111 Alben, die die Welt nicht braucht.

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Re: 111 Alben, die die Welt nicht braucht.

Beitragvon firestarter » Freitag 27. August 2010, 03:10

CANDLEMASS konnten mich nie hinterm Ofen hervor holen...
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Re: 111 Alben, die die Welt nicht braucht.

Beitragvon Jesus » Freitag 27. August 2010, 07:08

Rüdiger Stehle hat geschrieben:Sorry Jesus, dass ich deinen Thread missbrauche. Hier mal ein paar Links zu UNDER BYEN für Eike und jeden, der sich noch dafür interessiert (insbesondere auch Björk-Fans?):

http://www.youtube.com/watch?v=ZkQZzYMehC4
http://www.youtube.com/watch?v=mcWaWm43i5w
http://www.youtube.com/watch?v=aQMtaEtEnaI (live)
http://www.youtube.com/watch?v=bfZbnRB6BqE (live)
http://www.youtube.com/watch?v=WyFBXcjJjh8 (toller animierter Videoclip mit Anmoderation)


Also für solche Klänge darf mein Thread gerne missbraucht werden. Hauptsache, keiner postet hier RUNNING WILD, ACCEPT, LETHAL o.ä. schreckliche Sachen.

Eike hat geschrieben:(...and if Jesus doesn't like it, 123_7 sure will.)


Jesus like.

firestarter hat geschrieben:CANDLEMASS konnten mich nie hinterm Ofen hervor holen...


Für mich ist es auch nur dieses eine Album. Die "Nightfall" hat noch ein paar gute Songs, aber danach ist die Band für mich völlig uninteressant.
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Jesus
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Re: 111 Alben, die die Welt nicht braucht.

Beitragvon Holger Andrae » Freitag 27. August 2010, 07:10

Jesus hat geschrieben:
Holger Andrae hat geschrieben:Wenn du auch so viel auf einmal postest.


Jeden Tag nur ein Album wäre mir zu nervig. Soll ich mich wirklich 111 Tage hiermit beschäftigen? Der Thread geht doch nicht verloren, da kann sich jeder gern alle Zeit der Welt nehmen, wenn er denn wirklich möchte.

THE DOORS – The Doors
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Veröffentlichungsjahr: 1967
Land: Bild
Genre: Psychedelic Rock

Änd mohr saundträck off mai juf. THE DOORS. Soso. Drogengeschwängerter Rock und hedonistische Lyrik. Und etwas Brecht/Weill zwischendrin zur Auflockerung. Ein Klassiker, den jeder kennt. Obwohl hier im Forum nicht jeder ihn mag. Das ist okay. Jim Morrison wird schon nicht auferstehen und euch im Schlaf heimsuchen... oder doch? MUHAHAHAHA! (Dramatische Pose sowie Donner und Blitz im Hintergrund bitte selbst vorstellen)

In Verbindung mit schönen Jugenderinnerungen an jede Menge Sex, Drugs & Rock’n’Roll ist es sogar noch besser. Hmpf... ich vermisse irgendwie den ganzen Sex. Und vielleicht auch die Drugs. Aber hauptsächlich den Sex. Mann, bin ich alt geworden...

Break on Through (To the Other Side)
The Crystal Ship
Alabama Song
Light My Overplayed Hitsingle


Mit den Türen konnte ich früher gar nicht anfangen. Heute finde ich vieles davon toll. Auch wenn ich für einen Song wie 'The End ' in Stimmung sein muss. Der funktioniert für mich nur über den Gesang.

Jesus hat geschrieben:COBALT – Gin
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Veröffentlichungsjahr: 2009
Land: Bild
Genre: Black Metal und ein bisschen was anderes mittendrin

Hier habe ausgewürfelt, ob dieses Album oder sein Vorgänger auf die Liste darf. Es kann halt nur einer gewinnen. Was soll ich jetzt dazu schreiben? COBALT zelebrieren hier ganz duften Black Metal mit TOOL’schen Einflüssen und Texten, die von Ernest Hemingway und Hunter S. Thompson beeinflusst sind. Ist saucool.

Gin
Dry Body
A Starved Horror
Stomach


Die düster-leisen Passagen sind sehr coo, das verzerrte Gebröckel weniger.

Jesus hat geschrieben:DORNENREICH – Bitter ist’s dem Tod zu dienen
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Veröffentlichungsjahr: 1999
Land: Bild
Genre: Black Metal für Softies

Wie gesagt, deutscher Black Metal ist ein Steckenpferdchen von mir. Egal ob Reichs- oder Gebirgsdeutsch. Für mich seht ihr Deutschen eh alle gleich aus! *Rassisten raushängen lass*

Aus dem westlichen Cisleithanien kommt dieses Kleinod, das beim armen Peter bestimmt einen anaphylaktischen Schock auslösen wird. Mein erstes westgermanisch-schwarzmetallisches Album. Ich hatte zwar zuvor von einem Kumpel schon Demos von ANDRAS und FALKENBACH bekommen, aber so richtig los ging es eigentlich erst mit dem hier. Was soll ich jetzt dazu sagen... mh... ziemlich softer, leicht gotischer BM mit genug spätromantischem Kitsch, um Hoffmann und Brentano Tränen in die Augen treiben.

Hier gibt es noch keine Avantgarde und auch keinen Versuch, möglichst „schräg“ zu sein wie beim etwas überambitionierten Nachfolger. Stattdessen kann man sich einfach nur treiben lassen von der von Herzen kommenden Musik. Ist doch auch mal ganz nett. Der Soundtrack zu einem Gemälde von Caspar David Friedrich. Wobei „Nächtlich liebend“ auch gut zu Peter Jacksons „Herr der Ringe“ gepasst hätte als Motiv für Gollum.

Nächtlich liebend
Reime faucht der Märchensarg (Part 1) und Part 2


Dazu bin ich zu doof.

Jesus hat geschrieben:CANDLEMASS – Epicus Doomicus Metallicus
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Veröffentlichungsjahr: 1986
Land: Bild
Genre: Epic Doom Metal (duh!)

Iiiiiih, Konsensalbum. Die svenska Messe mit ihrem besten Album, auf dem auch ihr bester Sänger singt. Japp. Genau. Sorry, Rob. I still love! Call me! Ähm… moment, das kam falsch raus. Egal. Hier muss ich auch nichts dazu schreiben, weil eh jeder das Album kennt.

Solitude
Demon’s Gate
A Sorcerer’s Pledge


Muss man eigentlich nichts zu sagen. Eine der essentillien Candlemass-Scheiben, derer es genau zwei gibt. Alle anderen sind zwar auch ganz toll, haben aber einen etwas matteren Glanz.

Jesus hat geschrieben:BURNING WITCH – Crippled Lucifer
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Veröffentlichungsjahr: 1998
Land: Bild
Genre: Drone Doom Metal (aka Peters neues Lieblingsgenre)

Noch mehr Doom. Vor KHANATE spielte Gitarrist Steven O’Malley in dieser lustigen Truppe hier. Die sind auch etwas melodischer und nicht ganz so nervenaufreibend und etwas treibender. Die Band klingt aber wie keine andere, die Riffs sind dröhnend, fies schneidend und gleichzeitig melodisch, der Gesang ist eigenwillig und insgesamt macht das alles einfach nur Spaß. Also insofern Doom Spaß machen kann. Was er natürlich nicht tut. Doom is serious business, yo.

Klangbeispiele auf http://www.myspace.com/burningwitchofficalpage („Sacred Predictions“ und „History of Hell“ sind da recht repräsentativ)


Mit anderem Gesang wäre das eher meins.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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Re: 111 Alben, die die Welt nicht braucht.

Beitragvon Peter Kubaschk » Freitag 27. August 2010, 11:13

THE DOORS
Ich weiß nicht, mich kickt das nicht. Ein paar Songs sind ganz nett, aber mir ist das dann doch zu verdrogt.

COBALT
Gar nicht übel. Der Gesang nervt zwar ein bisschen, aber musikalisch ist das toll. Oder tool? Doch, kann ich mir geben.

DORNENREICH
Boah. Das geht ja schon wieder überhaupt nicht. Fürchterlich.

CANDLEMASS
Einer der beiden Klassiker.

BURNING WITCH
das war mein letzter Drone-Versuch. Geht auch gar nicht.
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Re: 111 Alben, die die Welt nicht braucht.

Beitragvon Drumtier » Freitag 27. August 2010, 18:17

THE DOORS:
Bitte nicht verallgemeinern, nicht alle im Forum kennen das :grins:
Ich weiß, ich weiß, bevor ihr jetzt reihenweise mit Herzinfarkten umkippt und mit DOORS-Alben nach Hause schickt, werds mir mal anhörn, aber hat mich halt noch nie interessiert ;-)

DORNENREICH:
Hab nur den überambitionierten Nachfolger, aber wies scheint, sollt ich mir diese auch noch holen!

CANDLEMASS:
Die Nightfall hab ich, die is ganz okay, die erste wär auch ganz interessant steht aber nicht ganz oben...

BURNING WITCH:
Die "cleanen" Vocals sind nicht so der Wahnsinn, auch sonst gibt mir das im Verhältnis zu den anderen, wie eben Khanate, nicht wirklich was. Bin aber schon ziemlich gespannt was aus der Richtung auf den vorderen Plätzen noch kommt!
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Re: 111 Alben, die die Welt nicht braucht.

Beitragvon Rüdiger Stehle » Samstag 28. August 2010, 02:06

THE DOORS – The Doors
Jo, wie das Trommeltierchen sagt: Nicht jeder kennt das. Ich kenne bewusst eigentlich nur "Light My Fire" und das war es dann auch. Oh, doch, 'Break On Through' kenne ich natürlich auch. Das ist wie bei allen Classic Rockern... man kennt das irgendwie doch alles, es ist nur nicht präsent, von wem die Songs sind. Gefällt mir ganz gut, aber das ist eine der Bands, wo es mir dann ganz entgegen meiner Gewohnheit tatsächlich auch eine Best-of täte. Wie bei Steppenwolf. Da muss ich auch nicht alle Studioalben haben.

COBALT – Gin
Die Texte kann ich auf die Schnelle natürlich nicht heraus hören und mich näher damit befassen. Black Metal Avantgarde mag ich ja generell ganz gerne, und auch hier läuft mir der Sound insgesamt ganz gut hinein. Hat was. Mir fehlt für Avantgarde ein wenig mehr Abgedrehtheit oder Charisma in der Stimme, wobei sich das oft erst offenbart, wenn man sich näher mit einer Band befasst. Instrumental auf jeden Fall toll gemacht. Vielleicht schaffe ich es, das im Hinterkopf zu behalten.

DORNENREICH – Bitter ist’s dem Tod zu dienen
Bergdeutscher Black Metal ist besser als sein Ruf. Da steckt aber auch ordentlich "For All Tid" mit drin, oder nicht? Ich mag den romantischen Keyboard-BM eigentlich sehr gerne. Der knurrgrummelige Gesang ist auch cool. Jo. Habe ich mir viel kitschiger vorgestellt. Wenn ich mal billig über was stolpern sollte, dann könnte das auch was für mich sein. Oh, der Klargesang? Der ist gewöhnungsbedürftig. Na ja, doch, das kann schon was.

CANDLEMASS – Epicus Doomicus Metallicus
Ja, nun, besser geht nicht, gell? Perfektes Album einer Band von epochaler Größe.

BURNING WITCH – Crippled Lucifer
Gibt mir infolge der höheren Songdienlichkeit mehr als KHANATE. Den Sound als solchen mag ich ja eh. Habe ich schon recht lange auf der Liste, doch die Southern Lord Preise sind im Mittel meist höher als die bisherige Zuneigung zu den Bands. Mal kucken, ob ich mal geschickt drüber stolpere. Ich höre da auch viel Vitus heraus. Gefällt mir.
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Re: 111 Alben, die die Welt nicht braucht.

Beitragvon Loenz » Samstag 28. August 2010, 11:05

Zu Cobalt, doch das hat was noch andere interessante Einflüsse ausser Blackmetal, grade den Vergeleich mit Tool kann ich am Anfang von Gin schon ganz gut verstehen aufgrund des Drummings. Das ist ganz gut und gefällt mir.


Dornenreich, mag ich dann die Stimme im Kontext irgendwie und ist mir auch insgesamt zuviel Raserei. Das gibt mir halt nichts.


Candlemass sind ja eher Vertreter des epischen Dooms und das find ich dann ganz cool. Gesang schön threatralisch und ebenso die Songaufbauten, welche aber noch genügend Eier haben. Joa das gefällt mir.


Burning Witch ist dann wieder zähfliessende Lava, die Riffs kriechen einen ja förmlich fies und gemein an. Krass wie schwer und drückend sich diese Riffs ,bei fast jeden Drone Doom Beispiel bisher anhörten. Wenn man sich runterziehen will mit Musik, ist das sicher nicht das schlechteste.
Klingt interessant Fies und gemein halt.
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Re: 111 Alben, die die Welt nicht braucht.

Beitragvon 123_7 » Samstag 28. August 2010, 11:18

Von den Türen kenn ich leider auch zu wenig. Macht aber Lust auf mehr. Da kommt noch was in mein Regal.

Cobalt fand ich schon auf deinem Sampler sehr cool und werde ich mir sicher von meinem ersten Gehalt zulegen :-)

Dornenreich find ich doof.

Das ist die einzige Candlemass, die mir taugt. Die Gründe hast du dargelegt. 'Crystal Ball'... *huld*

Drone ist kein Doom :-P Mir taugt der Sound auch nicht wirklich. Mehr als Khantate. Da ist immerhin ein Song dabei. Aber ich weiß nicht, ich find das einfach nur.... dröhnig.
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Re: 111 Alben, die die Welt nicht braucht.

Beitragvon Jesus » Samstag 28. August 2010, 13:18

123_7 hat geschrieben:Drone ist kein Doom :-P


Das stimmt natürlich. Drone ist kein Doom. Es ist nicht einmal Metal. Drone Doom Metal hingegen ist Doom. Wieder was gelernt. :)
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Re: 111 Alben, die die Welt nicht braucht.

Beitragvon Rüdiger Stehle » Sonntag 29. August 2010, 00:52

Jesus hat geschrieben:
123_7 hat geschrieben:Drone ist kein Doom :-P


Das stimmt natürlich. Drone ist kein Doom. Es ist nicht einmal Metal. Drone Doom Metal hingegen ist Doom. Wieder was gelernt. :)

Nehmen wir dieses Stück als Grundlage einer tief schürfenden philosophischen Diskussion:

http://www.youtube.com/watch?v=vtnG6EHh1N4

Was ist Drone?
Warum ist Drone?
Wie schmeckt Drone?
Welche Farbe hat Drone?
Ist Drone schräge Musik?
Wer hört sich diese Musik zu Hause an?
Warum tut das jemand?

:jaja:
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