DEATH ANGEL - The Ultra Violence
Mehr über Death Angel
- Genre:
- Thrash Metal
- ∅-Note:
- 10.00
- Label:
- Under One Flag
- Release:
- 23.04.1987
- Kill As One
- Evil Priest
- Voracious Souls
- Kill As One
- The Ultra-Violence
- Mistress Of Pain
- Final Death
- I.P.F.S.
Zeitloser Klassiker.
Als das DEATH ANGEL-Debüt "The Ultra-Violence" erschien, hatte ich gerade meinen zwölften Geburtstag gefeiert. Und damit hätte ich alterstechnisch fast noch in die Band gepasst, immerhin war Schlagwerker Andy Galeon als Jüngster zu dem Zeitpunkt auch erst vierzehn Jahre alt, bei den Aufnahmen zum legendären "Kill As One"-Demo war er so alt wie ich zum Veröffentlichungsdatum von "The Ultra-Violence". Der Rest der Band war gerade 18 oder 19 Jahre alt.
Aber beeindruckend ist an diesem legendären Debüt aus der Bay Area eben nicht nur das Alter der Protagonisten, sondern vor allem die Qualität der Musik, die sich zu keiner Sekunde hinter den Debütalben von Bands wie HEATHEN, TESTAMENT oder FORBIDDEN verstecken muss. Ganz im Gegenteil, ich würde "The Ultra-Violence" wohl allen genannten Debütalben vorziehen. Das liegt vor allem am sehr abwechslungsreichem Songwriting, das vom flotten Thrasher 'Thrashers' über das sich in Ekstase steigernde 'Evil Priest', dem melodischen Hit 'Voracious Souls', dem zehnminütigen Instrumental 'The Ultra-Violence' oder dem pfeilschnellen 'Kill As One' eine Bandbreite abdeckt, die es sonst in der Form nur bei METALLICA gab. Dazu kommen der ausdrucksstarke, gerne giftige Gesang von Mark Osegueda, fabelhafte Riffs von Rob Cavestany und Gus Pepa ('Mistress Of Pain', 'Kill As One') und die wuchtige, vielschichtige Rhythmusarbeit vom bereits hervorgehobenen Andy Galeon und Bassist Dennis Pepa.
Für mich ist "The Ultra-Violence" zudem auch mit nun fast 40 Jahren auf dem Buckel extrem gut gealtert und hat nichts von seiner Qualität eingebüßt. Im Gegenteil, dieser Killer läuft hier heute - ähnlich wie das drei Jahre später erschienene Meisterwerk "Act III" - immer noch regelmäßig und gehört in meinen Ohren zu den zehn besten Thrash-Alben aller Zeiten.
- Note:
- 10.00
- Redakteur:
- Peter Kubaschk


