Hier mal meine bisherige Meinung zu meinen diesjährigen Einkäufen. Ich mache das mal hier in der Weekly Playlist, da fast alle diese Alben auch in der vergangen Woche rotierten.
Steven Wilson: The Raven That Refused To Sing (And Other Stories) / CD
Wilson macht also dieses mal, wie zu erwarten war, einen auf alten 70er Progrock. Aber das macht er verdammt gut. Das Album klingt überhaupt nicht nach einem Reißbrettkonstrukt aber auch nicht nach einer Jamsession. 6 Songs in 54 Minuten. 3 tolle Longtracks, 2 traumhafte Halbballaden und ein eher modernerer Zwischensong. Alles einfach toll. Sofern man sich auf diesen Sound einlassen kann und sich nicht die sterilen harten Sounds der letzten PT-Alben wünscht (mag ich ja auch, aber dafür gibt es ja auch noch OSI!) wüsste ich nicht, was man hier groß bemängeln könnte oder noch besser machen könnte. Mein Lieblingssongs der Scheibe sind wohl bisher der großartige Rausschmeißertiteltrack und „The Watchmaker“.
Vor allem hat man das Gefühl, dass dieses Album den Test Of Time auf jeden Fall meistern wird.
Bisherige Notentendenz: 9,5 bis 10,0
Crippled Black Phoenix: No Sadness Or Farewell / Mini-CD / EP
Diese 45min EP meiner tollsten Entdeckung seit langem ist für Fans sicher ein Muss, auch wenn sie sicher nicht ganz an “I, Vigilante” und “Mankind…” heranreicht. Die Songs werden mir teilweise fast ein wenig zu sehr ausgewalzt. Ein wenig mehr Wahnwitz und Rock wünsche ich mir vom nächsten Langeisen. Dennoch eine sehr gute EP.
Bisherige Notentendenz: 8,5 bis 9,0
Enochian Theory: Life ...And All It Entails / CD
Dieses Album hat bisweilen noch nicht den direkten Zugang zu meinem Hörnerv gefunden. Ich kann Enemy hier schon ein wenig verstehen. Gerade der Gesang geht schon ein wenig richtung Kitschgrenze. Ich habe die Hoffnung aber noch nicht aufgegeben, dass sich dieses Album noch ein ganzes Stück weit entfalten wird. Mal sehn.
Bisherige Notentendenz: 7,5 bis 8,5
Motorpsycho & Ståle Storløkken: The Death Defying Unicorn / 2-CD
Die ersten 25 Minuten haben mich total weggeblasen. Doch dann wird das Album auf einmal deutlich ruhiger. CD1 ist aber schon ziemlich toll. Diese Bläser und das irre Drumming sind schon krass geil. Doch CD2 blubbert mir viel zu sehr vor sich hin. Selbst in Ruhe mit Kopfhörern passiert mir hier bisher zu wenig. Die Essenz dieses Albums auf eine Scheibe gebannt wäre sicher geiler. Aber so muss ich schon sagen, dass ich mir insgesamt noch etwas mehr von dem Teil erhofft hatte. Mal abwarten. Vielleicht werde ich irgendwann ja auch noch von der zweiten CD erleuchtet.
Bisherige Notentendenz: 7,5 bis 8,5
Crippled Black Phoenix: I, Vigilante / CD
Auch wenn ich bisher “Mankind…” immer noch toller finde. Das hier ist schon ein richtig geiles Album. „Endzeitrock“ passst perfekt zu dieser Art von Musik. Hier stecken Emotionen drin wie bei fast keiner anderen Musik die man heute so verkauft bekommt. Sogar der ungewöhnliche Coversong gefällt mir sehr gut.
Bisherige Notentendenz: 9,0 bis 9,5
Amplifier: Amplifier / 2-CD
Spacerock vom allerfeinsten. Nicht ganz so vielschichtig und abgefahren wie der Octopus aber sperriger als „Insider“. Aus meiner Sicht das perfekte Einstiegsalbum in die Welt der Briten. Fett, Fetter, Amplifier! Geil!
Bisherige Notentendenz: 9,0 bis 9,5
Manilla Road: Mysterium / CD
Zu diesem Album gibt es nicht viel zu sagen. Ist halt ein typisches MR-Album, dass nicht wirklich schlechter aber auch nicht viel besser als die letzten Werke die Band ist. Mein Lieblingssong ist das ruhiger wunderschöne „The Fountain“.
Bisherige Notentendenz: 8,0 bis 8,5
Antimatter: Fear Of A Unique Identity / CD
Saustarkes Album in der Schnittmenge von Anathema und Katatonia. Wunderbarer Gesang. Tolle Songs. Dichte Atmosphäre. Hat mich wirklich überrascht wie stark dieses Album ist. Hatte bis jetzt noch nichts von der Band.
Bisherige Notentendenz: 9.0 bis 9,5
Riverside: Shrine Of New Generation Slaves / 2-CD
Ja doch. Klar mag ich dieses Album. Aber ich habe immer noch das Gefühl, dass es wohl eher am Ende meiner Lieblingsalbenliste der Band bleiben wird. Und ich denke es liegt vor allem am Sound und dem teils verzerrten Gesang. Es ging zwar mittlerweile schon leicht bergauf mit dem Album, aber so richtig klick hat es immer noch nicht gemacht.
Bisherige Notentendenz: 8,0 bis 9,0
Long Distance Calling – The Flood Inside
Mir gefällt das Album. Auch wenn der Sänger sicher nicht die Megastimme hat. Er passt auf jeden Fall zur Band. Teilweise klingt er ein wenig wie der Sänger von The Ocean finde ich. Dazu ein Song mit Danny Cavanagh. Cool. Ich finde das Konzept mit dem Gesang cool. So klingt alles immer noch typisch nach LDC, der Gesang lockert das Teil aber deutlich auf. Ich glaube dieses Album wird sehr oft den Weg in meinen Player finden. Das macht halt einfach Spaß. Coolster Song bisher…“The Man Within“!
Bisherige Notentendenz: 8,5 bis 9,0