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Die Prog-PlaudereckeRe: Die Prog-PlaudereckeIm Prinzip bildet die Skala den Dynamikumfang eines Audio-Streams ab. "20" ist dabei das obere Ende der Skala. Wenn man sich z.B. in Audacity die Tonspur anschaut sieht man die Differenz zwischen den einzelnen Peaks sehr gut, ich mache nachher mal Screenshots wenn ich Zeit habe. Je mehr sich die Peaks dabei gleichen desto mehr wurde auch komprimiert. Ganz einfach gesprochen.
Re: Die Prog-PlaudereckeIch mal einige Alben, deren Sound ich gut finde, dort gesucht und ich finde keine Korrelation zwischen "Dynamikumfang" und "find ich gut"
![]() Realer Name: Thomas Becker
Re: Die Prog-Plauderecke
Kurz gesagt: Umso höher die Zahl, umso mehr Dynamik (die Skala geht von 1-20). Hier zum Vergleich z.B. mal die Erstauflage von "Moving Pictures": http://www.dr.loudness-war.info/details.php?id=6639 Nähere Infos und weiterführende Links findest du hier: http://www.dynamicrange.de/ *edit* Da war wohl jemand schneller What if there is nothing more
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Re: Die Prog-Plauderecke
Es ist natürlich immer abhängig davon, "wie" man gerade hört. Psychoakustik beeinflusst den Hörgenuss mehr als man sich es oft eingestehen möchte. Ganz stark ist mir das aufgefallen, als ich letztens CDs rausgesucht habe um damit neue Kopfhörer testen zu gehen. Nicht jedes Album muss zwangsläufig "gut" oder "schlecht" klingen nur weil die Skala den Wert entsprechend abbildet, viele Parameter sind ja gar nicht erfasst. Black Country Communion schneidet z.B. auch relativ schlecht ab - http://www.dr.loudness-war.info/details.php?id=7552 - aber der Bass-Sound am Anfang von 'Black Country' ist richtig genial.
Re: Die Prog-PlaudereckeIch find die Geschichte dennoch sehr interessant, ich hab mir schon desöfteren Gedanken gemacht, ob "guter" und "schlechter" Sound nicht doch irgendwie objektivierbar ist
Realer Name: Thomas Becker
Re: Die Prog-PlaudereckeIch habe mir jetzt mal die Diskographien einiger Bands angesehen (Metallica, Rush, Kreator, Overkill, Black Sabbath...) und die einfache Formel ist: je älter die Musik, desto besser die Bewertung. Allerdings bin ich bei einigen Alben ("Hordes Of Chaos", AGALLOCHs "Marrow Of The Spirit" z.B.) doch über die sehr schwachen Werte verwundert, wo sie doch aufgenommen wurden wie anno 1985.
Ich bin wirklich froh, dass ich einfach nicht die Ohren dafür habe, das so krass wahrzunehmen. Bei einigen Alben kann ich schon feststellen, dass die Produktion unangenehm ist. Aber wenn ich mir diese Listen ansehe, kann man ja keine Alben nach 1992 mehr anhören.
Re: Die Prog-Plauderecke
Ich frag mich hier auch, ob ein hoher Dymanik-Spread überhaupt so angenehm für die Ohren ist...ein Ziel der Komprimierung ist ja gerade, "unangenehme" Frequenzen zu cutten, deshalb bin ich skeptisch, ob dies überhaupt ein valides Kriterium für Soundqualität ist. Realer Name: Thomas Becker
Re: Die Prog-Plauderecke
Mit der Gleichung "Kompression = schlecht" darf man sicher nicht arbeiten ´. Gerade ein gut eingesetzter Summenkompressor macht den Sound besser. Problematisch wird es eben wenn das Ziel ein möglichst laut abgemischtes Album ist. Dass ein Metal-Album mehr Druck haben muss als ein Klassik-Release ist ja klar. Und der Dynamikumfang entzieht sich in einigen Genres sowieso der Gültigkeit wenn ich da an Black Metal mit dem "Necro-Sound" á la frühe Darkthrone und frühe Burzum denke.
Re: Die Prog-Plauderecke
*Zustimm* Zudem kommt's halt auch noch darauf an, unter welchen Umständen und mit welchem Equip man eine Scheibe hört. Mit einem guten Kopfhörer z.B. kann eine Scheibe mit viel Dynamik Spass machen, im Auto z.B. wird eher das Gegenteil der Fall sein. Deshalb muss man beim mastern einer Scheibe eben einen guten Kompromiss zwischen Dynamik und durchschnittlicher Lautstärke erzielen. Gerade im Rock/Metal-Bereich stört mich eine eher hohe Kompression daher auch nicht, solange es nicht total übertrieben ist. What if there is nothing more
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Re: Die Prog-PlaudereckeSchöne Gruppentherapie zu EA's "Monolith"!
Aber sag mal Sali, da wir ja sowieso gerade das Thema "Sound" hier diskutiert haben, seh ich das richtig, dass du bei Monolith über den (IMO guten) Sound nörgelst, aber bei Pharaoh's "Bury The Light" der (IMO grottigen) Produktion sogar etwas positives abgewinnen kannst? What if there is nothing more
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