The Power Of Metal, Rock And Gothic

Metallica - Master Of Puppets

Ätsch

  1. Battery
  2. Master Of Puppets
  3. The Thing That Should Not Be
  4. Welcome Home (Sanitarium)
  5. Disposable Heroes
  6. Leper Messiah
  7. Orion
  8. Damage Inc.

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Review

Review von Stephan Voigtländer

Man kann zu den heutigen METALLICA stehen wie man will, aber es ist unbestritten, welch großen Einfluss die ersten drei bis vier Alben auf die Szene hatten und haben. Besonders hervorzuheben ist das Drittlingswerk "Master Of Puppets". Für mich ist es nach wie vor neben SEPULTURA's "Arise" und "Power Of Inner Strength" von GRIP INC. die beste Thrash Metal-Scheibe aller Zeiten. Diese acht Songs sind einfach der absolute Hammer. Extrem eingängig, teilweise sogar sehr melodisch (besonders das geniale "Sanitarium") und trotzdem jeder Zeit aggressiv, absolut heavy und allen Knüppel-Ansprüchen genügend. Spielerisch stehen die Songs auf höchstem Niveau.
Härtetechnisch sind es vor allem "Battery" und "Damage Inc.", die den Hammer kreiseln lassen. "Master Of Puppets" ist zu Recht der Titeltrack und gefällt neben dem Riffing, das man nie mehr vergißt, auch durch ein fantastisches Gitarrensolo im Mittelteil. Der ruhigste Song ist "Welcome Home (Sanitarium)", der aber zum Ende hin förmlich explodiert und dort die härtesten zwei Minuten der ganzen Platte bildet. Ein Klassiker! Und noch ein Song ist ganz besonders schmackhaft: das reine Instrumental "Orion". Das Teil geht total unter die Haut und man muss sich hier absolut vor dem damaligen Bassisten Cliff Burton verneigen (wie schon auf "Anesthesia - Pulling Teeth" vom "Kill'em All"-Debut stellt er hier seine beiden Gitarristen klar in den Schatten). Burton starb leider auf der anschließenden Europarundreise bei einem Unfall des Tourbusses in Schweden.
Und auch die Texte sind beachtenswert. Hervorzuheben ist dabei sicherlich der Titeltrack "Master Of Puppets". Hier wird die nicht neue Thematik der Drogenabhängigkeit behandelt, allerdings in ausdrucksstarken und sehr treffenden Worten.
Irgendwann soll Hetfield wohl mal geäußert haben, dass die Texte auf diesem Album größtenteils von JUDAS PRIEST inspiriert wären - aber das kann ich eigentlich nicht nachvollziehen.

Tja, diese Platte war die letzte, an der der geniale Musiker Cliff Burton (Bass) mitgewirkt hat. Und diese Platte war gleichzeitig das Beste, was sich in METALLICA's Discographie finden lässt. Noch Fragen??


Anspieltipps: Master Of Puppets, Welcome Home (Sanitarium), Orion


Nostalgieecke: Und das war also das erste Metal-Album, dass ich mir seinerzeit zugelegt habe. *TräneimKnopflochhab*
Ach, die guten, alten Zeiten ...als die Erde noch eine Scheibe war. *dümmlichrumlaber*


Note: -
Stephan Voigtländer, 31.7.2001

 
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