Elend

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Beitragvon Dekalog der Elemente » Dienstag 16. Februar 2010, 14:32

Ein großartiges inzwischen leider aufgelöstes Neoklassikprojekt des Franzosen Iskandar Hasnawi und des Österreichers Renaud Tschirner.

Keine leichte Kost aber wers düsterer und teilweise heftiger als Dark Sanctuary oder Dead Can Dance mag der sollte mal n Ohr riskieren.

http://www.myspace.com/elendofficialpage
http://www.myspace.com/elendmusic
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Re: Elend

Beitragvon Holger Andrae » Dienstag 16. Februar 2010, 21:56

Besitze die 'Les Tenebre Du Dehors" und finde das auch sehr spannend. Dazu muss ich aber in der richtigen Stimmung sein, weil diese Musik schon extrem düster ist. Ach, ich sehe gerade, die "Winds Devouring Men" habe ich ja auch. Stimmt freu* Die ist auch toll *lol*
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Re: Elend

Beitragvon Dekalog der Elemente » Dienstag 16. Februar 2010, 22:13

Leichte Kost sind sie wirklich nicht und ja man muss in der Stimmung sein. Ist auch keine Band die man sich in Gesellschaft geben kann.

War allerdings eine der ersten Bands die mich dazu gebracht hat alle Alben von ihnen zu kaufen und wenn ich mir die Cds anhör ist es immer wieder auf's neue ein Erlebnis.
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Re: Elend

Beitragvon Rüdiger Stehle » Mittwoch 17. Februar 2010, 03:15

Über die war 1994 mal ein Artikel im (alten) Ablaze-Magazin. Seither habe ich mich nicht mehr damit befasst. Mal schauen, ob ich die Zeit finde, das zu ändern.
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Re: Elend

Beitragvon Peter Kubaschk » Mittwoch 17. Februar 2010, 08:15

die "Les Tenebres Du Dehors" hatte ich mal auf Tape. Das war mir dann aber doch deutlich zu düster, um mich damit langfristig zu beschäftigen.
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Re: Elend

Beitragvon Holger Andrae » Mittwoch 17. Februar 2010, 11:21

Oft höre ich das tatsächlich auch nicht. Aber was höre ich aktuell schon oft?? :grins:
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Re: Elend

Beitragvon Dekalog der Elemente » Mittwoch 17. Februar 2010, 18:37

Peter Kubaschk hat geschrieben:die "Les Tenebres Du Dehors" hatte ich mal auf Tape. Das war mir dann aber doch deutlich zu düster, um mich damit langfristig zu beschäftigen.


Da hättest du mal den letzten Output hören müssen. Da hast du das Gefühl dir wird jegliche Energie, jegliche Hoffnung und jeglicher Farbtupfen ausgesaugt und zurück bleibt nur eine ausgelaugte Hülle.

Zumindest gings mir so als ich sie mir das erste Mal intensiv mit geschlossenen Augen über Kopfhörer angehört habe...
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Re: Elend

Beitragvon Eike » Sonntag 2. Mai 2010, 00:43

Ich habe mich mal durch die beiden MySpace-Seiten gehört, und stelle fest: Das klingt stellenweise wirklich ganz nett.

Wobei ich den abgeleckt-aufgeräumten Bombast mitunter schon etwas zu bunt und süßlich, ja bisweilen fast schon hibbelig fröhlich finde (z. B. bei 'Stasis'). Das passt irgendwie nicht zum bedeungsschwanger intonierten Sprechgesang. Überhaupt finde ich das insgesamt etwas glatt inszeniert. Das wirkt dann eher wie Theater auf mich, weniger wie tatsächlich durchlebte Gefühle, und dementsprechend nicht so tiefgehend. Dieser Filmabspannmusikeinschlag eben, ich verbinde das eher mit Ende gut, alles gut.

'Laceration' baut dennoch eine gewisse Atmosphäre auf, das behagt mir dann schon eher. Dürfte aber ruhig noch etwas psychotischer klingen. Den ruhigeren Ansatz von 'Charis' finde ich auch gut, aber die säuselnden Streicherharmonien sind mir da schon fast wieder zu süßlich in ihrer ergebenen Melancholie-Seligkeit. 'Au trefonds des tenebres' gefällt mir trotz der leicht klischee-elfenhaft ätherischen Sängerin recht gut, 'Melpomene' finde ich in dieser Tonlage mit am ausgewogensten, das latent abgründige 'A Staggering Moon' gar noch besser, und 'The Newborn Sailor' würde ich wohl als ganz fantastisch beurteilen, wenn ich sowas nicht schon fast deckungsgleich, dabei aber noch deutlich besser bereits bei DEAD CAN DANCE gehört hätte.

Das liest sich jetzt vielleicht negativer als es gemeint ist. Doch irgendwie hat ELEND was. Ich würde diese Musik gerne gut finden und könnte mir auch vorstellen, dass sie an einem anderen Tag vielleicht eher an mich geht. Allerdings allein auf diese schwebenden Sounds gestützt sicherlich nicht auf Albumlänge. Das kitschige 'Worn Out With Dreams' habe ich geskippt. Ich mag es nicht so dick und butterweich aufgetragen. Welches ist denn das düsterste, beschädigst klingende, unglamouröseste ELEND-Album, falls es so etwas gibt? Ich glaube, mit dem sollte ich anfangen, wenn es überhaupt etwas werden soll. Eines, auf dem ein Stück wie 'A Staggering Moon' den tröstlichen aber letztlich trügerischen Hoffnungsschimmer darstellt, würde ich mir wünschen; eines, das unterschwellig richtung Hysterie tendiert, so wie 'Je reassemblais tes membres', aber halt nicht ganz so gekünstelt-distanziert und melodramatisch überhöht, sondern auf eine unmittelbarere Weise noch tiefer in Mark und Bein gehend. Gibt`s das, oder habe ich da gänzlich übertriebene/falsche Erwartungen?
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Re: Elend

Beitragvon Dekalog der Elemente » Donnerstag 6. Mai 2010, 12:42

A staggering Moon und der Track den du geskippt hast befinden sich übrigens beide auf dem selben Album*g*

Die äh rohesten Alben dürfen wohl die ersten drei Alben
Leçons de Ténèbres
Les Ténèbres du Dehors
The Umbersun

darstellen, da die auch noch leichte Screampassagen aufweisen.

Meine beiden Lieblingsalben sind jedoch Winds devouring Men und Sunwar the Dead.
Der Bombast gehört allerdings schon irgendwie einfach dazu und gerade das mag ich an Elend so.
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Re: Elend

Beitragvon blackwinged » Dienstag 7. Juni 2011, 14:57

"Leichet" Screampassagen? Hehe ich weiß ja nicht
Das is schon recht extrem was da abgeht. Und gerade bei diesen düsteren Neoklassiktönen fällt das viel mehr auf als bei Metal.
Das ist irgendwie einfach Hoffnugslosigkeit und Dunkelheit pur.

Ich find die großartig. Aber eigtl nur die ersten beiden Alben. Danach wurde es etwas zu. .. ich weiß nicht, da fehlte dann was

Aeb davpr .. klasse !=
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