salisbury hat geschrieben::grins:
Ich höre da eher den erstaunlichen Aufstieg von einer Jugendbande, die froh war, wenn Daddy ihnen vor der Probe die Gitarren gestimmt hat zu einer der führenden Artrockbands. Mittlerweile sogar auch live.
Artrock? Musik für Faustamputierte wäre treffender. Sollte Artrock dafür ein Synonym sein, dann können sie dort gerne führen. Hoffentlich dort hin, wo
Piper nigrum wächst. Es ist ja nicht schlimm, wenn jemand solche Musik macht, denn auch Entspannungsübungen wollen beschallt werden. Aber wenn man sich dafür vom guten und wahren Stahl und damit von der Essenz musikalischen Seins abwendet, dann ist das halt eine sehr traurige Sache. Gut, ANATHEMA muss ich jetzt nicht unbedingt nachtrauern, weil ich das Frühwerk da zwar ordentlich aber auch nicht wirklich toll finde. Bei KATATONIA ist die Degenerierung zum Wattebauschorchester deutlich schmerzlicher. Was war "Dance Of The December Souls" für eine feine Scheibe. So ein Jammer... *schniff* -
Übrigens, wäre ich froh, wenn Du mehr ANATHEMA hören würdest. Schlafen ist gesund und gerade für Raben immer wichtiger!
Das stimmt zwar, aber ich hab ja keine Einschlafprobleme, wenn ich mal im Bett liege. Dazu brauche ich weder ANATHEMA noch sonstige Tranquilizer. Und wenn ich das Zeug am Rechner höre, dann ist das schlecht für die Tastatur und gibt 'ne Platzwunde an der Stirn. Das willst du ja auch nicht.
Bei PARADISE LOST meine ich "Lost Paradise". Fürchterlich!

"Lost Paradise" war der Hammer... fast so gut wie DARKTHRONEs "Soulside Journey". Das war eine wahnsinnig gute Death-Metal-Strömung, die sich damals bei Peaceville im Stall eingefunden hatte. Leider spielt den Stil heute fast niemand mehr. Was war das für ein Hammer-Gitarrensound und für eine bedrohliche Aura. Auf "Host" hatten sie dann überhaupt keinen Gitarrensound mehr und waren ähnlich bedrohlich wie "Love Me Tender"...

alias Hugin der Rabe.
Ravnen fra steinfjellet.
Háv. 38