WARSENAL - Endless Beginnings ...
Mehr über Warsenal
- Genre:
- Thrash Metal
- ∅-Note:
- 7.50
- Label:
- Massacre
- Release:
- 10.04.2026
- Mass Grave Mass
- Flying Fortress
- Phantom Hope
- Feeding The Wildfire
- The Numbening
- Dawn Mowers
- Dusk Dwellers
- Onward To Our Death
- Endless Beginnings
Gutes Album mit Längen.
Bereits seit 2012 machen die Speed-Thrasher WARSENAL die Szene unsicher. Nun kehren die Kanadier, nach sieben Jahren Pause, mit ihrem dritten Album "Endless Beginnings..." zurück. Aber nicht nur das Album ist neu, sondern auch mit Zack Osiris ein neuer Mann hinter der Schießbude. Ansonsten bleibt alles wie gehabt, so übernimmt auch weiterhin Francis Labine den Tieftöner und Mathieu Rondeau spielt die Gitarre und macht die Mikrofonarbeit.
Die Jungs liefern auf dem Album das, was man von ihnen erwartet: puren, geradlinigen Speed und Thrash Metal im klassischen Stil. Inspiration hat man sich dabei natürlich von den einschlägigen Genregrößen geholt, die man dem geneigten Hörer wohl nicht mehr vorzustellen braucht.
Was mir sofort auffällt: Das Album ist mit fast 52 Minuten ein Werk, das die Bezeichnung Langspieler auch verdient. Auch die einzelnen Songs sind verhältnismäßig lang, so ist der kürzeste Song, der Opener 'Mass Grave Mass', mit fast fünf Minuten Spielzeit.
Nun kann man von der Länge eines Songs, natürlich nichts über die Qualität sagen, aber hier bestätigt sich leider mein Gefühl, dass ich beim ersten Hören des Albums hatte, nämlich dass sich die einzelnen Songs allesamt ein wenig zu lang anfühlen. Bitte nicht falsch verstehen, das Trio kann Gitarre spielen und sie könne Songs schreiben. Aber hier oder da eine kleine Kürzung hätte der Kompaktheit des Albums gutgetan und den Songs mehr Kraft verliehen.
Trotzdem ballern die Songs gut und "Endless Beginnings..." bringt auch Bewegung in die Nackenmuskulatur, aber irgendwie fehlt mir, auch angesichts der starken Alben der Konkurrenz in diesem Jahr, der letzte Kick zur Spitzenklasse. Am Ende bleibt für mich, trotz allem Rumgemäkel an der Songlänge meinerseits, ein gutes Album, das sich Fans von klassischem Speed und Thrash Metal definitiv einmal zu Gemüte führen sollten.
- Note:
- 7.50
- Redakteur:
- René Juffernholz


