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Depth-Of-Winter Festival - Sindelfingen

08.11.2000 | 08:38

22.10.2000, Jugendhaus Sindelfingen

Als wir uns am Samstagmorgen, natürlich mit ein bisschen Verspätung, weil Workaholic Ruben nach einer durcharbeiteten Nacht einfach den Wecker überhörte, auf den Weg nach Sindelfingen machten, konnte man dann, nach einer kleinen Suche, doch gleich sehen, dass im Jugendhaus Metaller unterwegs sein müssen, da man häufiger langhaarige, schwarze Gestalten auf den Bürgersteigen entdecken konnte (Wacken lässt grüßen).
Also betraten wir die heiligen Hallen, in der sich heute Abend die harten Anhänger des Metals versammelt haben.
Ein kleiner (oder großer?) Minuspunkt war, dass nur die Bands und deren Crews mit Fressalien versorgt wurden. Immer als wir nachfragten, ob wir auch etwas bekommen dürfen, wurde uns erwidert: \"Später vielleicht.\" Doch dieses \"später\" ist nie eingetreten. So waren wir gezwungen den Pizzadienst, der bereits anderen Hungrigen eine Pizza brachte, einen Flyer abzuschwatzen und eine eigene Pizza zu bestellen. Deshalb haben wir dann auch die Band SACRIFICIUM verpasst, da wir zu diesem Zeitpunkt im Auto saßen, um die Pizza gierig in unsere ausgehungerten Bäuche zu schlagen, da wir es um diese Uhrzeit einfach nicht mehr ausgehalten haben.

KARKADAN

Den Anfang an diesem Abend, durften KARKADAN aus Ludwigsburg machen. Da ich KARKADAN bereits live in der RoFa gesehen habe, hoffte ich, dass dieses Konzert genauso geil werden wird. Aber KARKADAN ließ auf sich warten, was aber dann in Ordnung war, weil eine Band abgesagt hatte, somit rückte der ganze Plan nach hinten. Es ging dann auch sehr locker zu, da erst der Drummer und danach die Technik aufs Klo mussten. Mit einer frisch geleerten Blase ging dann alles doppelt so gut. Der Besuch auf dem stillen Örtchen hat sich sehr bezahlt gemacht, der Sound war ziemlich gut, und so schrie Sänger Robby ins Mikro was das Zeug nur hielt, und ließ es sich auch nicht nehmen, ab und zu einen Schluck aus der mitgebrachten Pushkin Red Flasche zu nehmen. Dann stellten KARKADAN einen neuen Song namens \"The Journey\" vor, der neugierig auf das kommende Album machte. So spielten KAKRADAN ihr Set runter, wobei der Saal noch nicht so gut gefüllt war, den anderen ging es wie mir (bin auch nicht aus den Federn gekommen), aber sie haben auf jeden Fall etwas verpasst. Aber Robby schien das auch ziemlich egal zu sein und so hüpfte er nach den Songs \"Eternal Black Reflections\", \"The Calling\" und \"My Ablaze\" von der Bühne, um mit einem Kumpel (?) einen kleinen Pogo anzuzetteln, und um im Publikum zu singen. Schade war nur, dass kein Blut gespuckt wurde, keine Kerzenständer usw. rumstanden, wie ich dies schon mal bei einem Konzert von KARKADAN erleben durfte. Na ja, man hätte die Sauerei danach auch aufwischen müssen.
(Ruben)

FALLEN YGGDRASIL

Das Pogen geht los...... In dieser Band steckt wirklich Power. Allein am Improvisationstalent des Sängers sollten sich einige andere Bands mal ein Beispiel nehmen. So kam man sich kurzfristig und mitten zwischen zwei Liedern mal wie im Fußballstadion vor, als die Menge die Band anfeuerte und dies kurzerhand in einen Chor mit Bandbegleitung umfunktioniert wurde. Der einzig und allein gelangweilt dreinschauende war der Drummer, da dies sein letzter Gig mit FALLEN YGGDRASIL war. Auf Death-Metal hätte er keine Lust mehr, was vom Publikum mit lauten Buhrufen beantwortet wurde. Doch was dem Drummer an Begeisterung fehlte, machten seine Kollegen allemal wieder wett, und so wurde es doch eine wirklich ansehnliche Show.
(Sven)

NOIZ

Weiter im Programm gings dann mit den Braunschweigern von NOIZ, die vor einem recht zahlreichem Publikum in dem kleinen Saal ihr Set abließen. Jedoch verlief der Auftritt nicht ganz ohne Pannen, da eine Gitarre verrückt spielte, aber Bassist und Sänger Stefan Schulze legte kurz ein kleines Bass-Solo ein, das bei der Headbangern gut ankam. Danach hob Frontmann Stefan das aktuelle T-Shirt ins Publikum, um Werbung für die aktuelle Cd zu machen, und die Meute zum Kauf anregen wollte (Schleichwerbung *g*). NOIZ spielten, bei einem fast perfekten Sound bei dem das Gebrüll ein bisschen zu kurz kam, dann noch weitere Songs, und schlossen den recht gelungenen Auftritt mit \"Waiting For Damnation\" ab.
(Ruben)

MISTRESS

Redakteur:
Ruben Tuider

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