POWERWOLF - Wildlive - Live At Olympiahalle
Mehr über Powerwolf
- Genre:
- Power Metal
- ∅-Note:
- 10.00
- Label:
- Napalm Records
- Release:
- 13.02.2026
- Intro - Monumental Mass Theme
- Bless'em With The Blade
- Incense & Iron
- Army Of The Night
- Sinners Of The Seven Seas
- Amen & Attack
- Dancing With The Dead
- Armata Strigoi
- 1589
- Demons Are A Girl's Best Friend
- Stossgebet
- Fire & Forgive
- We Don't Wanna Be No Saints
- Alive Or Undead
- Heretic Hunters
- Sainted By The Storm
- Blood For Blood
- Sanctified With Dynamite
- We Drink Your Blood
- Werewolves Of Armenia
- BluRay Live At Olympiahalle
- DVD Live At Olympiahalle
Ein perfekter Live-Mitschnitt!
POWERWOLF ist eine der wenigen Bands, die es in der Neuzeit geschafft hat, sich von den kleinen Clubs ganz nach oben zu spielen und sogar die Headliner-Position auf den ganz großen Festivals, wie beispielsweise dem Wacken Open Air, zu übernehmen. Neben den wirklich starken Alben sind die Live-Shows der Saarländer der Hauptgrund für diese Entwicklung. Da ist es kein Wunder, dass die Truppe vier Jahre nach Veröffentlichung von "A Monumental Mass - A Cinematic Metal Event", dem letzten Live-Release, bei dem aber aus bekannten Gründen keine Zuschauer dabei waren, jetzt mit "Wildlive - Live At Olympiahalle" ein weiteres Live-Dokument erscheint, bei dem dieses Mal allerdings auch Publikum dabei ist.
Der Ort, an dem diese heilige Heavy-Metal-Messe gefeiert wird, war Ende 2024 die Olympiahalle in München. Und ja, es war eine Messe. Eine typische POWELWOLF-Messe. Neben den in meinen Ohren über jeden Zweifel erhabenen großartigen Songs wie 'Army Of The Night', 'Amen & Attack', 'Dancing With The Dead', 'Sanctified With Dynamite' oder 'We Drink Your Blood', sind natürlich auch Songs der letzten Scheibe "Wake Up The Wicked" zu hören. Ich gebe zu, dass mich die Songs damals nicht so abgeholt haben, wie die großen Hits der Band, aber hier, im Live-Gewand, kommen 'Bless' Em With The Blade', 'Sinners Of The Seven Seas' und '1589' wirklich gut rüber und überzeugen mich mehr als auf Platte. Schön ist bei den Aufnahmen auch, dass man das Publikum immer wieder laut hört, wie insbesondere natürlich bei 'Armata Strigoi' oder dem abschließenden 'Werewolves Of Armenia'.
Aber bei POWERWOLF-Konzerten ist nicht nur die Musik wichtig. Die Saarländer fahren mittlerweile eine wirklich große Bühnenshow auf mit ständig wechselnden gewaltigen Hintergrundbildern, Bühnenaufbauten und imposanten Pyro-Effekten. Ja, auch an diesem Abend wirken die Bewegungen der Bandmitglieder nahezu komplett einstudiert und choreografiert. Das kann man kritisieren, wenn man unbedingt möchte. Aber ehrlich gesagt ist es mir wirklich total egal, so lange ich von dem, was auf der Bühne passiert, sowohl von der Musik als auch von der Show gefesselt werde. Und das schafft POWERWOLF zu fast jeder Sekunde. Zudem ist bei jeder Show immer ein gewisser Witz mit dabei. So verwandeln Sänger Attila Dorn und Keyboarder Falk während der Ankündigung von 'Dancing With The Dead' die Bühne in eine Tanzfläche und legen einen Tanz aufs Parkett, der vermutlich ein Walzer sein soll. Als Bewerbung für "Let's Dance" reicht diese Performance vermutlich nicht aus, aber unterhaltsam ist es und liefert kurze Abwechslung.
Das wirklich Schöne an diesem Konzertfilm ist, dass nicht nur die Band auf der Bühne gezeigt wird, sondern auch die Zuschauer sehr oft gezeigt werden, wie sie inbrünstig mitsingen, hüpfen und springen, die Fäuste recken und einfach Spaß haben. Dabei werden nicht nur die ersten paar Reihen eingefangen, sondern auch die Fans auf den Tribünen gezeigt, wie diese feiern.
Mit "Wildlive - Live At Olympiahalle" hat POWERWOLF die grandiose Show und großartige Energie einer Live-Show perfekt eingefangen. Besser kann man das Konzerterlebnis nicht nach Hause transportieren. Es bleibt wirklich jedem Fan nur zu empfehlen, sich eine Version samt BluRay/DVD zu besorgen und nicht "nur" die Audio-Versionen zu konsumieren.
- Note:
- 10.00
- Redakteur:
- Mario Dahl


