Letzte Woche Mo-So:
BORGIA - EcclesiaSchöne Empfehlung von Eike. Hat was. Rau und schmutzig, geht gleichermaßen als Death wie auch als Black Metal durch.
THE VELVET UNDERGROUND & NICO - The Velvet Underground & NicoEbenso rau und schmutzig wie ECCLESIA; war schon Post-Punk, bevor Punk Punk war.
VEKTOR - Terminal ReduxBei dem vielen FLOYD'schen Gewaber bin ich mir im Gegensatz zu "Black Future" nicht mehr sicher, ob man das noch als Thrash bezeichnen kann, aber es gibt ganz ordentlichen Prog ab.
TALKING HEADS - Remain in LightWirkt anfangs eher unscheinbar. Könnte am wenig auffälligen Gesang liegen. Beschäftigt sich man sich jedoch richtig damit, ist das eine richtig heftig-böse Post-Punk-Platte, deren Schlagzeugarbeit einem ganz gemein die Gehirnwindungen verdreht.
SWANS - The Burning WorldIch kann nicht so recht verstehen, dass dies die "schlechte" SWANS-Platte sein soll. Andere Bands würden ihre Nieren verkaufen, um wenigstens ein einziges solches Album in ihrer Diskografie zu haben. *kopfschüttel*
THE SOUND - JeopardyHigh quality British post-punk, me matey.
INQUISITION - Bloodshed Across the Empyrean Altar Beyond the Celestial ZenithAbermals großartige Gitarrenarbeit und catchy Songs frisch aus dem Lovecraft'schen interdimensionalen Weltenraum. Ist übrigens nett von Seasons Of Mist, dass ich die Platten nicht mehr bei No Colours kaufen muss.
RADIOHEAD - A Moon Shaped PoolNach der eher durchwachsenen "The King of Limbs" finden RADIOHEAD zu alter Stärke zurück und veröffentlichen ein Album, das man ruhigen Gewissen mit "Hail to the Thief" oder "Amnesiac" vergleichen kann.
NOCTE OBDUCTA - Mogontiacum (Nachdem die Nacht herabgesunken...)Etwas gewöhnungsbedürftiger und abwechslungsreicher vielleicht als die Alben, auf die sich die Platte vorgibt zu beziehen.
NAILS - You Will Never Be One of UsJoah, wer seine Freude an Crustcore der Marke FULL OF HELL und ALL PIGS MUST DIE hat, dürfte hier ganz richtig sein. Mit 20 Minuten vielleicht ein bisschen knapp bemessen, aber jedes Riff macht Freude.
LOW - Ones and SixesWieder irgendwie ein bisschen anders, wieder typisch Alan Sparhawk. Diesmal geht es in Richtung Electronica, ansonsten zitiert man mit der minimalistischeren Herangehensweise eher "Drums 'n' Guns" und "C'mon".
JOY DIVISION - CloserNach VELVET UNDERGROUND, TALKING HEADS und THE SOUND sollte die wahrscheinlich den Abschluss bilden.
HEAD OF THE DEMON - Sathanas TrismegistosBlackened Stoner Doom würde ich es mal nennen wollen. CULTES DES GHOULES-artiger Sound mit psychedelischen BLACK SABBATH-Riffs. In lässigem Tempo wird Lovecraft zitiert.
DEATH - Scream Bloody GoreNun ist meine DEATH-Sammlung vollständig. Das Debüt ist natürlich noch vergleichsweise ungelenk, hat aber schon die ersten Hits.
ALTAR OF PLAGUES - MammalDer kalte, karge Drone-Post-Sludge-artige Klang im US-Black-Metal ist sehr wolltierfreundlich.