Das Konzert war im Vorfeld ein kleines Bisschen chaotisch. Da auf den Tickets und in der Presse andere Beginn und Einlasszeiten standen als auf den Plakaten vor der Halle auf den Tickets: Beginn 19 Uhr und Einlass 18Uhr
Auf den Plakaten stand 20Uhr Beginn 19 Uhr Einlass.
Die Veranstalter haben sich dann scheinbar auf einen Kompromiss geeinigt und haben um 19:30 mit der Show begonnen, da die Halle um 19Uhr bereits gut gefüllt war.
Garagedays kannte ich bis dahin noch gar nicht, waren ganz ok.
Den Anschluss machten Sister Sin. Fräulein Jagrell war gut bei Stimme und auch die Band überzeugte auf der Bühne. Aber scheinbar ist Fr. Jagrell es gewohnt mehr Platz auf der Bühne zu haben, was zu ein paar witzigen Szenen führte. So wäre sie z.B. beinahe über ihre Wasserflasche gestolpert und erschrak sichtlich als sie beim Posen mit dem Hintern gegen die Drumms stieß (sehr zum Vergnügen ihrer feixenden Kollegen).
UDO lieferten im Anschluss ein sehr vielseitiges Programm ab mit Neuen und alten Hits einem Accustic-Set und ein paar Accept –Songs war wirklich für jeden was dabei. Und auch wenn Hr. Dirkschneider langsam ein bisschen in die Jahre kommt macht er auf der Bühne immer noch eine gute Figur (vor allem stimmlich).
Was mir bei UDOs –Show ein Bisschen gefehlt hat war, dass die die grob geschätzt 20 Songs wirklich schlag auf Schlag kamen, ohne das üblich Geplänkel mit dem Publikum den Touranekdoten oder die Scream und sing-along –Spielchen. Die Show war musikalisch wirklich gelungen aber ohne die Plaudereinlagen hat dann leider doch etwas gefehlt.
Zum Abschluss gabs für mich dann noch eine weitere Premiere – ich hab endlich meinen ersten Drumstick gefangen. Das war irgendwie seltsam ich s ich dachte zuerst wird wieder nix – und genau in dem Moment landet das Ding direkt in meiner Hand ich hab erstmal ca. eine 10tel Sekunde gebraucht um das zu realisieren bevor ich zupackte.
Anschließend gab’s dann noch Autogramme von SisterSin auf das Konzertticket.
Alles in Allem ein gelungener Abend.



