Weekly Playlist

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Re: Weekly Playlist

Beitragvon salisbury » Sonntag 6. Mai 2012, 12:24

:blumen: :blumen: :blumen: :blumen: :blumen: , too!

By the way, klar es ist Geschmacks-Sache, aber ich finde es viel praktischer, die Weekly-Playlist zu lesen, wenn man die Cover weglässt. Klar, ästhetisch ist das das wohl schöner und die Artworks verdienen es, gesehen zu werden, aber ich jedenfalls überflieg dann nur noch die Beiträge und schau, ob ich ein Cover erkenn...
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Re: Weekly Playlist

Beitragvon enemy-of-reality » Sonntag 6. Mai 2012, 12:32

Zumindest würd ich etwas kleinere Versionen der Artworks wählen, die grossen Verdrängen irgendwie die Kommentare. Ich persönlich werd allerdings auch bei der Text-Variante bleiben.
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Re: Weekly Playlist

Beitragvon Azmodes » Sonntag 6. Mai 2012, 12:51

enemy-of-reality hat geschrieben:AMY MACDONALD - This Is The Life
Ich mag Amy

:)

enemy-of-reality hat geschrieben:CRIPPLED BLACK PHOENIX - Mankind - The Crafty Ape
Hm....

Ich hab auch gehmt. War aber positiv angehaucht.

enemy-of-reality hat geschrieben:FLEETWOOD MAC - Rumors

:(
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Re: Weekly Playlist

Beitragvon enemy-of-reality » Sonntag 6. Mai 2012, 13:01

Azmodes hat geschrieben:
enemy-of-reality hat geschrieben:AMY MACDONALD - This Is The Life
Ich mag Amy

:)

Neues Album im Juni :subber:

enemy-of-reality hat geschrieben:CRIPPLED BLACK PHOENIX - Mankind - The Crafty Ape
Hm....

Ich hab auch gehmt. War aber positiv angehaucht.

Ich war am Anfang sehr angetan von dem Album, hab's hier sogar irgendwo bei 9/10 eingestuft, aber das hat nicht wirklich lange angehalten. Ich finde die Scheibe noch immer gut, keine Frage, aber die Begeisterung hat doch deutlich nachgelassen.
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Re: Weekly Playlist

Beitragvon Jesus » Sonntag 6. Mai 2012, 13:16

Nun, es ist ja Sonntag, versuchen wir uns mal nach längerer Zeit wieder an so einer Liste, ganz ohne Daten und Reihenfolge:

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DØDSENGEL "Imperator"
→ Mal psychedelisch, mal ritualistisch, mal beeinflusst von klassischem Heavy Metal, mal von okkultem 60er Rock. Sehr abstrakt. Bei zweieinhalb Stunden Spielzeit ein schwer verdaulicher Brocken für die ganz Harten im Garten. Auf alle Fälle sehr mitreißend und interessant.

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HAIL SPIRIT NOIR "Pneuma"
→ Herrlich knochentrockener Black Prog in der Schnittmenge von <CODE>, SIGH und ORANSSI PAZUZU. Klingt manchmal so, als würden die Klanggebilde vor lauter Schräge auseinander bersten und doch überblickt das Genie das Chaos. Toller Klargesang, witzig-spritziger Sound.

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JUNIUS "Reports from the Threshold of Death"
→ Den etwas gewagten Vergleich mit NEUROSIS und THE SMITHS mag ich fast schon nachvollziehen können. Gesanglich befinden wir uns durchaus im britischen New Wave der 80er und einige der Songs basieren wie bei den neurotischen Amis auf stumpf-monotonen Tribal-Beats, die von schweren Riffs umgarnt werden. Wenn ich aber einen allgemeinen Vergleich wagen müsste, würde ich eher die neueren Sachen von ANATHEMA und vor allem von KATATONIA nennen wollen. Mit dem Unterschied, dass JUNIUS mir auch Spaß macht und sofort ins Ohr geht, ohne dabei penetrant zu sein.

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SIGH "In Somniphobia"
→ So ziemlich das unschwärzeste Album seit "Imaginary Sonicscape", aber das ist bei diesen verrückten Japsen noch lange kein Makel. Ein bisschen zerfahrener und zerstreuter als üblich, aber immer noch toll.

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CRIPPLED BLACK PHOENIX "(Mankind) The Crafty Ape"
→ Es fehlt etwas der Fokus von "I, Vigilante", ansonsten bisher ein wirklich schönes Album, an dem ich aber wie an der DØDSENGEL noch eine Weile zu knabbern haben werde. Doppel-Alben halt.

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HOPE SANDOVAL & THE WARM INVENTIONS "Through the Devil Softly"
→ Betörend, bezaubernd, beruhigend und ein bisschen verrucht.

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LOWLIFE "Diminuendo"
→ Ziemlich genau in der Schnittmenge von THE SMITHS und JOY DIVISION. Zauberhaft, luftig und gleichzeitig erhebend und deprimierend.

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DRAGGED INTO SUNLIGHT "Hatred for Mankind"
→ Der Name ist Programm. Die pure schwermetallische Abrissbirne. Kein klares Gesäusel, kein Geschunkel, keine tuntigen Mitsingrefrains. Unverdünnter Metal, mit dem Cpt. Metal dank null Toleranz und ohne Fair Play jeglichem Weichspülradiomist den Garaus macht.

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LORD MANTIS "Pervertor"
→ Passt perfekt dazu. So macht man richtigen Metal, der auch wirklich heavy ist und nicht nur so tut als ob.

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DODECAHEDRON "Dodecahedron"
→ Eiskalt und mechanisch. Die Band hat fleißig DEATHSPELL OMEGA und BLUT AUS NORD gehört und deren Klänge miteinander verbunden. Gut, wenn auch noch nicht perfekt.

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GLORIA DIABOLI "Gate to Sheol"
→ Technisch und punktgenau eingeprügelt wie die Death-Metal-Alben der Landsmänner, liefern diese Kanadier hier schwer beeindruckenden Orthodoxschwarzstahl für jeden Freund der härteren Klänge.

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NIGHTBRINGER "Hierophany of the Open Grave"
→ Schwer atmosphärisch und mit grandioser, eigenwilliger Gitarrenarbeit gesegnet. So macht die Huldigung der schwarzen Mächte Spaß.

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MGŁA "With Hearts Toward None"
→ Aus mit noch nicht ganz nachvollziehbaren Gründen ist der Black Metal der Slawen immer noch ein ganzes Stück garstiger und giftiger als jede andere Schwarzwurzelei. Diese Polen arbeiten mit simpelsten Mitteln und verbinden diese zu gewaltiger, rifflastiger Dunkelbraukunst. Blue-Collar-Metal, der nach Höherem strebt.

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EXPLOSIONS IN THE SKY "The Earth Is Not a Cold Dead Place"
→ Schnuckeliger, zuckersüßer Post-Rock-Klassiker.

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DEAD SHELL OF UNIVERSE "Tamo Gde Pupoljak Vene... Tamo Je Moje Seme"
→ Enigmatisch und faszinierend.
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Re: Weekly Playlist

Beitragvon Loenz » Sonntag 6. Mai 2012, 13:25

Das was ich davon kenne ist gut und die restlichen Kommentare lesen sich bei diversen Sachen ziemlich interessant.
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Re: Weekly Playlist

Beitragvon Azmodes » Sonntag 6. Mai 2012, 13:26

Puh ja, die Dragged into Sunlight ist ein Viech.

enemy-of-reality hat geschrieben:Ich war am Anfang sehr angetan von dem Album, hab's hier sogar irgendwo bei 9/10 eingestuft, aber das hat nicht wirklich lange angehalten. Ich finde die Scheibe noch immer gut, keine Frage, aber die Begeisterung hat doch deutlich nachgelassen.

Ich glaube, bei mir ist es eher umgekehrt.
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Re: Weekly Playlist

Beitragvon salisbury » Sonntag 6. Mai 2012, 13:28

Jesus hat geschrieben:
Bild
HAIL SPIRIT NOIR "Pneuma"
→ Herrlich knochentrockener Black Prog in der Schnittmenge von <CODE>, SIGH und ORANSSI PAZUZU. Klingt manchmal so, als würden die Klanggebilde vor lauter Schräge auseinander bersten und doch überblickt das Genie das Chaos. Toller Klargesang, witzig-spritziger Sound.

Bild
JUNIUS "Reports from the Threshold of Death"
→ Den etwas gewagten Vergleich mit NEUROSIS und THE SMITHS mag ich fast schon nachvollziehen können. Gesanglich befinden wir uns durchaus im britischen New Wave der 80er und einige der Songs basieren wie bei den neurotischen Amis auf stumpf-monotonen Tribal-Beats, die von schweren Riffs umgarnt werden. Wenn ich aber einen allgemeinen Vergleich wagen müsste, würde ich eher die neueren Sachen von ANATHEMA und vor allem von KATATONIA nennen wollen. Mit dem Unterschied, dass JUNIUS mir auch Spaß macht und sofort ins Ohr geht, ohne dabei penetrant zu sein.

Bild
SIGH "In Somniphobia"
→ So ziemlich das unschwärzeste Album seit "Imaginary Sonicscape", aber das ist bei diesen verrückten Japsen noch lange kein Makel. Ein bisschen zerfahrener und zerstreuter als üblich, aber immer noch toll.

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CRIPPLED BLACK PHOENIX "(Mankind) The Crafty Ape"
→ Es fehlt etwas der Fokus von "I, Vigilante", ansonsten bisher ein wirklich schönes Album, an dem ich aber wie an der DØDSENGEL noch eine Weile zu knabbern haben werde. Doppel-Alben halt.

Bild
HOPE SANDOVAL & THE WARM INVENTIONS "Through the Devil Softly"
→ Betörend, bezaubernd, beruhigend und ein bisschen verrucht.

Bild
LOWLIFE "Diminuendo"
→ Ziemlich genau in der Schnittmenge von THE SMITHS und JOY DIVISION. Zauberhaft, luftig und gleichzeitig erhebend und deprimierend.


Bild
EXPLOSIONS IN THE SKY "The Earth Is Not a Cold Dead Place"
→ Schnuckeliger, zuckersüßer Post-Rock-Klassiker.


Jede Menge Sachen dabei, die mir aufgrund der Beschreibung sicher viel Spaß machen würden. Wann, nur wann soll man das alles hören :schade: . CRIPPLEX und SIGH: :dafuer:
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Re: Weekly Playlist

Beitragvon enemy-of-reality » Sonntag 6. Mai 2012, 14:37

Ja, so einiges aus Jesus Liste liest sich tatsächlich interessant, aber sein Geschmack scheint sich teils doch GRUNDLEGEND von meinem zu unterscheiden:

Jesus hat geschrieben:Bild
DODECAHEDRON "Dodecahedron"
→ Eiskalt und mechanisch. Die Band hat fleißig DEATHSPELL OMEGA und BLUT AUS NORD gehört und deren Klänge miteinander verbunden. Gut, wenn auch noch nicht perfekt.


Da hab ich mal in den Stream reingehört.....ein paar Minuten, länger hab ich's nicht ausgehalten. Irgendwer hat in einem Review mal geschrieben, dass das klingen würde wie vertonte mathematische Formeln oder so :grins:
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Re: Weekly Playlist

Beitragvon Eike » Sonntag 6. Mai 2012, 22:15

salisbury hat geschrieben:Klar, ästhetisch ist das das wohl schöner und die Artworks verdienen es, gesehen zu werden, aber ich jedenfalls überflieg dann nur noch die Beiträge und schau, ob ich ein Cover erkenn...
Selber Schuld.

Ich gehöre zu den Dinosauriern, die unter Alben auch noch Alben verstehen und gerne in Plattenläden gehen. Da ist es dann schon eine willkommene Gedächtnisstütze, nicht nur beim Lesen eines xbeliebigen aber irgendwie bekannten Namens noch vage zu wissen, dass es zu dem oder jenem irgendwelches Forengesülze gegeben haben könnte oder auch nicht, weil ich ihn vielleicht sonstwo aufgeschnappt habe, sondern mich möglicherweise anhand eines Covers noch konkret erinnern zu können, wer was warum und so... - bin ja auch nicht mehr der allerjüngste Kunde, und visuell funktioniert bei mir eh besser als nominell.

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→ Mal psychedelisch, mal ritualistisch, mal beeinflusst von klassischem Heavy Metal, mal von okkultem 60er Rock. Sehr abstrakt.
Das liest sich appetitanregend. Gab's da nicht auch irgendnen <CODE>-Bezug, oder verwechsel ich was?
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(Frank Zappa * 21.12.1940 - 4.12.1993)
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