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With Full Force XIII - Roitzschjora

10.08.2006 | 17:50

30.06.2006, Flugplatz

Bereits die 13. Auflage des With Full Force stand dieses Jahr auf dem Programm. Wie in den letzten Jahren war der Austragungsort einmal mehr der Flugplatz in Roitzschjora - eine perfekte Anlage für ein solches Großereignis, was das With Full Force ja mittlerweile ist. Stilistisch geht's ja quer durch den Metal-, Hardcore- und Punk-Gemüsegarten, wobei sich darunter doch relativ viele altbekannte Namen im Billing wiederfanden. Als Konkurrenz zum musikalischen Schaulaufen trat dieses Mal die Fußball-WM auf den Plan, und die vier am Freitag und Samstag gezeigten WM-Spiele stießen auf fast genauso großes Interesse wie die zeitgleich aufspielenden Bands.

Vor Absagen blieb das Full Force auch dieses Jahr nicht verschont, dabei fielen kurz vor knapp solche Größen wie KORN (wegen der Erkrankung ihres Sängers Jonathan Davis), DEICIDE (da weiß mal wieder keiner so genau, warum) und SOILWORK (was da los war, ist auch nicht so ganz klar, da der WFF-Gig gar nicht auf der Bandhomepage angekündigt wurde) aus dem Programm. Dass aber so trotz der Kürze der Zeit dreimal adäquater Ersatz beschafft werden konnte (in Form von SICK OF IT ALL, DISBELIEF und HOLY MOSES), das war schon eine bemerkenswerte Leistung.

Das Wetter war an allen Tagen bombastisch und am Ende des Drei-Tage-Marathons sah man haufenweise sonnenverbrannte Menschen mit gerö(s)teter Haut auf dem Acker von Roitzschjora herumoxidieren. Allerdings war es fast ein bisschen zu drückend, da die pralle Sonne nur allzu selten mal hinter ein paar Wölkchen verschwand. Aber das ist natürlich kein Grund zum Meckern, denn zum einen gibt es direkt neben dem Festivalgelände einen Badesee und zum anderen kann man ja, wenn einem die Sonne doch zu sehr auf den Pelz brennt, sich zur Abwechslung mal eine Band auf der Tentstage im Schatten anschauen.

Die Leute waren auch mehrheitlich richtig gut drauf, wobei sich da sicherlich auch der Sieg der deutschen Nationalmannschaft als stimmungshebend erwiesen haben dürfte. Jedenfalls hat's wieder eine Menge Spaß gemacht, so dass absolut nichts gegen einen erneuten WFF-Besuch im nächsten Jahr spricht.
[Stephan Voigtländer]

Redakteur:
Stephan Voigtländer

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