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von Rüdiger Stehle » Donnerstag 1. März 2012, 23:39
Das ist ein gerne genommenes Stilmittel, seit Äonen der Musikgeschichte. Ich würde es mal "wiederkehrendes Motiv" nennen. Der Savatage-Backkatalog ist voll davon (bitte lasst mich die Aussage nicht belegen, ich müsste suchen, aber es ist so...). Im Unleashed-Fall ist es jetzt mehr lyrisch als musikalisch, aber im Prinzip ist es dasselbe. Mann kann es sicher auch "lyrische Anknüpfung" oder ähnlich nennen. Die Exzessvariante davon war MANOWARs "Blood Of The Kings": Manowar -Blood Of The Kings- hat geschrieben:Brothers, the battle is raging Choose your side Sing with us the Battle Hymns Into Glory Ride Hail To England The Sign Of The Hammer's our guide Forever we're Fighting The World Side by side
On a crusade The world we bring Four kings of metal Four metal kings Death to the false ones Dance on a string Till the blood on your sword is the blood of a king Till the blood on your hand is the blood of a king
Our armies in England, Scotland and Wales Our brothers in Belgium, Holland and France will not fail Denmark, Sweden, Norway, Finland, Italy Switzerland, Austria Back to the glory of Germany
On a crusade The world we bring Four kings of metal Four metal kings Death to the false ones Dance on a string Till the blood on your sword is the blood of a king Till the blood on your hand is the blood of a king
Sound the Death Tone on our March For Revenge Spill the Blood Of My Enemies, The Oath of a friend Fight the Holy War for The Crown And The Ring Six magic circles were made by the Blood Of The Kings
Wherever we ride It's metal we bring Four kings of metal Four metal kings Death to the false ones Dance on a string Till the blood on your sword is the blood of a king Till the blood on your hand is the blood of a king
Sound the Death Tone on our March For Revenge Spill the Blood Of My Enemies, The Oath of a friend Fight the Holy War for The Crown And The Ring Six magic circles were made by the Blood Of The Kings
Wherever we ride It's metal we bring Four kings of metal Four metal kings Death to the false ones Dance on a string Till the blood on your sword is the blood of a king Till the blood on your hand is the blood of a king

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von Jhonny » Freitag 2. März 2012, 00:42
Und dann ist das noch einer der besten Power Metal Tracks der MANOWAR Historie... hach, muss ich mal wieder anhören 
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von salisbury » Freitag 2. März 2012, 00:48
Jhonny hat geschrieben:Und dann ist das noch einer der besten Power Metal Tracks der MANOWAR Historie... hach, muss ich mal wieder anhören 
Yeah!  Da wird gleich wieder einer schreien, yey 
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von Germon » Freitag 2. März 2012, 08:02
salisbury hat geschrieben:Überaus originell... 
Ja, ich bin ganz aus dem Häuschen! Mir ging es in dem Fall speziell um die direkt aufeinanderfolgenden Tracks. Daß das natürlich öfter vorkommt ist mir klar. Bei "Blood Of The Kings" hab sogar ich das gemerkt. 
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von Jesus » Freitag 2. März 2012, 08:06
Rüdiger Stehle hat geschrieben:Das ist ein gerne genommenes Stilmittel, seit Äonen der Musikgeschichte. Ich würde es mal "wiederkehrendes Motiv" nennen.
Bei manchen Bands nennt man es auch "begrenztes Vokabular". 
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von Holger Andrae » Freitag 2. März 2012, 10:00
Jesus hat geschrieben:Rüdiger Stehle hat geschrieben:Das ist ein gerne genommenes Stilmittel, seit Äonen der Musikgeschichte. Ich würde es mal "wiederkehrendes Motiv" nennen.
Bei manchen Bands nennt man es auch "begrenztes Vokabular". 
Bei den Swans zum Beispiel? 
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von Jesus » Freitag 2. März 2012, 10:21
Eigentlich war das auf Manowar bezogen  Wie Du ausgerechnet auf Swans kommst, will mir gerade nicht einleuchten 
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von Holger Andrae » Freitag 2. März 2012, 10:40
Jesus hat geschrieben:Eigentlich war das auf Manowar bezogen  Wie Du ausgerechnet auf Swans kommst, will mir gerade nicht einleuchten 
War mir schon klar. Dein Swans-Song im Battle gegen das Blautier war textlich auch eher repetativ. Mich stört so etwas nicht. Manche Aussagen kann man nicht oft genug wiederholen, da erhöht sich zwar nicht der Wahrheitsgehalt, aber, wenn man oft genug singt "men with swords are the gay hordes" dann ist das zumindest unterhaltsam.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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von Jesus » Freitag 2. März 2012, 10:52
Holger Andrae hat geschrieben:[Dein Swans-Song im Battle gegen das Blautier war textlich auch eher repetativ.
Ach so. Aber da war ja nur ein Song und die Lyrics werden ja nicht in hundert weiteren rezykliert An sich ist die Idee dieser Motive ganz witzig. Neben unseren schwedischen Entfesselten findet sich das z.B. auch bei THE DOORS, deren Albentitel "Wating For the Sun" auch als Songtitel auf einem anderen Album verwendet wurden. Bei CURRENT 93 schießt sich der Texter manchmal auch über Jahre auf die gleichen Begriffe und Motive ein, sodass man allein anhand der Lyrics auch genau festlegen kann, in welchem Zeitraum z.B. die Kollaboration mit SIGH zustande kam. Bei Joey DiMaio hingegen zweifle ich manchmal daran, dass er auch wirklich ein anglophoner Muttersprachler ist Oje, schon wieder dermaßen viel Spam von meiner Seite. Zurück zum Topic. UNLEASHED... hm... leiden für meine Ohren etwas am MOTÖRHEAD-Syndrom. Drei, vier Songs lang ist deren Sound verdammt cool, wird mir dann allerdings auf Dauer zu flach und gleichförmig. Soviel dazu. Lieber schnell weg, bevor irgendwelche Ritter mich mit Schwertern aus Stahl scheren wollen...
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von Holger Andrae » Freitag 2. März 2012, 10:57
Jesus hat geschrieben: Zurück zum Topic. UNLEASHED... hm... leiden für meine Ohren etwas am MOTÖRHEAD-Syndrom.
Also: extrem viel Abwechslung, Rock'n'Roll und Herzblut. Alles gut.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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