Hundert schwarze Federn im Rabenkleid

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Re: Hundert schwarze Federn im Rabenkleid

Beitragvon Rüdiger Stehle » Sonntag 22. August 2010, 02:36

Da sind wir uns auf ganzer Linie einig. Ich finde im Übrigen auch, dass 'Cara Mia' gothic ist. Nicht unbedingt "Gothic Metal" als Genre. TORMENTOR sind über alle Genrediskussionen erhaben. Aber einfach gothic von der Stimmung her und von der Aura her. 'Cara Mia' ist auf gewisse Weise romantisch aber doch dunkel und skurril, makaber und verstörend. Das Lied lässt vor dem inneren Auge gleichermaßen Bilder der Adams Family wie Skizzen aus einem mittelalterlichen Totentanz aufflackern. Dazu Ingrimm und Wahn.

Wie gerne würde ich Attila mal live sehen. Egal ob mit Mayhem oder mit Tormentor. Ich will den Mann auf der Bühne sehen. Unbedingt!
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Re: Hundert schwarze Federn im Rabenkleid

Beitragvon firestarter » Sonntag 22. August 2010, 02:43

Ok, zu SATAN ist alles gesagt und mit 'Papriká Jáncsi' hattest du uns ja schon in einer früheren Competion beehrt. Das Lied finde ich weiterhin unsäglich und die anderen Beispiel sind auch nicht meins, aber über den Rest der Scheibe maße ich mir mal kein Urteil an, da das bestimmt vielfältig ist und solche Mucke sicher Zeit braucht, um sich ihr (mit allem gebotenen Selbstschutz) zu nähern.
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Re: Hundert schwarze Federn im Rabenkleid

Beitragvon Eike » Sonntag 22. August 2010, 03:13

Rüdiger, das trifft es!

Neulich hatte ich beim Hören die Vision eines grotesken, surrealen Horrorfilms, wo jemand in einem überdimensionalen, leeren Haus von einem Psycho durch ganz viele Räume gejagt wird, während 'Cara Mia' läuft. So eine stilistisch irgendwie übertrieben inszenierte Chose, mit allem Pipapo, kurz vor dem Kitsch, aber aus irren Winkeln gefilmt und eben trotz aller Traditionalität dieser Urszene auf eine frische, irre Art und dabei vordergründig voller Ernsthaftigkeit präsentiert, lediglich mit latenter, sinistrer Komik unterfüttert, weil hintergründig voller Anspielungen, dabei aber atmosphärisch so dicht, dass diese Anspielungen kein Stück auflockernd wirken, sondern all den Horror der Vorlagen miteinbeziehen, verdichten, nicht mehr eindeutig einzelnen Filmen zuordnungsbar machen, dadurch unwirklicher und noch alptraumhafter wirken lassen. Die Essenz einer Jagd durch ein verwunschenes Haus, quasi. Natürlich mit rostigen Messern und wehenden Vorhängen.

Längst nicht das ganze Album kann mich (immer) so mitreißen wie dieses Stück. Aber alleine, dass inmitten all der anderen Waghalsigkeiten mich gerade diese so anspricht, macht Hoffnung auf mehr. (Ein grower, ein grower, ein grower...)
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Re: Hundert schwarze Federn im Rabenkleid

Beitragvon Peter Kubaschk » Sonntag 22. August 2010, 09:09

oh ja, TORMENTOR durfte ich auch schon mal hören. Nun ja, ich bin zwar Proggie aber Rüdiger kann es nicht schräg genug sein. Ist mir nix.
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Re: Hundert schwarze Federn im Rabenkleid

Beitragvon Rüdiger Stehle » Sonntag 22. August 2010, 11:33

Bin ich demzufolge ein Schrägie?
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Re: Hundert schwarze Federn im Rabenkleid

Beitragvon Peter Kubaschk » Sonntag 22. August 2010, 11:34

Klar. Was sonst?
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Re: Hundert schwarze Federn im Rabenkleid

Beitragvon Jhonny » Sonntag 22. August 2010, 12:23

Tormentor können mich leider nicht so überzeugen - da geben mir Mayhem doch deutlich mehr.
Und Satan sind cool, aber bisher kam ich noch nicht zum Kauf! Aber die werden definitiv irgendwann eingepackt.
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Re: Hundert schwarze Federn im Rabenkleid

Beitragvon Holger Andrae » Sonntag 22. August 2010, 12:34

Die erste sichtbare Überschneidung! Fein, fein. Dreizehn habe ich bereits notieren können;)

Tormentor finde ich kurzweilig, unterhaltsam und schräg. Kaufe ich das? Günstig wohl schon.
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Re: Hundert schwarze Federn im Rabenkleid

Beitragvon Rüdiger Stehle » Sonntag 22. August 2010, 12:48

Holger Andrae hat geschrieben:Tormentor finde ich kurzweilig, unterhaltsam und schräg. Kaufe ich das? Günstig wohl schon.

Ja, ja, wir Schrägies...
:bier2:
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Re: Hundert schwarze Federn im Rabenkleid

Beitragvon Holger Andrae » Sonntag 22. August 2010, 12:54

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