Magnum | Brand New Morning
2004
1. Brand New Morning (06:17)
2. It’s Time To Come Together (04:37)
3. We All Run (04:53)
4. The Blue And The Grey (05:54)
5. I’d Breath For You (06:27)
6. The Last Goodbye (06:28)
7. Immigrant Son (05:35)
8. Hard Road (05:21)
9. The Scarecrow (09:50)
Die wahre Reunion steckt in dieser Platte. Klang die letzte noch sehr zerfahren, so kommt schon dem sehr nahe was die Fans von Magnum erwarten.
Das Album beginnt mit einem für „Magnum-Verhältnisse“ sehr düsteren Song.„Brand New Morning“ begeistert aber mit seinem einprägsamen Refrain und dem dazugehörigen Riff. Der Text entstand nachdem Clarkin 2002 einen Herzinfarkt erlitt. Der düstere Sound ist erstmal anders, beinhaltet aber alles wofür Magnum in den 80ern gestanden haben. Passt aber auch zur Thematik.
Magnum schaffen es abermals herausragende Melodien, Gesang und Keyboards in eine schon lange nicht mehr dagewesene Einheit zu bringen und damit völlig zu überzeugen. Denn auch wenn ich mir das nur einbilde: so höre ich doch auch die gewisse „härte“ wie z.B. auf der „Goodnight L.A.“. Magnum vereinen also nicht nur die bekannten Trademarks, auch strecken sie ihre Flügel aus und lassen das Beste eines eher weniger beachtetes Album wie oben genanntes nicht aus.
Und so zieht sich das über weite Teile des Albums. Magnum haben auf jeden Fall zu ihrer alten Stärke zurückgefunden, indem sie die Klasse älterer Tage in das heutige transportiert haben. Ohne dabei altbacken zu klingen. Die Band wirkt wieder fokussierter als zuvor und überzeugen damit auf voller Linie.




