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Night Of Power - Giebelstadt

01.11.2005 | 02:30

15.10.2005, I-Park Halle Klingholz

Das Festival von Powermetal.de

Nachdem GODDESS OF DESIRE ihren, wie ich finde, guten Gig beendet haben (wobei da die Meinungen innerhalb der Redaktion weit auseinander gehen), mussten nur noch FALCONER aufgesammelt werden. Da die Jungs nicht allzu stark alkoholisiert waren, gestaltete sich die ganze Chose auch relativ einfach. So weit, so gut. Alle fünf Mann wieder in den Renault Megané eingepfercht und ab ging´s. Da die Pension der Truppe gerade mal einen Steinwurf von der Halle entfernt, hatte ich nicht unbedingt mit Komplikationen gerechnet.

Zum Glück hatte ich den Führerschein dabei, denn kaum am Ende der Straße angekommen, wurden wir von einem Polizeiwagen "erwartet". Fenster runtergekurbelt und erstmal schönen Abend gewünscht. Da ich nix getrunken hatte, konnte ich ruhigen Gewissens sein. Der erste Satz der Politesse lautet: "Hier riecht es stark nach Alkohol, und zu viele Leute befinden sich auch im Auto!"
Ich: "Ich fahr die Band zu ihrer Pension, hab aber nix getrunken."
Politesse: "Fahrzeugschein und Führerschein bitte!"
Nachdem ich ihr das alles gezeigt habe folgte ich ihr zum Auto. Während sie sich mit ihrem Kollegen über das Alkoholmessgerät unterhielt ("Da gibt´s echt Kollegen, die mit dem Teil nicht umgehen können") stellte ich mich darauf ein zu pusten (das erste Mal übrigens, da ich meistens das Glück hatte noch nie in eine Alkoholkontrolle zu geraten). Nach einigem hin und her stellte sich jedoch heraus, dass das Gerät defekt war und sie ließen mich weiterfahren.
Natürlich habe ich das den Jungs von FALCONER erzählt, die sich darüber scheckig gelacht haben.

Das war aber noch nicht alles, denn CIRCLE OF TYRANTS (oder zumindest das was von denen in der Halle verharrte) wollten nach Hause gefahren werden. Mit dabei: Alex (der Drumtyrant), Holger (der Sänger), Völki (der Gitarrist) und zuguterletzt Stephan (der unter "Lutschluder" eher bekannt ist und nicht in der Band spielt. Auch die Jungs ins Auto verfrachtet und ab die Luzie! An der selben Stelle wie eben (mittlerweile ist über ´ne Stunde vergangen) stand immer noch die Polizeikontrolle. Da die Politesse das Auto nicht erkannt hat, durfte ich wieder aussteigen. Kaum ausgestiegen, schreit sie mir zu: "Sie schon wieder! Fahren sie weiter." Holger, der mittlerweile Oberkante-Unterlippe dicht war, steigt ebenfalls aus und sagt der netten Politesse nur: "Ich kann gern pusten wenn sie möchten." Natürlich hat sie das abgelehnt und wir sind weitergedüst.

Das nächste Problem bestand jedoch darin, dass ich nicht wusste wo die Jungs übernachten. Nach dreimaligem Anrufen bei den restlichen ´TYRANTS und weisen Ratschlägen von Völki, der hinten saß ("Laß mich nach vorne, ich weiß wie wir dahin kommen"), haben wir nach einigem hin und her die Pension doch gefunden.
Danach konnte ich endlich zurück zur fahren und probieren ein paar Stunden zu schlafen, doch das ist eine andere Geschichte...
(Tolga Karabagli)

Redakteur:
Tolga Karabagli

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