Weiter gehts:
6. Symphony X - ??? (7:02)
Tiefenentspannter Anfang mit astralem Rauschen und schwebenden Synthesizern, die etwas klassizistisches Transportieren. So nenn ich das jetzt mal

Sehr kalter und klarer Sound, der gefällt mir gut. Vertracktes Schlagzeugspiel auf frickelnde Gitarre und Keyboard, Das Hauptmotiv ist eine rhytmisch gebrochene Tonleiter nach unten. Dann gibt man sich in der Strophe ganz gar merkwürdigen Riff-Rhythmen hin, die ziemlich cool sind. Das „Fall-Motiv“ kommt wieder und dient als Bridge zum einem nächsten flott und hektisch gerifften Teil, der der Refrain sein könnte. Darauf dann ein etwas stampfenderer Part, bevor unser Hauptmotiv wieder kommt etc. Eine sequenzierte Wiedergabe des Hauptmotiv, bevor sehr flottes Riffmassaker die Soli einleitet. Doch zunächstmal ein Zwischenteil, in dem das Keyboard ein flottes, klassisches Motiv spielt (Fachbegriff vergesen), beim Schlagzeug ist extrem viel los, dann steigert sich das ganze von der Dynamik, die eigentliche Solo-Kadenz von Keyboadr und Gitarre fängt an, die den Song auch beendet.
7. ??? – ‚Remember The Faces’ (6:09)
Das hier hat was Blind Guardianeskes mit sehr tänzerischer Melodie, die dann in hübschen Euro-PM-Galopp übergeht. Dabei wird besagte Melodie als Hauptthema 1000Mal in verschiedenen Variationen wiederholt, zwischen drin kurz mal ein kleines Lead. Dann die Strophe, der Gesang ist angeraut, es kommen sogar Backing-Screams drin vor, der Sänger erinnert mich lustigerweise an Jonne von Korpiklaani.

„Blasts“ im ersten Teil des Refrains. Der zweite Teil bekommt auf den Titel dann noch Antworten:
„Remember The Faces – no Dreams anymore
Remember The Faces - ... jopeless
Remember The Faces - ... and pain
Remember The Faces - for our salvation”
Das ganze wird noch mal wiederholt, bevor es in den kurzen Mittelteil (ohne Solo) geht. In den riffs spielen Singlenote-Melodien auch eine gewisse Rolle. Kann mir gut vorstellen, dass das was Finnisches ist.
8. ??? – Angel In Disguise (4:06)
Es wird überraschend Hard Rockig. Der Sänger stellt, das Intro abrundend fest: „Your an angel, angel in diguise“, was auch im Rahmen des Refrains mehrmals festgestellt wird. Rockt im Midtempo vor sich hin, in meinen Augen eher unspektakulär. Interessant ist der Post-Chorus-Teil, da in der Art etwas unerwartet. Der Rest pluckert so vor sich hin. „You’re an angel in disguise/ spread your wings and fly/ hey, so am I.“ Naja.
9. ??? - ??? (4:19)
Kurzes, neoklassisches Frickelsolo zur Eröffnung, dann Tech Death, richtig geiler. Entweder hat die Band zwei Sänger oder der eine Mann kann gut und vor allem schnell zwischen ziemlich tiefem und brutal gekreischten Gesang wechseln. Könnte für den Sound von Obscura Pate gestanden haben, da auf jeden Fall älter (s. Sound). Ich glaube aber nicht, dass das Death ist. Das Kreischen würde zwar durchaus passen, aber Chuck hat doch keinen extremen Register-Wechsel betrieben, sondern sich allmählich verändert, oder?
10. ??? – And Again You Pay (2:40)
Vom hoch-technischen zu rohster Metal-Urgewalt. Sehr straighter Thrash. Ich verorte das mal in Richtung Exodus, auch wenn’s nicht die Band ist, glaube ich. Irgendwas „is making your wiser“, „display of your power“ wird auf „hour“ gereimt. Mehr kann ich dazu eigentlich gar nicht sagen. Am Ende sagt jemand (außerhalb des Songs) „ja?“.
Nicht ganz so mega-starkes zweites Drittel des Samplers. Ich würde ja auf Jhonny tippen, wenn der die EMERALD und DUST BOLT im Schrank stehen hätte.