WITCHING HOUR - Rise Of The Desecrated
Mehr über Witching Hour
- Genre:
- Black / Thrash Metal
- ∅-Note:
- 8.00
- Label:
- Dying Victim Productions
- Release:
- 27.03.2026
- Rise Of The Desecrated
- Eternal War
- Burn The Witch
- Pedophiliac
- Underworld Alliance
- Blood In The Abyss
- Vlad The Impaler
- Cold Grave
Neuauflage des 2009er-Debüts.
Im Jahre 2009 erschien auf dem Essener Label Dying Victims Productions das Debütalbum "Rise Of The Desecrated" der saarländischen Black Thrasher WITCHING HOUR, auf MC. Ist man inzwischen auf ein Powertrio geschrumpft, bestand die Band anno 2009 noch aus Marco Justinger am Bass, Sascha Bastian an der Gitarre, Jan Hirtz an Gitarre und Mikrofon und Simon Wender am Schlagzeug. Der Kern der Band ist auch heute noch zusammen, nur das Sascha Bastian inzwischen die Drums besetzt und Simon Wender die Band verlassen hat.
Da ich das Debüt der Jungs noch nicht kannte, war der anstehende Vinyl-Re-Release von "Rise Of The Desecrated", ein Grund diese Lücke zu schließen. Schon der Opener 'Rise Of The Desecrated' macht klar, was den geneigten Hörer auf den nächsten 32 Minuten erwartet: roher, rumpeliger und räudiger, schwarzer Teutonen- Thrash direkt aus der Gosse. Hier werden keine Gefangenen gemacht und direkt auf die Nackenmuskulatur gezielt.
Auch die darauffolgenden Lieder, wie das ballernde 'Eternal War', 'Burn The Witch' oder auch 'Pedophiliac' setzen den Angriff auf die Halswirbel fort. 'Underworld Alliance', 'Blood In The Abyss', Vlad The Impaler' und 'Cold Grave' dürfen im Anschluss dann dem gebeutelten Nacken den Rest verpassen. Die Produktion ist, Dying Victims typisch, recht roh und natürlich und somit absolut passend zum Album und Sound der Band.
Ist "Rise Of The Desecrated" ein sonderlich innovatives Album? Nein, ganz sicher nicht. Hat man sowas vorher schon gehört? Definitiv. Aber die Jungs von WITCHING HOUR haben mit ihrem Debüt tatsächlich ein Album geschaffen, das einfach sehr viel Spaß beim Hören macht und beweist, dass manchmal auch Alter Wein in neuen Schläuchen schmeckt, wenn er denn so kompromisslos und so gut wie hier präsentiert wird. Für mich ein Album welches man nach einem stressigen Tag einlegen kann, um sich einfach den Kopf freiballern zu lassen.
- Note:
- 8.00
- Redakteur:
- René Juffernholz


