Zu welchem Song die Bilder also passen, weiß ich erst nach der Auflösung?

Raffiniert!
Komm wir jetzt zu den letzten fünf Songs:
#9 - 7:19
Mal wieder ein längerer Song. Und er beginnt mit akustischen Gitarren, Bass und Schlagzeug. Diese zaubern ein etwas tristes Soundbild, dann brüllt plötzlich einer. War ja auch nicht anders zu erwarten.

Aber was ist das?? Ein Saxophon! Herrje, was macht denn das Saxophon da? Witzig. Das dudelt so vor sich hin und die Band spielt einfach weiter. Der Brüller flüstert jetzt. Insgesamt ein ziemlich basischer Song, bis auf das Saxophon halt. Gerade schreibe ich diese Worte, schon verändert sich alles: Die Gitarren bauen sich eine schöne Wand auf und der Brüller/Flüsterer singt klar. "Cannot see, cannot cry, cannot smile", oder so. Hey, das war cool. Auf eine Genrebezeichnung möchte ich jetzt verzichten, das verwirrt die Rater anscheinend nur.
Also der Refrain ist echt cool. Irgendwie. Das mit dem Saxophon finde ich aber immer noch komisch. Oder auch cool? Ich werde mir den Song noch ein paar Mal anhören müssen, um das herauszufinden.
#10 - 5:22
Statt Saxophon gibt es jetzt ein Cello (?). Und die Akustik-Gitarre spielt nicht ganz so trist, sondern ziemlich melodisch. Der Gesang ist wohl Isländisch, meine ungeübten Ohren vermuten das zumindest. Ich erkenne diese T-Laute... Außerdem singen mehrere Menschen im Chor. Textzeilen kann ich jetzt natürlich nicht liefern, aber es muss wohl ganz dramatisch und traurig sein. Schöner Song, vor allem diese schöne Steigerung am Schluss.
#11 - 5:34
Bäm Bäm Bäm! Schluss mit dem elenden Wohlgefühle! Jetzt geht erst mal die Welt unter, danach sehen wir weiter! Boah, ist der Bass heftig laut! Es geht hier ziemlich wild zu und dann: AHHH! Das kenne ich! Das ist diese tolle Rede aus "Network". Fein! Damit sind das dann wohl MAYBESHEWILL, den Titel habe ich vergessen. Den Song hatte der Olli schon auf seinem Sampler verbraten im letzten Winter. Und je öfter ich ihn höre, desto besser gefällt er mir.
#12 - 5:39
Der vorletzte Song startet mit Gefiepse, über das sich langsam eine Gitarre legt. So weit, so cool. Danach wird es doomig. Schlurfig doomig. Das treibt so schön vor sich hin und in den ersten drei Minuten hat sich noch kein Sänger blicken lassen. Ob wohl noch einer kommt? Wohl nicht, aber vermissen tue ich auch keinen. Der Song baut sich sehr langsam auf und steigert sich konstant. Und die Melodie der Lead-Gitarre hat was. Ja, so errät das vermutlich niemand, aber besser kann ich es nicht beschreiben. Ich stehe überhaupt nicht auf Instrumental-Musik, wobei ich schon sagen muss, dass dieser Song ziemlich schön ist.
#13 - 6:50
Und zum Schluss? Genau, es fehlte noch ne schöne Frau!

Zumindest nehme ich an, dass die hier singende Liedermacherin schön ist. Sie singt Englisch, es gibt eine Gitarre und wohl auch einen Bass. Oh, ein Schlagzeug auch! Vielleicht doch eine Band? "Turnin' now, I see no reason. The voice of love so out of season." Oh, ist das schön! Der Titel könnte "Funny time of year" lauten. Das singt sie sehr oft. Instrumentenmäßig hören meine Ohren anscheinend auch noch eine Orgel und eine Ziehharmonika. Aber vielleicht täuschen sie sich auch. Der Sound wird bis zum Schluss konstant dichter und immer mehr Spuren scheinen hinzu zu kommen. Der Song ist echt cool! So richtig traurig und niederschlagend. Genau das richtige für diesen Sommerabend! Sally, dieses Lied ist sehr, sehr super!
Ein ziemlich interessanter Sampler. Geht sehr hart und böse los und wird langsam dramatischer und trauriger. Ist sehr schön im Fluss!

Und er hat mir Freude bereitet! Ich mag es ja selbst kaum glauben, aber ich hatte echt Spaß an diesem Unschwer-Metall! Vielen Dank!