleton Brüder legten sich mächtig ins Zeug, während Luke mit seinem Bass auf der Bühne herumrennt und mächtig Stimmung macht, lässt Chris mich erst noch respektvoll nicken – auch die schnellen Riffs werden rhytmisch perfekt und lediglich mit abwärtsanschlägen durchgespielt. Ja, das Material klingt etwas generisch, aber mit Energie und individueller Klasse kann da einiges wett gemacht werden. Höhepunkt, ohne Frage, das abschliessende „Death By Lightning“. Nicht nur eingängig und wohl der beste Song der Setlist, sondern auch die Ehrenrunde für Chris. Ein dreiminütiges Über-Solo, in welchem er alle tricks die man an der Axt zeigen kann, aufführt. Erinnerungen an den Legendären Michael Angelo Batio kommen hoch, über welchen ich mich mit Chris noch angeregt unterhalten habe. FURY UK machten das beste aus dem, was sie haben. Für 15€ habe ich mir dann auch noch ihre beiden Cds gekauft, welche leider nicht annähernd an das Live Erlebnis rankommen. Trotzdem kommt von mir ein „Gerne wieder“.

Zeit für den Umbau. Immer wieder anfeuernde „ICED EARTH“ Rufe lassen schon erahnen welchen Stand die Band auch bei uns hat. Inzwischen ist die Halle doch sehr gut gefüllt. Viele liefen im neuen Tourshirt rum – während ich mit mir kämpfte, ob ich mir Jons „Don't be a Pussy“ Shirt kaufen soll. Die etwas klamme Geldbörse nahm mir die Entscheidung ab.

Dann kamen sie endlich auf die Bühne, begleitet sofort von erfreuten STU Rufen. Der neue Sänger hat es den Fans angetan. Dieser liefert auch eine astreine Performance im Opener „Dystopia“ ab – leider aber mit miserablem Sound, der im Verlaufe des Abends nur teilweise behoben wird. Die Leadgitarre hört man fast nicht, während Jons Rhytmusaxt viel zu Laut ist. Auch Stu ist zu leise geschaltet, wird aber im Verlaufe des Abends lauter. Es folgen einige Evergreens wie „Burning Times“, den sie aber meiner Meinung nach gerne mal auslassen könnten. Zu Beginn sind es vor allem die neuen Songs wie „V“, die am besten ankommen. Das ändert sich aber genau nach diesem, wenn mit „Stand Alone“ und „The Night“ fucking „Falls“ zwei echte Klassiker kommen. Vor allem letzterer treibt uns fast Freudentränen ins Gesicht. Dieser Hammersong haut alles weg, uns wirkt unter Stu unglaublich Kraftvoll. Erneut verdiente Anerkennung für den neuen Sänger, der die Schweizer Herzen und Ohren schnell erobert. Natürlich nicht fehlen darf „The Hunter“, der lauthals mitgesungen wird.
Der Höhepunkt des Konzerts kommt aber erst gegen Schluss. Erst gibt es den schnellsten Track der neuen Scheibe, „Days of Rage“. Nach dem Obligatorischen „Watching over me“ laden ICED EARTH uns ein zur Reise durch die Hölle. Enter the Gates, Charon Awaits: Dante's Fucking Inferno! Noch immer ist die Leadgitarre etwas flau, dafür donnern die genialen Riffs umso mächtiger, und Stu's Mikro ist inzwischen auf Betriebstemparatur. Was für ein Epos! Hätte ich mir nicht vorgestellt, welchen Effekt dieser Song hat. Der bis dato zwar gute, aber gerade wegen dem Sound auch nicht bessere Gig wird alleine wegen dieser Atmosphäre und diesem genialen Vortrag einer Erinnerung würdig. Mit der Bandhymne beendet Jon's Ensemble den Abend erneut mit einer Riffgranate erster Güte. An Jon gab es beilebe nichts auszusetzen, der ratterte seine Triolen herunter, wie ich es mir gewünscht hätte. Auch Stu hat alles richtig gemacht, ich bin mehr den je überzeugt, dass er ein mehr als würdiger Barlow Nachfolger ist – und damit eine neue Ära für ICED EARTH beginnen kann.

Unter dem Strich war es ein gelungener Gig, der aber hauptsächlich dank drei Songs wirklich stark wurde: When The Night Falls, Dante's Inferno und Iced Earth machten den Auftritt aus. Einige der seltener gespielten Songs machten auch wirklich Laune. Dagegen hingen „Burning Times“ oder auch das neue „Anthem“ eher etwas durch – dafür hätte man lieber die Wicked Triology gebracht, auf die ich mich sehr gefreut hatte. Schade, dass es damit dieses Mal noch nichts wurde.

Setlist ICED EARTH:

Dystopia
Burning Times
Angel's Holocaust
Slave to the Dark
-------------------------
V
Stand Alone
When The Night Falls
Damien
Dark City
The Hunter
-------------------------
Anthem
Declaration Day
Days of Rage
-------------------------
Watching Over Me
-------------------------
Dante's Inferno
Iced Earth

Next Gig: 7.1., Kiff, Aarau, GRAND MAGNUS, BULLET, STEEL WING, VANDERBUYST, SKULL FIST
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Re: Eure letzten Live-Erlebnisse

Beitragvon Frozen » Sonntag 8. Januar 2012, 10:18

Genau was der Doktor Stehle dem Traditionalisten verordnet hat.

Es ist mein erster Besuch im Kiff Aarau. Schmuddelwetter zwischen Schnee und Regen zeichnet die Stadt, deren alte Futterfabrik alles andere als leicht zu finden ist, vor allem weil ich eine zu kleine Karte eingepackt habe ^^ Einmal eingelassen finde ich ein überraschend kleines aber sehr gemütliches Lokal.

Trotzdem ist der kleine Saal schon früh zu gut 2/3 gefüllt, was heisst dass auch VANDERBUYST bereits vor rund 200-300 Leuten spielen können. Der mächtig Zitatgeschwängerte Achzigerjahre-Metal trifft genau den Nerv des Publikums, dessen Altersschnitt heute wohl deutlich über meinem zu sein scheint. Auch haben die sympathischen Niederländer offensichtlich schon einige Fans in der Schweiz, denn die Textsicherheit und Stimmung ist vom ersten Moment an hoch. Wenn das erst der Anfang ist, dann gute Nacht!

Unglaublich indes dass ich hier mal grundsätzlich die extrem kurzen Umbauphasen kritisiere. Warum? Der Raucher hatte kaum Zeit vor die Tür zu gehen, da stand bereits SKULL FIST auf der Bühne. Die Organisation war offensichtlich top, aber eine gewisse Pause ist doch jeweils nicht zu verachten. Gut, ich als Nichtraucher und Fan der ersten Minute von Skull Fist bleibe natürlich drin. Und das wird von den Kanadiern mit einem extrem energiegeladenen Auftritt gedankt, auch wenn tatsächlich alle drei Mikros extrem leise eingestellt waren. Jackie war oft gar nicht zu hören – eine Reaktion auf seine nicht immer ganz Tonsichere Stimme? Ich denke nicht, denn auch so wie sich die Jungs präsentieren geht es hier um mehr als darum, jeden Ton zu treffen. Hier wird eine Party auf den klassischen Übersee-Power Metal zelebriert. Kracher wie „Ride the Beast“ oder „Head öf the Pack“ ziehen das Publikum voll mit. Und selbst die hintersten Reihen müssen den Gesang nicht mehr hören, als sich die beiden Gitarristen gegenseitig schultern, eine Schau die bereits jetzt Kult ist. Die Reaktionen auf den Gig waren super, urplötzlich waren einige Leute in SKULL FIST shirts unterwegs, ein Freund musste sich von mir gar 20CHF pumpen, weil er unbedingt das Album wollte. Beim rausgehen am Ende der Show hörte ich gar eine Gruppe sehr engagiert „No False Metal“ nachsingen. Wären die von Jackie mehrfach angesprochenen aber nicht behobenen Tonprobleme nicht gewesen, SKULL FIST Hätte sich zum heimlichen Headliner gemausert.

Knapp 15 Minuten drauf folgte dann auch schon die nächste Dröhnung: Schwedenstahl mit STEELWING. Hier kann ich auf Julian's Review zurückkommen: Schwerpunkt neues Album, kracher altes Album. Mehr weil noch keiner die neuen Songs kennt als dass sie nicht mit denen vom Debütscheibchen mithalten können. „Full Speed Ahead“ heizt dem inzwischen vollen Kiff heftig ein. Sänger Riley Erickson wirbelt über die Bühne und fordert das Publikum immer wieder zum mitmachen auf und sorgt damit auch dafür, dass das Publikum die neuen Songs kennen lernt und dabei auch mehr Lust auf die neue Scheibe kriegen. Dabei ist jedoch nicht zu überhören, dass der Hit des Auftritts „Roadkill (Or be Killed)“ heisst, welcher zum Abschluss die augeheizte Stimmung nochmal zum explodieren bringt.

Das Gedränge vor der Bühne wird anschliessend dann doch deutlich grösser. Es ist nicht zu übersehen, dass BULLET hier einen enormen Popularitätsgrad haben. AC/DC meets Accept, und das in Perfektion, BULLET zelebrieren Hard Rock und Heavy Metal wie ihn die Götter vorgesehen hatten: Dreckig, Direkt und mit unglaublicher Spielfreude. Meine guten bis sehr guten Eindrücke vom ersten Konzert vor inzwischen drei Jahren bestätigen sich nicht nur, sie werden zementiert. Dag „Hell“ Hofer's Röhre ist dabei natürlich das grosse Highlight und dröhnt unwiderstehlich aus dem Lautsprecher, nicht dass dieses Organ zusätzliche Verstärkung nötig hätte. Die Party findet mit „Bang Your Head“ und einem meiner Lieblings-Hardrocker, „Bite the Bullet“ ihren Höhepunkt, und BULLET lassen hier keine Zweifel aufkommen, dass sie längst in der A Liga des Rocks angekommen sind.

Ein schweres Erbe für GRAND MAGUS, zumal die Schweden einen etwas anderen Stil auf die Bühne bringen. Anders als in München bleibt das Lokal in Aarau jedoch vollgepackt und verschlingt gierig die epischen Klangmauern, die hier aufgebaut werden. GRAND MAGUS übernehmen die Stimmung, die von BULLET endgültig zum Siedepunkt gebracht wurde, ohne auch nur einen Funken zu verlieren, und liefern uns ein wahres Festmahl. Jedes Riff sitzt und diese majestätische Atmosphäre muss auch den erstmaligen Besucher ihrer Konzerte einfach Packen. Vor allem „I, the Jury“, der Titelsong des genialen „Hammer of the North“ und nicht zuletzt der überragende Abschluss „Iron Will“ lassen die Halle erbeben und die Zuschauer die Fäuste in den Himmel strecken.

Ein mehr als beachtliches Lineup, eine überragende Organisation, eine fantastische Stimmung und Bandmitglieder, die sich den ganzen Abend in der Meute befinden und damit Fannähe par excellence zelebrieren – dieser Abend war mindestens ein voller Erfolg. Und mit SKULL FIST (Trotz der Technischen Probleme, ich stand ja in der ersten Reihe und hab Jackie gehört ^^), GRAND MAGUS und vor allem den heute Abend überragenden BULLET habe ich bereits in der ersten Januarwoche drei Kandidaten für den Liveact des Jahres. Was will das stählerne Herz mehr?
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Re: Eure letzten Live-Erlebnisse

Beitragvon Peter Kubaschk » Montag 16. Januar 2012, 18:49

holg, Hugin, Martin Loga, Martin Schaich & ich selbst waren alle am SA beim "Metal Assault II". Da wir aber alle nur zum Spaß da waren, werden wir keinen Bericht schreiben, zumal wir keine Fotos gemacht haben etc. Von daher hier mal ein kurzer Abriss des Tages:

ASGARD & DARK FOREST nur mit halbem Ohren & Augen angesehen, weil man ständig Leute getroffen hat, die man seit Wochen, Monaten, Jahren, Dekaden (einen alten Kumpel das erste Mal seit über 10 Jahren gesehn) nicht mehr oder noch nie in "echt" gesehen hat (diverse User des "Sacred Metal Board"). Da war der Plausch dann doch wichtiger als die Musik, wobei der ein oder andere dabei immer noch zu kurz kam.

SINISTER REALM & TYRANEX dann zwecks Nahrungsaufname & Quatschen sausen lassen, um ein ordentliches Schnitzel im "Haus der 150 Biere" zu essen. RAM waren dann sehr geil, auch wenn ich sie auf dem KIT noch eine Spur imposanter fand. Aber das war schon ein geiler Gig, bei dem auch unser Germon hier gut abging. Nur 'The Few Of Iron' hat gefehlt, dafür waren die neuen Songs auch live schon sehr geil. Das konnte man von PAGAN ALTAR nicht behaupten. Der 600 Jahre alte Zauberer ((c) by Michael Kohsiek), der den Frontmann mimte, hatte zwar durchaus Charisma, aber kaum Stimme und der Rest der Band war noch gar nicht geboren, als die Band gegründet wurde. Passte kaum.

THE SANITY DAYS (aka as ONSLAUGHT) fielen dann einer erneuten Pause zum Opfer, um mit holg, Michael Kohsiek & anderen noch ein bisschen zu quatschen und sich körperlich und mental auf das vorzubereiten, was eigentlich das Grand Finale werden sollte.

Teil I war dann auch so großartig wie erwartet: SATAN hat mächtig abgeräumt, großartige Gitarren, toller Gesang, zwei ganz starke neue Songs. Der beste Gig des Tages.

Teil II konnte daran nicht annähernd anknüpfen. HEIR APPARENT hatte ich bereits 2000 beim Wacken gesehen und war völlig begeistert. Doch mit dem Typen am Mikro ging dieses Mal leider gar nichts. Schade. Zu dumm, dass der Original-Sänger keine Ausreisegehemigung bekam, weil er den US-Finanzbehörden Geld schuldet. Der Ersatzmann war zumindest eine ziemilch Katastrophe, sowohl was den Gesang, aber vor allem was die Bühnenperformance angeht. Sehr, sehr, Schade-

Teil III mit SANCTUARY war dann zwiegespalten. Am Anfang fand ich Warrels Gesang noch ganz gut, doch irgendwie hatte ich den Eindruck, dass es von Song zu Song schwächer wurde. 'Termination Force' fand ich sogar schrecklich. Insgesamt war der Auftritt okay, nicht annähernd so großartig wie ich es erhofft hatte, aber auch nicht so schlecht wie Ulle ihn mir reden wollte.

Und auch wenn mich beide Headliner nicht komplett überzeugen konnten, war das MetalAssault ein toller Tag. Oder um es kurz zu sagen:

Highlight: ein Tag mit Freunden
Lowlight: nur ein Tag mit Freunden.

Ich freu' mich schon aufs KIT! :gitarre:
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Re: Eure letzten Live-Erlebnisse

Beitragvon Oliver Passgang » Montag 16. Januar 2012, 23:51

Peter Kubaschk hat geschrieben:Teil III mit SANCTUARY war dann zwiegespalten. Am Anfang fand ich Warrels Gesang noch ganz gut, doch irgendwie hatte ich den Eindruck, dass es von Song zu Song schwächer wurde. 'Termination Force' fand ich sogar schrecklich. Insgesamt war der Auftritt okay, nicht annähernd so großartig wie ich es erhofft hatte, aber auch nicht so schlecht wie Ulle ihn mir reden wollte.


Das dämpft meine Vorfreude jetzt ja schon ein wenig. :-/
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Re: Eure letzten Live-Erlebnisse

Beitragvon Julian Rohrer » Dienstag 17. Januar 2012, 00:24

Oliver Passgang hat geschrieben:
Peter Kubaschk hat geschrieben:Teil III mit SANCTUARY war dann zwiegespalten. Am Anfang fand ich Warrels Gesang noch ganz gut, doch irgendwie hatte ich den Eindruck, dass es von Song zu Song schwächer wurde. 'Termination Force' fand ich sogar schrecklich. Insgesamt war der Auftritt okay, nicht annähernd so großartig wie ich es erhofft hatte, aber auch nicht so schlecht wie Ulle ihn mir reden wollte.


Das dämpft meine Vorfreude jetzt ja schon ein wenig. :-/

Allerdings ist das - abgeleitet von seiner generellen Kondition und Gesundheit - doch ein bisschen überhaupt nicht überraschend, oder? :/

Ansonsten klingts aber geil! SATAAAAAAAAAN!
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Re: Eure letzten Live-Erlebnisse

Beitragvon Oliver Passgang » Dienstag 17. Januar 2012, 00:38

Julian Rohrer hat geschrieben:
Oliver Passgang hat geschrieben:
Peter Kubaschk hat geschrieben:Teil III mit SANCTUARY war dann zwiegespalten. Am Anfang fand ich Warrels Gesang noch ganz gut, doch irgendwie hatte ich den Eindruck, dass es von Song zu Song schwächer wurde. 'Termination Force' fand ich sogar schrecklich. Insgesamt war der Auftritt okay, nicht annähernd so großartig wie ich es erhofft hatte, aber auch nicht so schlecht wie Ulle ihn mir reden wollte.


Das dämpft meine Vorfreude jetzt ja schon ein wenig. :-/

Allerdings ist das - abgeleitet von seiner generellen Kondition und Gesundheit - doch ein bisschen überhaupt nicht überraschend, oder? :/


Schon, ja. Aber wenn die sich schon wieder zusammenrotten und sich nicht gerade wenige Menschen daran wirklich erfreuen, dann sollen die das doch bitte richtig machen... :schade:
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