Holger Andrae hat geschrieben:Wenn du auch so viel auf einmal postest.
Jeden Tag nur ein Album wäre mir zu nervig. Soll ich mich wirklich 111 Tage hiermit beschäftigen? Der Thread geht doch nicht verloren, da kann sich jeder gern alle Zeit der Welt nehmen, wenn er denn wirklich möchte.
THE DOORS – The Doors
Veröffentlichungsjahr: 1967
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Genre: Psychedelic Rock
Änd mohr saundträck off mai juf. THE DOORS. Soso. Drogengeschwängerter Rock und hedonistische Lyrik. Und etwas Brecht/Weill zwischendrin zur Auflockerung. Ein Klassiker, den jeder kennt. Obwohl hier im Forum nicht jeder ihn mag. Das ist okay. Jim Morrison wird schon nicht auferstehen und euch im Schlaf heimsuchen... oder doch? MUHAHAHAHA! (Dramatische Pose sowie Donner und Blitz im Hintergrund bitte selbst vorstellen)
In Verbindung mit schönen Jugenderinnerungen an jede Menge Sex, Drugs & Rock’n’Roll ist es sogar noch besser. Hmpf... ich vermisse irgendwie den ganzen Sex. Und vielleicht auch die Drugs. Aber hauptsächlich den Sex. Mann, bin ich alt geworden...
Break on Through (To the Other Side)The Crystal ShipAlabama SongLight My Overplayed HitsingleCOBALT – Gin
Veröffentlichungsjahr: 2009
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Genre: Black Metal und ein bisschen was anderes mittendrin
Hier habe ausgewürfelt, ob dieses Album oder sein Vorgänger auf die Liste darf. Es kann halt nur einer gewinnen. Was soll ich jetzt dazu schreiben? COBALT zelebrieren hier ganz duften Black Metal mit TOOL’schen Einflüssen und Texten, die von Ernest Hemingway und Hunter S. Thompson beeinflusst sind. Ist saucool.
GinDry BodyA Starved HorrorStomachDORNENREICH – Bitter ist’s dem Tod zu dienen
Veröffentlichungsjahr: 1999
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Genre: Black Metal für Softies
Wie gesagt, deutscher Black Metal ist ein Steckenpferdchen von mir. Egal ob Reichs- oder Gebirgsdeutsch. Für mich seht ihr Deutschen eh alle gleich aus! *Rassisten raushängen lass*
Aus dem westlichen Cisleithanien kommt dieses Kleinod, das beim armen Peter bestimmt einen anaphylaktischen Schock auslösen wird. Mein erstes westgermanisch-schwarzmetallisches Album. Ich hatte zwar zuvor von einem Kumpel schon Demos von ANDRAS und FALKENBACH bekommen, aber so richtig los ging es eigentlich erst mit dem hier. Was soll ich jetzt dazu sagen... mh... ziemlich softer, leicht gotischer BM mit genug spätromantischem Kitsch, um Hoffmann und Brentano Tränen in die Augen treiben.
Hier gibt es noch keine Avantgarde und auch keinen Versuch, möglichst „schräg“ zu sein wie beim etwas überambitionierten Nachfolger. Stattdessen kann man sich einfach nur treiben lassen von der von Herzen kommenden Musik. Ist doch auch mal ganz nett. Der Soundtrack zu einem Gemälde von Caspar David Friedrich. Wobei „Nächtlich liebend“ auch gut zu Peter Jacksons „Herr der Ringe“ gepasst hätte als Motiv für Gollum.
Nächtlich liebendReime faucht der Märchensarg (Part 1) und
Part 2CANDLEMASS – Epicus Doomicus Metallicus
Veröffentlichungsjahr: 1986
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Genre: Epic Doom Metal (duh!)
Iiiiiih, Konsensalbum. Die svenska Messe mit ihrem besten Album, auf dem auch ihr bester Sänger singt. Japp. Genau. Sorry, Rob. I still love! Call me! Ähm… moment, das kam falsch raus. Egal. Hier muss ich auch nichts dazu schreiben, weil eh jeder das Album kennt.
SolitudeDemon’s GateA Sorcerer’s PledgeBURNING WITCH – Crippled Lucifer
Veröffentlichungsjahr: 1998
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Genre: Drone Doom Metal (aka Peters neues Lieblingsgenre)
Noch mehr Doom. Vor KHANATE spielte Gitarrist Steven O’Malley in dieser lustigen Truppe hier. Die sind auch etwas melodischer und nicht ganz so nervenaufreibend und etwas treibender. Die Band klingt aber wie keine andere, die Riffs sind dröhnend, fies schneidend und gleichzeitig melodisch, der Gesang ist eigenwillig und insgesamt macht das alles einfach nur Spaß. Also insofern Doom Spaß machen kann. Was er natürlich nicht tut. Doom is serious business, yo.
Klangbeispiele auf
http://www.myspace.com/burningwitchofficalpage („Sacred Predictions“ und „History of Hell“ sind da recht repräsentativ)