Weekly Playlist

Hier geht es um das alles, was den Rocker / Metaller / Goth so bewegt.

Re: Weekly Playlist

Beitragvon Havoc » Freitag 9. Oktober 2015, 22:21

PYOGENESIS - Sweet X-Rated Nothings
-> Eine meiner allerersten Metal CDs. Fand ich damals gut...heute nicht mehr wirklich. Hatte ich sicher zehn Jahre nicht mehr gehört das Ding.

DISSECTION - Storm Of The Light´s Bane
-> Zurecht ein Klassiker. Hat im Laufe der Jahre nichts an seiner Genialität verloren. Viele behaupten ja, dass "The Somberlain" fast auf dem selben Niveau
unterwegs ist. Ich sehe das nicht ansatzweise so. Die ist in meinen Ohren deutlich schwächer.

MY DYING BRIDE - A Line Of Deathless Kings
-> Ich mag die Scheibe. Die Band hat schon was Besonderers. Sicher durch den Mix aus Doom/Death/Gothic...und dann die Stimme von Stainthorpe.

MY DYING BRIDE - The Dreadful Hours
-> Die ist richtig stark. Kratzt am Klassikerstatus. Diese Atmosphäre. Schon ne geile Band.

DEATH - Human / Individual Thought Patterns / Symbolic / The Sound Of Perseverance
-> Denen kann man wirklich allen zehn Punkte geben. Unfassbar. Aber welches ist nun die Beste? Die ersten beiden haben noch so was urwüchsiges räudiges geiles an sich. "Symbolic" ist sicher mainstreamtauglicher aber dennoch bretthart. Letzterere technisch und vom Drumming her der abslute Hammer. Ich kann mich kaum entscheiden. Vielleicht ist es alles in allem wirklich die "Symbolic". Aber mein Geheimliebling ist irgendwie die "Individual TP"...hach...egal....*schwelg*. Meine Band der Stunde.
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Re: Weekly Playlist

Beitragvon hellknulf616 » Montag 19. Oktober 2015, 12:52

Neuer Kram:

HORNWOOD FELL - Yheri
SELVANS - Lupercalia
MEPHORASH - 1557

Drei total verschiedene Interpretationen von Schwarz & mittlerweile hab' ich das Gefühl, dass 2015 ein unglaublicher BM-Glücksfall ist. Nicht nur im orthodoxen Lager gab es einen Haufen hochkarätiger VÖs, auch in den feingeäderten Randbezirken kann man sich vor interessanten Scheiben derzeit kaum retten. Inwieweit diese im Einzelnen Bestand haben werden, ist natürlich vollkommen unklar - das Gras auf der schwarzen Seite war mE jedoch selten grüner.

Nicht mehr ganz so neu:

MOONSPELL - Extinct
GRIFT - Syner
SEPTICFLESH - Titan

Elegante Wohlfühlmusik aus Portugal, melancholische schwedische Impressionen und eine sich wider Erwarten wenig abnutzende griechische Schlachteplatte. Gerade SEPTICFLESH waren zunächst ein Wackelkandidat, sind nun aber seit VÖ Stammgast im Player. Bei der MOONSPELL-Scheibe wechseln lediglich die Favoriten (aktuell "Funeral Bloom"), ansonsten ist das Album ebenfalls gekommen um zu bleiben. Und GRIFT - einfach nur Stimmungsmusik.

Moosbewachsen:

WOODS OF YPRES - III: Deepest Roots & Darkest Blues

Ich liebe dieses Album, weshalb die Abwesenheit anderer Scheiben der Band in meiner Sammlung vollkommen unlogisch ist. Randbezirk-Black Metal mit Singer/Songwriter-Texten und der gewissen Prise Unbedarftheit, die aus dem Ganzen etwas mehr als die Summe der (mitnichten perfekten) Teile macht. Der Clip zum Opener ist bestes Kino in early-IMMORTAL-Manier (ohne spitze Hüte):

https://youtu.be/5dfb0579INc
"Nostalgia is no excuse for stupidity."
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Re: Weekly Playlist

Beitragvon Havoc » Donnerstag 22. Oktober 2015, 13:10

EMPEROR - Anthems To The Welkin At Dusk (1997)

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Dieses Monument eines Black Metal Albums habe ich kürzlich seit langer Zeit noch mal aufgelegt. Und es hat mich mal wieder schwer
begeistert zurückgelassen. Das ist keine Musik die man gerade mal so nebenher auflegt. Wohl auch deswegen lief die eigentlich auch damals
gar nicht so wahnsinnig oft. Und auch wenn ich heuer die Ihsahn-Solo-Werke vorziehe so muss man doch anerkennen, dass dieses Werk unfassbar ist.
Diese Atmosphäre. Dazu eine perfekte Einleitung und ein perfektes Ende. Man fragt sich beim Anhören dieses Albums wirklich wie diese Atmosphäre
überhaupt erzeugt werden konnte. Das klingt nicht einfach nur nach Gitarre, Schlagzeug und Keyboard...sondern eher nach einem musikalischen Gemälde...einer Bildhauerei
...hohen Bergen und tiefen Schluchten...nach etwas das ewig andauert und niemals zerfällt. Sicherlich eines der phänomenalsten Black Metal Alben.
Krass auch, dass Ihsahn damals erst ca. 22 Jahre alt war. Irre oder?
Direkt danach habe ich meinen anderen EMPEROR Favoriten "Prometheus" aufgelegt. Fand ich dieses mal nicht so stark.
War vielleicht auch einfach in der falschen Stimmung.
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Re: Weekly Playlist

Beitragvon salisbury » Donnerstag 22. Oktober 2015, 20:25

Havoc, das Album steht auch bei mir auf der Liste. Oder schon im Regal? Muss ich beizeiten mal checken...jedenfalls hat die Band OCEANS OF SLUMBER, die ich letztens zum Review hatte, eine schöne Coverversion eines der Songs (ich glaub, der letzte) gemacht, deswegen bin ich darauf gestoßen. Mit EMPEROR/IHSAHN genrell soll mein Repertoire sowieso noch erweitert werden, so der langfristige Plan, seine Musik ist toll!
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Re: Weekly Playlist

Beitragvon Tragic_Idol » Donnerstag 22. Oktober 2015, 21:01

Toll geschrieben, ich kann da in allen Punkten nur zustimmen. Für mich DAS Black Metal-Album schlechthin. Die "Prometheus" hab ich hier witzigerweise gar nicht, sollte man vielleicht mal ändern... ;-) .
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Re: Weekly Playlist

Beitragvon Rüdiger Stehle » Freitag 23. Oktober 2015, 10:26

Das Black-Metal-Album schlechthin ist es für mich zwar nicht, weil es da doch noch etliche andere gibt, die ich (mindestens) ebenso sehr verehre, aber dass "Anthems..." definitiv eines der größten Monumente des Genres ist, daran gibt's auch für mich wenig Zweifel. Havoc hat die wichtigsten Punkte schön heraus gehoben. Die Karriere von Emperor lief irgendwie (trotz der langwierigen juristischen Hindernisse in der Frühphase) ab wie im Zeitraffer. Das meine ich jetzt bezogen auf die musikalische Entwicklung, die in so irre großen Schritten voran schritt, dass eigentlich sehr klar ist, mit was für Ausnahmemusikern wir es hier zu tun haben. Speziell Ihsahn ist ein großer Visionär, aber auch Samoth war und ist ein ganz Großer. Sehr schade, dass die Band so schnell "verglüht" ist, denn so sehr ich auch Ihsahn solo mag, so sehr machen mir seine Alben doch auch immer wieder klar, wie sehr mir Emperor fehlt; die Aura und Stimmung die nur entsteht, wenn die Herren zusammen sind. Deshalb bin ich auch nach wie vor extrem glücklich darüber, dass ich letztes Jahr in Wacken Zeuge von "In The Sunshine Eclipse" sein durfte.
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Re: Weekly Playlist

Beitragvon Havoc » Samstag 31. Oktober 2015, 09:59

Hier mal was zu meinen letzten Einkäufen, die zuletzt natürlich überwiegend rotierten.

Death: Leprosy / 2-CD
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Wurde im Rock Hard ja zum wichtigsten Death Metal Album aller Zeiten gewählt. Kann man durchaus so sehen. Relativ einfach gestrickte Songs mit Hitpotenzial die aber streckenweise auch ordentlich knüppeln. Veredelt wird das Ganze aber ganz klar durch Chucks einzigartigen Gesang. Das macht richtig Laune. Die Bestnote könnte ich für dieses Album aber nicht zücken, da nicht alle Songs so geil sind wie wie meine Favoriten „Born Dead“, „Forgotten Past“ und „Pull The Plug“. (9,0)

Death: Spiritual Healing / 2-CD
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Geht in eine ähnliche Richtung wie „Leprosy“. Aber das Songwriting ist schon etwas verschachtelter, wenn auch bei weitem nicht so technisch und proggig wie die Alben die noch kommen sollten. Insgesamt gefällt mir das Teil vielleicht noch einen Tick besser als der Vorgänger. Ist aber schwer zu sagen. „Leprosy“ ist halt gut für sich kurz mal die Birne durchzublasen während dieses Album hier wohl mehr etwas zum Entdecken und Erforschen ist. Letzten Endes wohl beide ziemlich gleich genial auf ihre Art. (9,0)

My Dying Bride: A Map Of All Our Failures / CD
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Habe ich mal mitgenommen, da diese Band immer im Herbst bei mir in den Schacht wandert. Und dieses war halt das Günstigste. Leider ist es aber tatsächlich ne ganze Ecke schwächer als alles was ich sonst so von der Band kenne. Schwach kann man nicht direkt sagen. Könnte mir sogar vorstellen, dass Leuten dieses Album richtig gut gefällt wenn sie noch gar nix anderes von der Band kennen. Das Album ist zu gleichförmig, etwas zu zahm. Und die Produktion ist irgendwie etwas lasch. (6,5)

Dark Tranquillity: Construct / CD
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Das war ja eigentlich vor allem aufgrund es Gesangs nie meine Band. Und auch wenn ich dieses Album hier sehr gut hören kann und mir die Musik wirklich gefällt so wird dies auch nicht mehr wirklich meine Band werden. Warum? Ich denke die einfach Begründung heißt. Es handelt sich um MeloDeath! Und das ist einfach nicht wirklich Meins. Dieses Album finde ich trotzdem gut, da hier auch viel Klargesang mit drin ist. Habe letzenes zum Vergleich noch mal die „Damage Done“ aufgelegt. Die ist sogesehen auch gut, aber nach sechs sieben Songs ging mir der Gesang auf den Sack und auch die Art der Melodien. Ganz komische Sache. (7,5)

Iron Maiden: Brave New World / CD
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Mit Maiden habe ich ja nun auch zumindest ansatzweise meinen Frieden gemacht. Aber ähnlich wie bei Dark T. wird auch Maiden nicht zu einer echten Havoc-Band. ;-) Aber das Album hier ist schon gut. Viel besser als „AMOLAD“ z.B. Naja. Weitere Bewertung siehe Maiden-Thread. (8,0)

Megadeth: Cryptic Writings / CD
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Megadeth ist eine komische Band. Man findet eigentlich kaum was total überragend und dennoch kauft man die Alben. Und wenn man sie auflegt dann findet man sie auch meist gut. Ich mag den charismatischen Gesang von Dave. Und auch wenn ich hier weniger Punkte gebe als für die Maiden. Megadeth würde ich durchaus als eine Havoc-Band klassifizieren. Seltsam oder? Ist aber so. Dieses Album hier ist durchaus gut. Mit Thrash hat das aber nix zu tun. Finde ich aber nicht schlimm. (7,0)

Caligula's Horse: Bloom / CD
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Lief erst ein paar Mal. Gefällt mir bisher ganz gut. So richtig flasht es mich aber noch nicht. Die Produktion scheint mir auch nicht ganz optimal zu sein. Teilweise sind Bass und Drums glaube ich ein wenig übersteuert. Ansonten ist das im Vergleich zu Arcane halt ausgeglichener. Es bläst einen nicht so weg wie der Progwirbelsturm „Known“ und ist deutlich rockiger als „Learned“. Schwierig zu sagen was ich nun von dem Ganzen am besten finde. Naja. Ist auf jeden Fall schon mal ein gutes Album. An die Stars der Progszene kommen CH aber ganz klar nicht heran finde ich. (Tendenz: 8,0)
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Re: Weekly Playlist

Beitragvon Jhonny » Samstag 31. Oktober 2015, 10:17

Havoc hat geschrieben:Megadeth: Cryptic Writings / CD
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Megadeth ist eine komische Band. Man findet eigentlich kaum was total überragend und dennoch kauft man die Alben.




Also, die "Peace Sells" oder die "Rust In Peace" oder auch die "Youthanasia" finde ich schon überragend...
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Re: Weekly Playlist

Beitragvon Holger Andrae » Samstag 31. Oktober 2015, 11:11

Jhonny hat geschrieben:
Havoc hat geschrieben:Megadeth: Cryptic Writings / CD
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Megadeth ist eine komische Band. Man findet eigentlich kaum was total überragend und dennoch kauft man die Alben.




Also, die "Peace Sells" oder die "Rust In Peace" oder auch die "Killing Is My Business" finde ich schon überragend...


Da hatte sich der Fehlerteufel eingeschlichen. :)
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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Re: Weekly Playlist

Beitragvon Schaf » Samstag 31. Oktober 2015, 11:23

Jhonny hat geschrieben:Also, die [...] "Youthanasia" finde ich schon überragend...


Gut, dass Holg das schon korrigiert hat.
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