von Rüdiger Stehle » Dienstag 11. Februar 2014, 00:55
Tempus fugit, sagt der Römer, drum sind's dieses Mal etwas mehr als sieben Tage, die ich zu verbraten habe:
PRONG - Carved Into Stone
-> Was man nicht alles so hört, in seiner Verzweiflung. Nein, ernsthaft, hab mir überlegt, die bei der Amazon Aktion 3-für-15 mitzunehmen, und daher die Promo nochmal quergehört. Weiß nicht so recht. Ich denke, dass ich da doch vorher ein paar ältere Alben haben sollte. Gefällt mir nämlich schon irgendwie, aber so Hits wie 'Snap Your Fingers...' sind da nicht dabei. Beim RHF war die Band klasse.
POWERWOLF - Preachers Of The Night
-> Ach ja, da werde ich dann aber bald mal mit Freund Blautier und meinem Neffen zum Konzert wollen. Coole Band. Ich mag die Jungs. Trotz allem Pomp und Dschingis Khan.
WATAIN - The Wild Hunt
-> Keine Norweger, aber trotzdem ziemlich guter Black Metal.
MPIRE OF EVIL - Crucified
-> Ich bin grad mal wieder auf dem Tony-Dolan-Trip. Will die Band baldmöglichst wieder sehen. HOA war einfach ein Traum in Rumpel Moll.
ANSUR - Warring Factions
-> Muss ich noch öfters anhören. Fein spannend arrangiert. Recht progressiv für meinen Geschmack, aber Rabenprog. Gefällt mir, wie schon das schwarzmetallischere Debüt.
MOUNT SALEM - Endless
-> Blautiertipp. Hat mich irgendwie nicht richtig begeistern können. Der Gesang ging mir ein bisschen auf den Zeiger, je länger es dauerte, umso mehr.
AUTOPSY - The Headless Ritual
-> Aus meinen Top-20. Das Death-Metal-Album des Jahres, würde ich sagen.
BLITZKRIEG - Back From Hell
-> Brian Ross ist einfach einer meiner ewigen Helden. Seine zweitbeste 2013er-Scheibe, aber nur hauchdünn hinter der anderen. Ebenfalls Top-20.
OBITUARY - World Demise
-> Jau, auch in den USA gibt es guten Death Metal, den ich sogar mag. Autopsy, Obituary... und viele mehr. Aber zu technisch sollt's halt nicht sein, und ich will einen Sänger mit Wiedererkennungswert.
CANDLEMASS - Psalms For The Dead
-> Viel zu selten gehört, auf die Anregung im Forum mal wieder ausgegraben. Hammergute Scheibe. Wäre zu schade, wenn die Band kein Album mehr machen würde.
BLIND GUARDIAN - At The Edge Of Time
-> Hatte mal wieder Lust auf die Gardinen, und da man das alte Zeug eh auswendig kennt, sollte es mal wieder was Neueres sein. War aber recht müde und wenig konzentrationsfähig, so dass nicht viel hängen blieb. Vom Klangbild her hat's mir aber - wie schon damals, als sie im Soundcheck war - ziemlich gut gefallen.
COMMITTEE, THE - Power Through Unity
-> Das kommende Album meiner BM-Newcomer des vergangenen Jahres. Echt klasse. Sehr hymnischer, majestätischer, getragener Black Metal mit leichter Doom-Note.
SLOUGH FEG - Digital Resistance
-> Die einzige Scheibe aus dem kommenden Soundcheck, die ich bisher angehört habe. Ziemlich stark, aber das war ja zu erwarten.
HELHEIM - Helsviti
-> Auf Loomis' Anregung aus dem Regal gezogen. Tolle EP. Etwas "industriell" produziert, aber mit richtig scharfen Hooks.
TAAKE - Gravkamre, Kroner og Troner
-> Eine der wertigsten Compilations aller Zeiten. Wirklich alles, was euch als beinharter Taake-Fan noch gefehlt hat, weil ihr die limitierten EPs verpasst habt, ist da mit drauf.
DANGEROUS TOYS - Pissed
-> Jason McMaster mal ganz anders. Sehr lässiger Hardrock mit coolen Songs.
TÝR - Valkyrja
HAMFERÐ - Evst
-> Eine kleine Färinger-Runde gefällig? Immer doch! Týr als langjähriger Fave, und dazu die feinen Funeral-Doomer, ja, das hat Seele, Authentizität und Tiefgang. Bewegende Musik, bei beiden Bands.
CORONER - Death Cult
-> Metal-Assault-Einkauf. Das legendäre Demo der schweizerischen Thrash-Legende, hier mit Tom G. Warrior als Gastsänger. Erstmals offiziell auf CD veröffentlicht, hübsch aufgemacht, mit Bonustracks. Essentieller Stoff für Extremstahlarchäologen.
CHASTAIN - Surrender To No One
-> Metal-Assault-Einkauf #2: Leather Leone ist zurück. Überraschend stark, wie ich finde. Toll bei Stimme und von der Produktion und vom Songwriting her auf den ersten Hör' viel klassischer (nicht altbackener) als erwartet. David T. Chastain ist nicht in die Falle getappt, die viele seiner US-Metaller-Altersgenossen erwischt hat. Er hat die im heimischen Studio gemachten Aufnahmen von Saiten und Gesang in Deutschland mischen lassen und das Schlagzeug in Norwegen einspielen lassen, wo man offenbar etwas mehr Ahnung hat, wie Metal zu klingen hat, als in manchen Wohnzimmern der U.S. of A.
IRON MAN - South of The Earth
-> Der dritte Metal-Assault-Einkauf. Feiner Urgestein-Maryland-Doom, der mir dann doch noch deutlicher das Fragezeichen ins Gesicht meiselt, ob dessen, womit ich beim Hammer Of Doom so allem konfrontiert wurde. H.E.A.V.Y.
MOTÖRHEAD - Aftershock
-> Und bis eben meine #18 des Jahres 2013. Tollinger! Lemmy über alles!
alias Hugin der Rabe.
Ravnen fra steinfjellet.
Háv. 38