VANISHMENT - And Now We Die
Mehr über Vanishment
- Genre:
- Heavy / Thrash Metal
- ∅-Note:
- 7.00
- Label:
- M-Theory Audio
- Release:
- 23.01.2026
- Scarred In Fate
- Darkened Innocence
- How I Bleed
- Steel Demise
- Die In My Shelter
- Engraved Under Skin
- Unleash The Storm
- Conviction
- Ellipsis
- Ashes And Bone
Gut gebrüllter Heavy Thrash.
Im Jahre 2020 gründete sich in Seattle die Heavy-Thrash Band VANISHMENT. Nach der Veröffentlichung des Debüts "No More Torture" folgt nun, knapp drei Jahre später, der zweite Langspieler "And Now We Die". Als musikalische Vorbilder benennt man Bands wie METALLICA, MEGADETH, IRON MAIDEN und JUDAS PRIEST. Wobei man sich hier wohl eher nicht am Frühwerk der genannten Bands orientiert hat, sondern an den jeweiligen mittleren Phasen der Vorbilder.
Das Album beginnt direkt mit kräftigen Heavy Metal-Riffs und dem kraftvollen, rauen Schreigesang von Rop Ropkins. Das Tempo wird von Anfang an durchgehend hochgehalten, nur im ruhigen Instrumental 'Ellipsis' beweisen die Musiker, dass sie auch ruhigere Töne anschlagen können. Dies ist allerdings auch schon das vorletzte der insgesamt zehn Lieder und die kleine Pause tut dann ganz gut. Vorher hat der Hörer nämlich schon acht Songs immer im mittelhohen und hohen Tempobereich hinter sich, in denen er eigentlich durchgehend von Robkins angeschrien wurde. Es ist nicht so, dass mich die Stimme von dem Herrn nerven würde, nein, ganz und gar nicht. Es ist nur so, dass der gute Herr seinen Gesang eigentlich gar nicht variiert und immer im gleichen Stimmbereich bleibt. Für ein paar Lieder funktioniert das auch gut und macht durchaus Laune, aber über die volle Albumlänge empfinde ich denn doch eine gewisse Langeweile.
An den Instrumenten wird auf "And Now We Die" durchgehend auf hohem Niveau musiziert. Stilistisch vermischt sich hier der Thrash und Heavy Metal der 90er zu einem durchaus gut hörbaren und auch modernen Endergebnis. Die Melodien gehen oftmals gut ins Ohr, Die Produktion ist druckvoll und modern. Dies passt zu dem Sound den VANISHMENT offensichtlich angestrebt hat.
Insgesamt liefert das zweite Album von VANISHMENT durchaus gute Songs, die auch für sich gehört, durchaus Laune machen, mir allerdings im Gesamtpaket, über die volle Albumlänge, nicht genügend Abwechslung bieten.
- Note:
- 7.00
- Redakteur:
- René Juffernholz


